Ape-Treffen mit Bella Italia-Effekt

Das Orgateam freute sich über die vielen Apes in Huntlosen.

Bella Italia-Straßenflair brachten über 30 Piaggio-Ape Kleintransport am Wochenende auf die Straßen rund um Huntlosen. Dort fand das dreitätige Ape-Treffen der Liebhaber dieses urigen Kleintransporters, der noch heute in Lizenz in Indien gefertigt wird. Es ist das mittlerweile 13. Treffen gewesen, zu dem Axel Cordes mit seiner Frau Yvonne und dem restlichen Organteam, bestehend aus „Frittenkönig“ Peter Danneberg (Dorum), Frank Wiese (Bremen) und Burkhard Koller (Wunstorf) das Programm organisiert hatten.

Eigentlich werden die Treffen immer in Orten veranstaltet, die sich von dem Begriff Ape ableiten lassen, wie zum Beispiel Apen“, erklärte Cordes. In der Nähe sei immerhin Steinkimmen. „Kimmen reimt sich auf Immen. Da haben wir Huntlosen im Umkreis als idealen Standort für das Treffen hier auf dem Marktplatz gewählt.“

Über 30 der fleißigen Bienen waren beim Ape-Treffen zu bestaunen

Zum Hintergrud:  Nach dem Motorroller Vespa (italienisch für Wespe) kam die Dreirad-Kleinstransporterserie des italienischen Herstellers Piaggio unter der Bezeichnung Ape (Biene) 1947 auf den Markt. Was damals ein günstiges, zweckmäßiges Vehikel auf Straßen in Italien verkörperte, lässt heute Herzen und Gemüter von Ape-Fans höher schlagen. Das zeigte am Samstag das Treffen.

Angefangen vom Wohnmobil bis hin zu zwei Mohrenkopfpapageien, die mit Herrchen und Frauchen Elke und Nino Schulte am liebsten bei 45 Stundekilometern (Fluggeschwindigkeit der bunten Vögel) auf den Schultern sitzend reisen, bis hin zum Cabrio oder eine Rarität aus Sizilien, die Alex Gräf aus Bremen sein eigen nennt, gab es nahezu alle gängigen Modelle zu sehen. „Nolan“ steht mit kleinen Lettern auf dem orginialen, grauen Lack aus dem Jahr 1964. Unter der Pritsche verbirg sich ein 175 Kubikzentimeter Zweitaktmotor. Satte sieben Pferdestärken treibt das Gefährt auf 64 km/h. Der Bremer hat den fahrbaren Untersatz erst vor einem Jahr erstanden. 

Der Mackenstedter ist gefragter Fachmann. An einer Maschine stimmte die Gemischdüse nicht. Der Motor lief nicht richtig. Axel Gräf tauschte die Düse aus und schon summte die Biene wieder über das Asphaltpflaster bei der anschließenden Ausfahrt.

 

 

 

 

 

 

Auch ein echter Fernsehstar befand sich unter den Ape-Fahrern. Peter Dannenberg, ist der Frittenkönig von Dorum, ihn begleitete unlängst ein Fernsehteam von N3 in Dorum. Dort ist er die gute Seele und vermittelnder Faktor bei der Suche nach einem leckeren Imbiss.

 

Allein der Anblick der Dreirädrigen Fahrzeuge dürfte bei vielen Menschen am Straßenrand für Aufsehen gesorgt haben und sicherlich auch für  etwas Fernweh.  I In so manchem alten Streifen tuckern die kleinen Dreiräder über die Straßen und liefern Waren aus.


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