4. Stock-Car-Lauf bis zur Totalzerstörung

Stock-Car-II
Vorjahressieger Rolf Wennekamp, erstes Fahrzeug links im Bild,  schaffte es ein zweites Mal. Im Stock-Car-Zerstörungsrennen gewann er den vierten Country-Cross im Rahmen des Frühjahrsmarktes Großenkenten auch in 2014. Mit kluger und Material schonender Fahrweise schaltete er die Konkurrenz aus.

Was für jeden Verkehrsteilnehmer absolutes Tabu auf den Straßen ist, nämlich seinen Nachbarn mit einem ordentlichen Schubs aus der Fahrbahn zu bugsieren, war beim Stock-Car-Rennen in Großenkneten fast schon Grundvoraussetzung, um sich gegen die Mitstarter durchzusetzen. Sehr zur Freude der rund 400 gekommenen Zuschauer.

Insgesamt vier Vorläufe zur Qualifikation auf das finale Rundenrennen waren die Einstimmig auf den Zerstörungslauf. Das Non-plus-Ultra für alle Rennfans, galt es doch für die Fahrer mit ihren ausgeschlachteten gerade noch fahrbaren Vehikel als einziger am Ende über die Ziellinie zu lenken. Wennekamp meisterte diese Anforderungen mit Bravour und von Moderator Mike Krüger (rechts im Bild) und dessen Rennteam für den erneuten Sieg ausgezeichnet.

Im Finallauf der Rundenrennen stand  Lester Theesen aus Sage auf Platz eins. Rolf Wennekamp aus Ahlhorn auf dem zweiten Rang und Jens van Häfen aus Sandkrug

Stock-Car-III

auf Platz drei.

Schrotthändle Peter Theesen hatte an diesem Renntag viel Arbeit. Zu einen fuhren seine beiden Söhne Peter Edward (24) und Lester (17) mit, aber er wurde auch von einem NDR-Filmteam begleitet.  Außerdem crashte er im Qualifikationslauf und fuhr mit einen ordentlichen Schaden an seinem Fahrzeug aus dem Rennoval. Zwei Reifen mussten gewechselt und Blech wieder in Form gebracht werden, um am zweiten Quali-Lauf teilnehmen zu können. Doch die Mühen lohnten sich. Im Demolition-Rennen konnte Theesen zweiter hinter Wennekamp werden.

 

Insgesamt war die Ausfallquote hoch. So musste Jörg van Häfen mit seinem Wagen passen. „Die Kupplung hat es zerlegt“, knirschte der Sandkruger mit den Zähnen. Er nahm darauf den Vorschlaghammer und demolierte auch noch das Blech seines ausgefallenen Rennboliden.

Die Zuschauer, geschätzt auf gut 400, hatten ihren Spaß. Das Wetter spielte mit. Unter dem Strich ein Renntag, der wohl nicht der letzte beim Frühjahrsmarkt in Großenkneten gewesen sein dürfte.

 

 



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