Kurzfilm wirbt für „Die Dötlinger Bank“

Bürgermeister Ralf Spille, Elise Plietsch, Ina Schäfer, Birgit Schachtschneider und Peter Kratzmann stellen den Kurzfilm zum Projekt „Die Dötlinger Bank – Nimm mich mit…“ vor

Nach dem Aus für die „wi helpt di -wohnen“ als eine von drei Säulen des Zukunftsprojektes „Wohnen und Leben im Alter in Dötlingen“ ist für viele Gemeindebewohner nicht klar, dass es mit dem Verein „wi helpt di“ unabhängig von der Genossenschaft weitergeht. Doch beides sind getrennte Einheiten. Der gemeinnützige Verein „wi helpt di e.V.“ arbeitet nach wie vor sehr erfolgreiche. Dennoch startet der Vorstand um Vorsitzende Hella Einemann-Gräbert jetzt eine Öffentlichkeits-Offensive, um das Projekt „Die Dötlinger Bank – Nimm mich mit…..“ besser bekannt zu machen.

 

 

Nach wie vor werden  daneben vom Verein die Ausbildung zum Seniorenbegleiter, Fitnessangebote für Senioren, Spielenachmittage und andere Angebote angeboten. Projekte wie der Mehrgenerationenplatz in Neerstedt oder „Die Dötlinger Bank“ laufen weiter. Alles Vorhaben aus der Säule „Nachbarschaftshilfe“ zur Unterstützung älterer Menschen, die noch zu Hause leben und dabei die eine oder andere Hilfe benötigen, aber auch nach Wegen der Mobilität suchen.

Genau hier setzt der Verein „wi helpt di“ an. „Unser Verein lebt und arbeitet, wenn auch eher im Hintergrund, weiter. Das hat mit der Genossenschaft nichts zu tun“, erklärte Vorstands-Beisitzerin Birgit Schachtschneider am Freitagvormittag im Rathaus in Neerstedt im Beisein von Ina Schäfer (Gemeindeverwaltung)  und Bürgermeister Ralf Spille.

 

 

Um mehr Flagge zu zeigen und auch andere Menschen als nur das bekannte Klientel anzusprechen, hatte sich der Vorstand um Vorsitzende Hella Einemann-Gräbert, das Dötlinger Original Elise Plietsch und den Freien Journalisten und Filmemacher Peter Kratzmann mit ins Boot geholt.

„Wir haben uns überlegt, wie unsere Projekte am besten in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden können“, so Birgit Schachtschneider. Für das  Projekt „Nimm mich mit….“, auch als Angebot „Die Dötlinger Bank“ bekannt, kam dabei heraus, sich moderner Medien zu bedienen. Birgit Schachtschneider: Facebook allein reiche da nicht. Alle Medien müssten genutzt werden. Die Idee der Beisitzerin nach besserer Selbstdarstellung wurde jetzt umgesetzt.  Dette Zingler und Kratzmann arbeite das „Bankthema“ mit filmischen Mitteln auf. Den ersten Kurzfilm von anderthalb Minuten rund um das den Slogarn  „Nimm mich mit..“ stellten sie am Freitagvormittag erstmals öffentlich vor.

 

 

Elise Plietsch zeigt auf humorvolle Art und Weise, wie man auch ohne eigenes Auto oder anderes Vehikel von einem Ort zum anderen kommen kann.  Gemeint sind damit die  sieben Dötlinger Bänke in den Ortschaften der Gemeinde. Alles geht ganz einfach. Eine Tafel umklappen. Das ist das  Signal für andere Verkehrsteilnehmern: Hier möchte jemand mitgenommen werden…. Und so ganz nebenbei erhält man auch Kontakt zu anderen Menschen, denn angesprochen wird man immer auf der Dötlinger Bank.

 

 

„Der Film ist ein humorvoller erster Beitrag, der die Leute auf mehr neugierig machen soll“, so Dette Zingler und Peter Kratzmann. Ab Montag ist der Streifen im Internet zu finden. Am Sonntag kann schon einmal am „wi helpt di“- Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Neerstedt Probe geschaut werden. Dette Zingler: „Das ist die Chance für die Weihnachtsmarkt-Besucher, den Film als erste zu sehen.“

Dabei wird auf große Technik verzichtet. „Wir lassen den gelungenen Beitrag auf dem Laptop ablaufen“, so Ina Schäfer. Bürgermeister Ralf Spille zeigte sich jedenfalls beim ersten Schauen im Rathaus schon einmal bestens unterhalten und informiert.

 

„Dem Kurzfilm wird zu Beginn des neuen Jahres ein weiterer Streifen folgen, in dem das Projekt näher vorgestellt wird“, so Birgit Schachtschneider. „Es ist auch daran gedacht, nach und nach die einzelnen Haltepunkte und verschiedenen Mitnahme-Möglichkeiten aufzuzeigen.“ „Dafür haben wir schon einige Szenen im Kasten“, versprach Dette Zingler im Namen von Elise mit einem Augenzwinkern.

 

„Wir hoffen auf diesem Wege verschiedene Altersstufen anzusprechen“, hieß es von Birgit Schachtschneider abschließend. Ina Schäfer: „So steigen auch die Chancen, die Anzahl von zurzeit 180 Mitgliederl zu halten, in dem sich auch Jüngere zum Mitmachen bereiterklären.“


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