Christmas-Rock mit Yucatan und Fivemotion

Jenny Lübben führte sich als neue Yucatan-Sängerin gut ein.

Ben E.Kings „Stand by me“ setzte dem Christmas-Rockabend der Bands „Yucatan“ und „Fivemotion“ im Kayserhaus der Kreisstadt Wildeshausen einen Tag vor Heiligabend die Krone auf. Die neue Sängerin vom Wildeshauser Bandurgestein „Yucatan“, Jenny Lübben“ verstand es nicht nur sich bestens in die Band zu integrieren und mit ihrer Bluesstimme zu überzeugen, es war auch ihre Bühnenshow, die am Ende das Publikum aus der Reserver lockte und zum Abrocken animierte. Da nahmen sich Angelika Stelter Frontfrau von Fivemotion mit ihren Bandkollegen nicht aus. Ein schöner Abgang für beide Bands an diesem Abend und zugleich ein Konzert, das auf mehr warten lässt.

Jeweils mit drei Sets traten die beiden Bands aauf die Bühne. „Fivemotion“ hatte an den Eigenkompositionen gefeilt. Außerdem kam mit Daniel Johle aus Osnabrück ein Tontechniker an die Regler des Tonpults. Das zahlte sich aus. Statt lautem Einheitsbrei aus Gesang und Instrumenten, wirkte alles fein abgestimmt und besser hörbar. Resultat: Eine Performance, die die Zuhörer im Kayserhaus zu schätzen wussten.

 

 

Mit Jenny Lübben als Sängerin stellte sich Yucatan, einmal mehr als Wildeshauser Band-Urgestein vor. SAeit 37 Jahren stehen die Wildeshauser auf der Bühne. Dabei entpuppte sich die  in Oldenburg lebende und aus Ostfriesland (Aurich) stammende Vollblutsängerin als wahre Blues- und Rock-Röhre. Für sie ist es einfach toll mit dem Jungs zu arbeiten. „Vor allem die Besetzung mit Saxophon und auch Piano passt bestens in diese Band“, meinte die Sängerin. Und ihre Bühnenpräsenz brachte auch sichtbaren Schwung in den Kreis der Yucatan-Musiker.  Kein Wunder, dass die Yucataner um Jörg Riedel voll von ihrer Jenny begeistert, lebt sie doch die Musik, was sich in Gesten und Auftritt niederschlägt.

 

 

Seit Februar ist Jenny Lübben bei Yucatan dabei. Eher zufällig. Als Yucatan auf einer Party auftrat und die bisherige Frontfrau Gaby Scheele zeitliche Probleme hatte, stellte Jörg Riedel eine einfache Frage in die Runde. „Wer kann singen?“. „Erst habe ich mich gar nicht getraut. Doch dann hob ich den Finger. Das war der Start.“ Ohnehin wollte Gaby Scheele aus verschiedenen Gründen ihren Platz als Sängerin frei machen. Eine Nachfolge war also angesagt. 

 

 

Mit den neuen Stücken „Whisky, Beer und Wine“, „Gloria“ und der Interpretation des Klassikers „Hit the Road Jack“ kam Fivemotion auf die Bühne. Frontfrau Angelika Stelter, Piet Goldschmidt (E-Gitarre), Klaus Jaschinski (Keyboard), Nikolas Knur (Bass) und Uwe Besch (Schlagzeug) blieben dabei ihrem Stil treu. Einmal mehr setzten sie ihren melodischer Rock gepaart mit Blueseinflüssen um. Ein sauberer Auftritt mit meist eigenen Stücken und ein guter Contrapunkt zu Yucatan.

 


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