Mitarbeitermotivation für Führungskräfte

Voba-KoschnitzkeEin Heimspiel absolvierte der in Wildeshausen lebende selbstständige Trainer, Berater und  Referent Torsten Koschnitzke auf Gut Altona. Vor über 200 Zuhörerinnen und Zuhörern aus hiesigen Unternehmen schilderte er auf Einladung der Volksbank Wildeshauser Geest eG  humorvoll und informativ seine Sichtweise zum Thema „Mitarbeitermotivation – Die größten Management-Irrtümer!“.

 

Zuvor hatte Bankvorstand Frank Ostertag die Gäste begrüßt und im Werbeteil die neue VR-BankCard Plus vorgestellt. Zu der Vortragsveranstaltung sei es auf Kundenwunsch gekommen, erklärte Ostertag auf Nachfrage. Im Anschluss konnte sich über das gehörte bei einem Imbiss ausgetauscht werden.

 

„Führungskräfte fallen nicht vom Himmel und sind auch nicht von Gott gegeben“, begann der Redner seine Ausführungen.  Werde der beste Mitarbeiter zur Führungskraft gemacht, fehle er anschließend im Team und habe kaum Distanz. Wird eine Kraft von außen eingekauft, ist dieses ebenfalls kritisch zu sehen, da Abläufe und die Mitarbeiter unbekannt seien.

 

In seinem blumigen anderthalbstündigen Vortrag zeigte der Trainer den Verhaltenskatalog zur Mitarbeitermotivation auf. „Wer es schafft,  hin und wieder einmal in den Spiegel zu schauen, Veränderungen feststellt und auch einmal gerne darüber lachen kann, ist auf dem richtigen Weg.“

 

Doch der Weg dahin kein steinig sein. Unter dem Stichwort „Stärken-Management“ falle das Gespräch und Interesse auch über den beruflichen Tellerrand hinaus. Als letzter Rettungsnagel und Alibi-Funktion stehe hier meist ein Seminar für den Betreffenden. Motivation könne keine Führungskraft vermitteln, die müsse von jedem selber herauskommen. Wer seinen Wert im Unternehmen erkennt, weiß dass er Glied in einem Gesamtprozess ist und das motiviere.

 

Weitere Stichworte waren Personaltypen wie Kooperativer Teamspieler, der Powert-Typ oder der Pragmatische Macher. Sie alle in einem Team zu haben, könne zur besonderen Herausforderung werden.

 

Unter dem Oberbegriff Delegation gehe es darum Aufgaben aus der Hand zu geben. „Aber die Verantwortung bleibt bei der Führungskraft, gegeben werde dagegen Vertrauen. Wer nicht delegiert, motiviert nur sich selber.“

 

Wichtig sei ein Feedback. Aus Situation, Verhalten und Wirkung (SVW) ergebe sich ein anerkennendes Feedback mit einem „Dankeschön“ und Handschlag für den Mitarbeiter. Bei „Einstellung und Entwicklung von Personal“ appellierte der Referent abzukehren von der eigenen oft althergebrachten Sichtweise. Schließlich sprach Koschnitzke das Coaching für Führungskräfte an. Reden über Probleme, nicht aber unbedingt Lösungen, ständen hier im Vordergrund.

 

Eine gelungen Veranstaltung der Volksbank Wildeshauser Geest, die mit Smalltalk bei einem Imbiss noch nach dem Vortrag weiter ging.

 

 

 


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