Mittelaltermarkt: Von Gauklern und Tänzerinnen

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Fantasievolle Stelzenfiguren faszinierten nicht nur die Kinder. Dem Zauber der Figuren konnte man sich kaum jemand entziehen.

Nicht im falschen Film, sondern auf dem zweiten Mittelaltermarkt konnten sich die weit über 2000 Besucher über Pfingsten auf dem Schaugelände in Ahlhorn am Sportzentrum Am Lemsen wähnen. Reiterkämpfe, Feuerschlucker, Gaukler, Zauberer, Festgelage und Ritterkämpfe standen hier ebenso an, wie die Auftritte der aufreizenden Bauchtänzerinnen, der Gruppe „Omentiel“ aus Osnabrück/Bielefeld.

 

 

Nach dem Vorjahreserfolg zum ersten Mittelaltermarkt  hatten sich viele Besucher aus nah und fern den Termin zu Pfingsten vorgemerkt. Nur so ist der große Besucheransturm zu erklären, der sich vor allem am Pfingstsonntag auf die Fahrt nach Ahlhorn begab.  „Zum ersten Markt hatten wir 13 Händler hier. Diesmal sind es schon 32 plus eben so viele Heerlager“, betonte Bernhard  Kempermann im Namen des Organisationsteams.

 

 

Verführerischen Düfte aus den Buden, eine Vielzahl angepriesener Waren und Dienste, Musik sowie Marktgesellen und –frauen, die sich in ihren Mittelalterkostümen als Volk und Aussteller zeigten, gaben die besondere optische Mischung. Ein Angebot, das vom Hexenwerk bis zum Edelsteinanbieter reichte, aber auch vom handgedrehten Karussell, Armbrust- und Bogenschießen, Axtwerfen, Drachenjagd, Schminken, Schwertkämpfe, Lanzenstechen, Rollenspielen und Haubalken u. a. reichte.

 

 

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Hoch herrschaftlich ging es bisweilen auf dem Mittelaltermarkt zu.

Für Augenschmaus sorgte die Gruppe „Omentiel“ aus dem Raum Osnabrück/Bielefeld. Zwölf Tänzerinnen zeigte immer wieder eine Mischform des Bauchtanzes mit orientalischen, indischen und marokkanischen Elementen.  „Omentiel“ heißt übrigens aus dem Mitteldeutschen übersetzt so viel wie „Begegnung“, wie Luisa Borckmann aus dem Kreis der Tänzerinnen erklärte.

 

 

Ein Treffen der besonderen Art war der Auftritt des Feuer- und Fantasietheaters Chapeua Claque Rouge oder des Zaubermönchs Frater Enoch sowie der Gruppe TalentFrey. Aber auch ein Besuch bei Falkner Manuel Zimdars lohnte sich.

Und wer die mittelalterliche Lageratmosphäre bei Nacht kennenlernen wollte, der konnte sich bei Tanz und Musik der Celtic Folkband Tam Lim aus Varel amüsieren.

 

Bericht in der Nordwest-Zeitung Oldenburg von Peter Kratzmann am 26. Mai 2015


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