Premiere: Prof. Günter Berger „Vaters Kalikukafranz“

Berger-PortraitMit einer Autorenlesung stellt Professor Gunter Berger seine autobiografischen Bilder „Vater Kalikukafranz“ in der Neerstedter Bühen vor. Dahinter steht eine Zeitreise, die fast durch ein Jahrhundert deutscher Gesichte führt. Eine Reise, in der der Wahl-Dötlinger Begegnungen, Eindrücke, Auseinandersetzungen, aber auch Reales aus einem Leben in Momentaufnahmen zusammegefasst hat. Beschreibungen, die die das Leben und die Arbeit dem Leser offenbart. Die Zeitblitze erinnern an die Kindheit Bergers, der von seinem Vater „Kalikufranz“ genannt wurde. Wie Berger darstellt, ein Wortspiel des Vaters über einen Sohn dessen Charakter am besten mit neugieriger Indiv

idualist umschrieben werdsen kann.  „Ein ,Harlekin‘ des 20. Jahrhunderts, der sich nicht einordnet und n

Berger alle

icht einzuordnen ist, der getragen wurde vom Willen zum Leben in einem Jahrhundert, das dem Leben wenig Anerkennung entgegenbrachte“,  wie es der Verleger Alfred Büngen (Geest Verlag) in der Einladung ausdrückte.

 

Zur Vorstellung der Biografie in der Neerstedter Bühne hatte sich Berger musikalische und literarische Unterstützung mitgebracht. Während Elisa

bet Muro (Sopran) und Michael Berger (E-Piano) die autobiografischen Berger-Bilder intonisierten, war ein Szenenspiel mit Gertje Kolllmann, Reinhard Rakow, Sibylle Rob und Ulrike Wieters-Wilcke vorbehalten.

 

 

Im Foto rechts ist Prof. Günter Berger zur Vernissage der Pankok-Janssen-Ausstellung in der Galerie Dötlingen zu sehen.

 

 

Im folgenden Teil hat Alfred Büngen, Verleger und Leiter des Geest-Verlages ein

 

Literarisches Gutachten zum Buchvorhaben 

Günter Berger – „Kalikukafranz – Autobiografische Bilder“ 

 

veröffenlicht

 

 

 

 

Darin heißt es:
„Der Dötlinger Komponist, Organist, Cembalist und Essayist Prof. Günter Berger, geb. 1929, legt mit ‚Kalikukafranz‘ eine Biografie seines Lebens vor. Beleuchtet werden ausschnittsweise Stationen und Erlebnisse von mehr als acht Jahrzehnten, die ihn als Musiker und Mensch prägten. Prof. Günter Berger muss als einer der wesentlichen Komponisten und Persönlichkeiten des

 

 

Oldenburger Landes gewertet werden. Nach seinem Hochschulstudium mit Staatsexamen für Kirchenmusik war er als Organist, Chorleiter, Dozent für Orgelliteratur, Lehrer für Musiktheorie sowie zuletzt als Professor an der Hochschule für Kunst und Musik in Bremen tätig. Zudem auch bildnerisch aktiv als Collagen-Gestalter. Für sein schöpferisches Schaffen wurde Günter Berger mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Schallplatten und CDs künden von seiner musikalischen Arbeit.
Verheiratet mit der Sozialarbeiterin und Keramikerin Elke Tholen, lebt er heute im Künstlerdorf Dötlingen.
2003 erhielt er die Landschaftsmedaille der Oldenburgischen Landschaft. In seinen ‚Autobiografischen Bildern‘ nimmt uns der Autor mit auf eine Zeitreise fast durch ein Jahrhundert deutscher Geschichte. Er berichtet von Begegnungen, Eindrücken, Auseinandersetzungen, Wirklichkeiten seines Lebens. Es sind Momentaufnahmen, aus denen sich beim Leser im Laufe der Lektüre das Bild des Künstlers und Menschen Günter Berger ausbildet, in seiner Kindheit vom Vater liebevoll ‚Kalikukafranz‘ genannt. Ein Wortspiel des Vaters, aber vielleicht auch Vorahnung des Charakters seines Sohnes, der am besten mit neugieriger Individualist umschriebenBerger-Piano werden kann. Ein ‚Harlekin‘ des 20. Jahrhunderts, der sich nicht einordnet und nicht einzuordnen ist, der getragen wurde vom Willen zum Leben in einem Jahrhundert, das dem Leben wenig Anerkennung entgegenbrachte.

Das umfangreiche Werk (annähernd 600 Seiten) weist eine hohe Lesbarkeit auf, da es in kurzen einzelnen Bildern/Abschnitten grundlegende, sein weitere Leben bestimmende Elemente festhält. Wie eine Komposition entwirft er aus den einzelnen Elementen ein Gesamtbild des Menschen und seiner Zeit, arbeitet Grundsätze heraus, zeigt auch Widersprüchliches, bindest sich als Persönlichkeit stets in die Hintergründe des Zeitgeschehens ein.
Ein Buch, dessen Erscheinen zum einen ein wesentliches Stück Zeitgeschichte aufdeckt, zum anderen eine wichtige Arbeit zum Verständnis der Musik- und Geistesgeschichte zwischen dem Ende der Weimarer Republik und heute darstellt.

 

 

 
Alfred Büngen
Leiter des Geest-Verlags

 

Das Buch ist erschienen im Geest-Verlag GmbH & Co. KG, Lange Straße 41 a, 49377 Vechta, Tel. 04447-856580

ISBN 978-3-86685-424-6 und kosten 16,80 Euro

 

 

www.geest-verlag.de


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