BSH: Vom Streuobst zum Bio-Apfelsaft

Streuobst-IIStreuobstwiesen haben nicht nur einen ästhetischen Wert, sondern vor allem auch einen Nutzen für Menschen und Tiere. Dr. Remmer Akkermann von der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e.V. (BSH) und Jochen Schritt, Geschäftsführer von Kornkraft Hosüne begüßten 20 Interessierte, die mehr über einen Zusammenschluss von Obstbaumwiesen-Betreibern erfahren wollten.  Zu dem ersten Austausch und Festellung eines Meinungsbildes waren auch der Geschäftsführer von Naturkostsäfte Voelkel in Höhbeck, Stefan Voelkel, und Kirstin Wiegmann vom Bio-Streuobstverein Elbtal e.V. gekommen.

 

 

Dr. Akkermann freute sich nach der Zusammenkunft über ein positives Meinungsbild.  Nach einer ersten Vorstellung, bei der sich zeigte, dass viele Landbesitzer schon einen eigenen Weg mit Obstbaumbepflanzungen beschritten haben, drängte siche eine Interessenbündelung geradezu auf. Das alles vor dem Hintergrund einer Bio-Zertifizierung.

Dahinter steht neben dem eigenen Antritt der BSH, die zwölf Obstbaumwiesen mit etwa 1.000 Bäumen bewirtschaftet und schon mit der Ernte in 2012 1.000 Flaschen Bio-Apfelsaft in Zusammenarbeit mit einem Naturkostladen vermarkten konnte, ein gemeinschaftliches Modell, um am Markt stark auftreten zu können.

Der Ablauf ist dreigeteilt: Als Ansprechpartner steht die BSH für alle Interessierten zur Verfügung. Wer Obst abgeben möchte, wird dieses künftig voraussichtlich an drei Samstagen im Herbst auf dem Gelände der von Kornkraft Hosüne erledigen können. Von hier aus wird das Obst zum Betrieb Naturkostsaft Voelkel transportiert und anschließend über Kornkraft vermarktet.

„Hinter allem steht der Anspruch einer Bio-Zertifizierung. Das Produkt ist mehr Wert und steht für einen gesunden Nahrungsstandard“, betonte Dr. Akkermann.

 

 

Während des ersten Treffens einigten sich die Gekommenen darauf, im März eine weitere Versammlungstermin folgen zu lassen. Bis dahin soll eine mögliche Satzung für den zu gründenden Verein erarbeitet worden sein. „Die Satzung wäre dann die Basis für eine Vereinsgründung“, so Akkermann.

 

 

Bis dahin können sich noch weitere Obstbaumwiesen-Besitzer bei der BSH (04407/5111) melden. „Uns liegt daran, die Daten zu erfassen, um einen Überblick zu erhalten. Schon im Hinblick auf die Zusammenhänge von Obstbäumen für die Imkerei.“ Außerdem könnte eine weitere positive Folge eine Erstellung einer Wanderoute von Obstbaumwiese zu Obstbaumwiese sein. Doch dies ist zunächst Zukunftmusik.

 

 

 

Mehr lesen unter:

www.bsh-natur.de

www.kornkraft.com

www.voelkeljuice.de

 

 


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