„Närrisch ist in …. und wir mittendrin“

Die Landjugend Sandersfeld war mit ihrem Jahrmarkt Publikumsliebling.

Das Volk der guten Laune füllte am Samstag vor Aschermittwoch mal wieder in großer Anzahl die Straßenränder beim Faschingsumzu um den Ring in Ganderkesee im Landkreis Oldenburg. „Närrisch ist in – und wir mittendrin“ lautete diesmal das Motto. Passend dazu war das Narreteien- Köingshaus bestellt  Prinz Lars I. (Hüneke), Prinzessin Julia I. (Ewig), das Kinderprinzenpaar Paul I: (Frey) und Merle I. (Thiemann) sowie die Ehrendamen Isabell Hillmann, Kira Torunski, Pia Greulich und Angie Sperling traten am 11.11.2017 an und hatten damit so einige hundert Male das  „Hinein und he geiht“ statt dem sonst bekannten Helau auf den Lippen.

 

 

 

So natürlich auch beim Faschingsumzug und Begrüßung der aufwendig herausgeputzten Mottowagen. Insgesamt beteiligten sich am Umzug doch nicht 105 Festwagen und Fußgruppen, aber das spielte an diesem Nachmittag auch gar keine Geige. Großartig bejubelt wurde die Sandersfelder Landjugend, die gleich einen ganzen Jahrmarkt mit Riesenrad über die Meile in Ganderkesee rollen ließ. Klar, dass sie der Publikumsliebling waren.

 

 

Vespa-Schule auf zwei Beinen.

 

Püntklich hatte sich der am Ende 3,2 Kilometer  lange Lindwurm ab 14 Uhr durch die Gassen geschlängelt und bei angenehmen Faschingstemperaturen die Menschen am Straßenrand und im Umzug in Stimmung gebracht.

 

 

Mit dabei Blaskapellen, tonnenweise Karamelle, Popkorn und mehr.  Fürs Auge gab`s auch reichlich was zu sehen, angesichts der einfallsreichen Kostüme und der Ausschmückung der Motivwagen.

Optimale Voraussetzungen für einen echt norddeutschen Faschingsumzug 2018.

 


Elise Plietsch wirbt für Projekt „Nimm mich mit….“

Das Zukunftsprojekt „wi helpt di“ für das Wohnen und Leben im Alter kommt mit eine, Projekt. „Die Dötliner Bank – Nimm mich mit…“ soll älteren Menschen auf dem Lande eimne Möglichkeit aufzeigen von Autofahrern mit in den nächsten Ort genommen werden zu können. Comedian Elise Plietsch und der Freie Journalist setzten für die verbesserte Bekanntmachung und Wahrnehmung des Projekts einen ersten Kurzfilm als Info um. Folgen sollen weitere Streifen zur Projekterklärung im Auftrag des Vereins „wi helpt di“ e.V. und der Gemeinde Dötlingen


Kurzfilm wirbt für „Die Dötlinger Bank“

Bürgermeister Ralf Spille, Elise Plietsch, Ina Schäfer, Birgit Schachtschneider und Peter Kratzmann stellen den Kurzfilm zum Projekt „Die Dötlinger Bank – Nimm mich mit…“ vor

Nach dem Aus für die „wi helpt di -wohnen“ als eine von drei Säulen des Zukunftsprojektes „Wohnen und Leben im Alter in Dötlingen“ ist für viele Gemeindebewohner nicht klar, dass es mit dem Verein „wi helpt di“ unabhängig von der Genossenschaft weitergeht. Doch beides sind getrennte Einheiten. Der gemeinnützige Verein „wi helpt di e.V.“ arbeitet nach wie vor sehr erfolgreiche. Dennoch startet der Vorstand um Vorsitzende Hella Einemann-Gräbert jetzt eine Öffentlichkeits-Offensive, um das Projekt „Die Dötlinger Bank – Nimm mich mit…..“ besser bekannt zu machen.

 

 

Nach wie vor werden  daneben vom Verein die Ausbildung zum Seniorenbegleiter, Fitnessangebote für Senioren, Spielenachmittage und andere Angebote angeboten. Projekte wie der Mehrgenerationenplatz in Neerstedt oder „Die Dötlinger Bank“ laufen weiter. Alles Vorhaben aus der Säule „Nachbarschaftshilfe“ zur Unterstützung älterer Menschen, die noch zu Hause leben und dabei die eine oder andere Hilfe benötigen, aber auch nach Wegen der Mobilität suchen.

Genau hier setzt der Verein „wi helpt di“ an. „Unser Verein lebt und arbeitet, wenn auch eher im Hintergrund, weiter. Das hat mit der Genossenschaft nichts zu tun“, erklärte Vorstands-Beisitzerin Birgit Schachtschneider am Freitagvormittag im Rathaus in Neerstedt im Beisein von Ina Schäfer (Gemeindeverwaltung)  und Bürgermeister Ralf Spille.

 

 

Um mehr Flagge zu zeigen und auch andere Menschen als nur das bekannte Klientel anzusprechen, hatte sich der Vorstand um Vorsitzende Hella Einemann-Gräbert, das Dötlinger Original Elise Plietsch und den Freien Journalisten und Filmemacher Peter Kratzmann mit ins Boot geholt.

„Wir haben uns überlegt, wie unsere Projekte am besten in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden können“, so Birgit Schachtschneider. Für das  Projekt „Nimm mich mit….“, auch als Angebot „Die Dötlinger Bank“ bekannt, kam dabei heraus, sich moderner Medien zu bedienen. Birgit Schachtschneider: Facebook allein reiche da nicht. Alle Medien müssten genutzt werden. Die Idee der Beisitzerin nach besserer Selbstdarstellung wurde jetzt umgesetzt.  Dette Zingler und Kratzmann arbeite das „Bankthema“ mit filmischen Mitteln auf. Den ersten Kurzfilm von anderthalb Minuten rund um das den Slogarn  „Nimm mich mit..“ stellten sie am Freitagvormittag erstmals öffentlich vor.

 

 

Elise Plietsch zeigt auf humorvolle Art und Weise, wie man auch ohne eigenes Auto oder anderes Vehikel von einem Ort zum anderen kommen kann.  Gemeint sind damit die  sieben Dötlinger Bänke in den Ortschaften der Gemeinde. Alles geht ganz einfach. Eine Tafel umklappen. Das ist das  Signal für andere Verkehrsteilnehmern: Hier möchte jemand mitgenommen werden…. Und so ganz nebenbei erhält man auch Kontakt zu anderen Menschen, denn angesprochen wird man immer auf der Dötlinger Bank.

 

 

„Der Film ist ein humorvoller erster Beitrag, der die Leute auf mehr neugierig machen soll“, so Dette Zingler und Peter Kratzmann. Ab Montag ist der Streifen im Internet zu finden. Am Sonntag kann schon einmal am „wi helpt di“- Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Neerstedt Probe geschaut werden. Dette Zingler: „Das ist die Chance für die Weihnachtsmarkt-Besucher, den Film als erste zu sehen.“

Dabei wird auf große Technik verzichtet. „Wir lassen den gelungenen Beitrag auf dem Laptop ablaufen“, so Ina Schäfer. Bürgermeister Ralf Spille zeigte sich jedenfalls beim ersten Schauen im Rathaus schon einmal bestens unterhalten und informiert.

 

„Dem Kurzfilm wird zu Beginn des neuen Jahres ein weiterer Streifen folgen, in dem das Projekt näher vorgestellt wird“, so Birgit Schachtschneider. „Es ist auch daran gedacht, nach und nach die einzelnen Haltepunkte und verschiedenen Mitnahme-Möglichkeiten aufzuzeigen.“ „Dafür haben wir schon einige Szenen im Kasten“, versprach Dette Zingler im Namen von Elise mit einem Augenzwinkern.

 

„Wir hoffen auf diesem Wege verschiedene Altersstufen anzusprechen“, hieß es von Birgit Schachtschneider abschließend. Ina Schäfer: „So steigen auch die Chancen, die Anzahl von zurzeit 180 Mitgliederl zu halten, in dem sich auch Jüngere zum Mitmachen bereiterklären.“


Sturmtief Sebastian bläst aus vollen Backen

Am Heideweg in Dötlingen machten dicke Eichenäste die Weiterfahrt unmöglich

Ganze Arbeit im negativen Sinn leistete das Sturmtief Sebastian. Auch im Binnenland fegte es mit orkanartigen Böen durch Wald und Flur und hinterließ dabei nicht zu übersehende Spuren.

So wie in der Gemeinde Dötlingen im Landkreis Oldenburg. Dort waren die Wehren wie fast überall im Kreis im Dauereinsatz. Am Nachmittag erreichte Sebastian die volle Stärke und damit purzelten auch viele Bäume wie Streichhölzer um. Da halfen dann nur noch Motorsäge und körperlicher Einsatz der alarmierten Feuerwehrleute.

Zerrupfte Äste , abgerissenes Laub und Zweige lagen auf den Straßen entlang der waldreichen Gegend in Dötliingen.

In der Ortschaft Dötlingen erwischte es erst eine Eiche auf dem Heideweg. Abgerissene große Äste versperrten die Straße. Ein Fall für die Feuerwehr, wie auch auf der Kreuzung in Altona an der B 213, Wildeshauser Straße. Auch hier versperrte ein Baum die Straße. 

In Aschenstedt hatte ein abgebrochener Ast den Radweg versperrt. Nur einige Beispiele, die sich weiter fortsetzen lassen, denn die Einsatzliste ist lang. Das führte in der Großleitstelle zum  Einberufen von mehr Personal, um die eingehenden Meldungen weiterzuleiten. Überall, wo die umgestürtzte Bäume zum Problem wurden, mussten die Einsatzkräfte schnell hinbeordert werden. Einsätze, die sich in den Dienststunden der Freiwilligen Feuerwehren niederschlagen werden.

Auf 512 Einsätze bezifferte die Großleitstelle (GOL) das Einsatzaufkommen am 13. September 2017. Das ist die Bilanz des Sturmtages mit dem Durchzog der Tiefdruckfront Sebastian. An einem normalen Mittwoch schlagen zehn bis zwölf Einsätze zu Buche.  Das zeigt die blaue Linie der Grafik. Die rote Grafiklinie das Aufkommen dieses Sturmtages. 


Haus für alle: Projekt III droht Dorf zu spalten

Wenn ein 95-Jähriger, der sein Leben lang in dem Huntedorf Dötlingen in gleichnamiger Gemeinde im Landkreis Oldenburg fast ausschließlich gelebt hat, den Einwohnern für die jahrzehntelange gute Aufnahme in ihrer Mitte etwas wieder zurückgeben möchte, dann sollte man meinen, dass dieses auf Gegenliebe stößt. Zumal dann, wenn derjenige die hohe Summe von 1,5 Mio. Euro aus seinem Vermögen stiften möchte. Das ohne eigene Namensnennung, ohne ein Denkmal, dafür aber mit einem Haus, dass das Dorfleben aller Altersgruppen auf vielfältigste Art und Weise  unterstützen soll.  Eben ein Haus für alle. Mitten im Dorf.

 

Und wenn es dann eine Dötlingen Stiftung gibt, die schon zwei erfolgreiche Projekte wie die Sanierung eines Doppelheuerhauses, hier gibt es heute eine Galerie und ein florierendes Ausflugslokal, und den  Neuaufbau einer alten Lehmkate des Dötlinger Malers Müller vom Siel als Ausstellungsort und Bleibe für Studenten und andere Kunsttreibende, dann darf man so ein Projekt in guten Händen wissen. Als einen Beitrag  für  Kompetenz, gute Kontakte und vor allem Herzblut für Dötlingen als Touristenort. Aber dabei sollen die Einwohner nicht auf der Strecke bleiben. Diese Lücke soll das Projekt III nun schließen. Das ist Wille des Spenders. 

 

 

 

Jetzt aber regt sich Widerstand bei den Einwohnern. Schon immer haben sich die Dötlinger als streitbar erwiesen. Das galt z. B. bei der Verhinderungen eines zu groß angelegten Seniorenheimprojektes, vorangetrieben durch die Gemeinde selber. Auch damals entstand eine Bürgerbewegung, die den Bau verhinderte. Das war auch gut so. Das mehrstöckige Objekt hätte sich in der Tat als Fremdkörper ausgenommen.

 

Nun aber geht es um ein Projekt für die Dorfbewohner, aber die wollen es anscheinend gar nicht haben, sehen es wieder als einen Fremdkörper. An die 400 Unterschriften wurden von der „Aktiven Bürgerbeteiligung Jetzt“ gesammelt. Auf Listen, die noch geprüft werden müssen. Viele Unterschriften kamen auf der Straße zustanden. Bei 1500 Dorfbewohnern und 6500 in der Gemeinde mitten im Naturpark Wildeshauser Geest eine  nicht wegzudiskutierende Anzahl.

 

Doch was für eine große Chance in dem Projekt III der Dötlingen Stiftung steckt, das hat auch das Dötlinger Orignal Elise Plietsch erkannt. Seit Jahren führt sie mit lauter und treffender Stimme als Gästeführerin durch den Ort. Macht Werbung für das schöne Dötlingen und kennt Land und Leute bestens. Und sie kann so gar nicht die Aufregung verstehen. Deshalb hat sie sich jetzt ein Filmteam an die Seite genommen, um einmal das Pro und Contra oder anders ausgedrückt, die Gedanken der Dötlingen Stiftung  und der  ABJ aufzuzeigen. Letzte scheuten zwar die Kamera und damit die Öffentlichkeit, Elise wollte aus Gleichbehandlungsgründen aber nicht auf die Stellungnahmen der Initiative verzichten und verlas die Forderungen der ABJ.

 

 

 

Das Ergebnis lässt sich nun in zwei Videos der Comedian und Dötlingerin im Netz anschauen. Pro und Contra: Ein Film für das Projekt III. Ein Film gegen das Vorhaben. Das ganze soll ein Beitrag sein, um auch Menschen eine Informationsquelle zu geben, die nur angesprochen auf der Straße von dem Projekt etwas wissen. Elise Plietsch alias Dette Zingler hofft, so etwas für die Aufklärung und für die Rückkehr in Gesprächsrunden rund um das Vorhaben zu tun. Der gespaltene Zustand in der Dorfbevölkerung ist für sie gänzlich unakzeptabel. „Wir müssen uns alle wieder in die Augen schauen können“, so Elise abschließend.

 

Hier Bericht auf NWZonline.de vom 6. September 2017

Hier Bericht des Weser-Kuriers online vom 6. September 2017

Hier Bericht der Nordwest-Zeitung Landkreis-Ausgabe vom 7. September 2017

Hier Bericht der Online-Zeitung Die Hunte vom 7. September 2017

Hier Bericht des Delmenhorster Kuriers vom 7. September 2017

Hier Bericht der Sonntagszeitung Landkreis Oldenburg vom 9. September 2017

Hier Bericht der Wildeshauser Zeitung/Kreiszeitung Syke vom 12. September 2017 


Baggerwette 7.0|Festival lockt die Massen

Alle zwei Jahre Dröhnen die Bässe, regiert die gute Laune zur Baggerwette in Halenhorst im Landkreis Oldenburg/Niedersachsen. Mitte des Juli 2017 war es wieder soweit. Mit Festival-Charakter ging die
Baggerwette diesmal sogar über drei Tage. Ein tolles Erlebnis mit den Bands wie den Rubber Chukks, De Blanke Bössels aus Oldenzaal in den Niederlanden, de Lokalmatadoren Döhler Dorfrocker und den House Destroyern aber auch DJs und der YOLO Disco Show. Ein Veranstaltungsmuss besonders für Landjugenden aus der Oldenburger Weser-Ems-Region.

 

 

Das bedeutete drei Tage Vollgas nicht nur für die mit Sack und Pack angereisten Festival-Besucher, sondern auch für die Dorfgemeinschaft Halenhorst.
Dort, wo sonst eher ruhigere Veranstaltungen ihren passenden Rahmen um und im Dorfgemeinschaftshaus finden, tobte von Freitag bis Sonntag das Festival-Leben. Ganz so wie in Scheeßel oder anderen Open-Air-Veranstaltungen, nur etwas überschaubar nach dem Motto „Man kennt sich irgendwie“.
Dabei wagte das Baggerwetten-Team mit seinen rund 100 Helferinnen und Helfern den Schritt zum dritten Festivaltag. Nach dem ersten Baggerwettenfestival-Charakter in 2015, war das nur die logische Schlussfolgerung. Drei Tage mit mehr Veranstaltungen, mehr Spaß, mehr Fete und auch mehr Besuchern.
Schon am Freitag füllte sich der Zeltplatz gleich neben dem Festivalgelände zum Einlass ab 15 Uhr zusehends. „Es mögen so an die 800 Besucher und Besucherinnen gewesen sein, die schon am Nachmittag ihre Zelte aufbauten“, so Christian Wilke vom Orga-Team, der zusammen mit Melanie Fichna am Sonntagmittag eine erste kurze Bilanz zog.

Ausgelassene Stimmung gab es auch auf dem Zeltplatz.

„De Blanke Bössels“ aus Oldenzaa.

„Der Zeltplatz war nahezu ausgebucht“, so Wilke und „das ,Beerpong-Turnier“ mit 64 Teams mit jeweils zwei Mitspielern, sorgte für eine klasse Abwechslung“, ergänzte Melanie Fichna. Ganz nebenbei: Sieger wurden „Die Wilden“ von der Landjugend Nikolausdorf.
Auch der später ausgetragene DJ Contest mit vier gemeldeten Teams, die auflegen durften, brachten nicht nur eine Menge Power auf die Ohren, sondern auch einen Sieger. Ermittelt wurde das Jägermeister-Duo mit Jannis Tegler und Felix Petermann. Per Schallmessung und Wertung durch die Baggerwette-Jury.
Der zweite Tag: Das gute Wetter bis in den späten Sonnabendabend sorgte für ein volles Festivalgelände. Einstimmung mit Party-Mucke von DJ Torsten Rüther und DJ Wolfgang Poppe brachte Tanzstimmung. Auch die Hamburger Formation Rubber Chukks bot knallharten Rock. Ein Live-Band, die den Rockabilly Way of Live transportiert. „Es hätten etwas mehr Zuhörer vom Zeltplatz dazu kommen können“, so Wilke.
Abwechslung gab es nämlich auf dem Zeltplatzgelände genügend. So die Rundfahrten im Shuttle mit „De Blanke Bössels“ aus Oldendzaal. Der Blasmusikhit in Form einer Machringband, die auch am Sonntag für Stimmung auf der Bühne sorgte.

 

Mit der Yolo Disco Show mit DJ Paddy und den House Destroyer ging es mit Einburch der Dunkelheit aber auch vor der Bühne richtig ab. Mit Konfetti- und Papierschnipsel-Regen am laufenden Band, herausgepustet mit CO2-Kanonen. Ein Mega Spaß für die Tanzenden.
Gut 2500 Fetenbesucher tummelten sich nach Schätzungen von Wilke und Fichna auf dem Gelände. „Auf jeden Fall mehr als vor zwei Jahren. Da waren rund 1800 Gäste da.

 

Der Sonntag litt dann etwas unter Nieselregen und recht kühlen Temperaturen. Für die Lokalmatadoren „Döhler Dorfocker“ aber der ideale Nährboden für eine heiße rockende Stimmung, die die Band „von gleich um die Ecke aus Döhlen“ nutzte.
Kurzum um, das Ziel mit der Dreitagesveranstaltung mehr Leute zu erreichen wurde erreicht. „Ob wir dann auch finanziell über die Runden kommen, das muss der Kassensturz zeigen“, meinte Christian Wilke etwas skeptisch. Melanie Fichna war da optimistischer: „In zwei Jahren sollten wir auf jeden Fall wieder die Baggerwette hier ausrichten. In welcher Form auch immer.“ Man wird sehen und hören.

 


Ape-Treffen mit Bella Italia-Effekt

Das Orgateam freute sich über die vielen Apes in Huntlosen.

Bella Italia-Straßenflair brachten über 30 Piaggio-Ape Kleintransport am Wochenende auf die Straßen rund um Huntlosen. Dort fand das dreitätige Ape-Treffen der Liebhaber dieses urigen Kleintransporters, der noch heute in Lizenz in Indien gefertigt wird. Es ist das mittlerweile 13. Treffen gewesen, zu dem Axel Cordes mit seiner Frau Yvonne und dem restlichen Organteam, bestehend aus „Frittenkönig“ Peter Danneberg (Dorum), Frank Wiese (Bremen) und Burkhard Koller (Wunstorf) das Programm organisiert hatten.

Eigentlich werden die Treffen immer in Orten veranstaltet, die sich von dem Begriff Ape ableiten lassen, wie zum Beispiel Apen“, erklärte Cordes. In der Nähe sei immerhin Steinkimmen. „Kimmen reimt sich auf Immen. Da haben wir Huntlosen im Umkreis als idealen Standort für das Treffen hier auf dem Marktplatz gewählt.“

Über 30 der fleißigen Bienen waren beim Ape-Treffen zu bestaunen

Zum Hintergrud:  Nach dem Motorroller Vespa (italienisch für Wespe) kam die Dreirad-Kleinstransporterserie des italienischen Herstellers Piaggio unter der Bezeichnung Ape (Biene) 1947 auf den Markt. Was damals ein günstiges, zweckmäßiges Vehikel auf Straßen in Italien verkörperte, lässt heute Herzen und Gemüter von Ape-Fans höher schlagen. Das zeigte am Samstag das Treffen.

Angefangen vom Wohnmobil bis hin zu zwei Mohrenkopfpapageien, die mit Herrchen und Frauchen Elke und Nino Schulte am liebsten bei 45 Stundekilometern (Fluggeschwindigkeit der bunten Vögel) auf den Schultern sitzend reisen, bis hin zum Cabrio oder eine Rarität aus Sizilien, die Alex Gräf aus Bremen sein eigen nennt, gab es nahezu alle gängigen Modelle zu sehen. „Nolan“ steht mit kleinen Lettern auf dem orginialen, grauen Lack aus dem Jahr 1964. Unter der Pritsche verbirg sich ein 175 Kubikzentimeter Zweitaktmotor. Satte sieben Pferdestärken treibt das Gefährt auf 64 km/h. Der Bremer hat den fahrbaren Untersatz erst vor einem Jahr erstanden. 

Der Mackenstedter ist gefragter Fachmann. An einer Maschine stimmte die Gemischdüse nicht. Der Motor lief nicht richtig. Axel Gräf tauschte die Düse aus und schon summte die Biene wieder über das Asphaltpflaster bei der anschließenden Ausfahrt.

 

 

 

 

 

 

Auch ein echter Fernsehstar befand sich unter den Ape-Fahrern. Peter Dannenberg, ist der Frittenkönig von Dorum, ihn begleitete unlängst ein Fernsehteam von N3 in Dorum. Dort ist er die gute Seele und vermittelnder Faktor bei der Suche nach einem leckeren Imbiss.

 

Allein der Anblick der Dreirädrigen Fahrzeuge dürfte bei vielen Menschen am Straßenrand für Aufsehen gesorgt haben und sicherlich auch für  etwas Fernweh.  I In so manchem alten Streifen tuckern die kleinen Dreiräder über die Straßen und liefern Waren aus.


Gildefest nach alter Tradition eröffnet

Offiziere warten auf die Parade vor dem General der Gilde.

Die Statuten der Wildeshauser Schützengilde geben es vor. Auf der Burgwiese wird am Pfingstsonntag das Gildefest der Schützengilde Wildeshausen traditionell mit Konzert, Einmarsch der Kompanien, Parade, Anspreche des Generals der Gilde, Zapfenstreich und Feuerwerk eröffnet. 

 

 

Die Leinengarde trat auf der Burgwiese zweimal auf. Gezeigt wurde ein Live-Auftritt mit Show und Orchestermusik vom Feinsten.

Am Pfingstsonntag säumten hunderte Besucher und Ehrengäste den Burgberg und gaben der Eröffnungszeremonie den passenden Rahmen. Vor dem Einmarsch der Kompanien unter den Klängen des Musikkorps Wittekind gaben die „Beat & Brassband Wildeshausen“ und die „Leinengarde“ aus Hannover ein musikalisches Gastspiel, durch das Moderator Martin Siemer mit seinen Kommentaren und Interviews führte.

 

 

Mit Einbruch der Dunkelheit  marschierten dann die Kompanien begleitet von den Wachesoldaten auf dem Festplatzgelände ein. Anschließend stand ein weitere Auftritt der Schowband „Leinengarde“ an bevor der General der Gilde und zugleich Bürgermeister Jens Kuraschinski an die Geschichte der Gilde erinnerte. „Die Gilde ist die Stadt. Die Stadt ist die Gilde“, betonte der Gildegeneral und zeigte damit die enge Verzahnung von Geschichte und Pflege der Tradition auf. Mit dem Zapfenstreich, Parade und dem Singen der Nationalhymne endete die offizielle Eröffnungszeremonie.  

Abschluss bildete das große Höhen- und Bodenfeuerwerk, das auch diesmal Pyrotechniker Ralf Fremy mit seinem Team aus Wittmund aufbaute.

 

 

 


Gildefeuerwerk – diesmal mit Musik – fasziniert

Gute elf Minuten Dauerfeuerwerk mit Musik und Lichteffekten.

Ein Computerausfall im vergangenen Jahr ließ bei der Eröffnungsfeier des Gildefestes in Wildehausen die Bomben, Prachtkronen und bunten Feuerwerksfiguren ohne Musik ihre Bahnen in den Himmel über dem Burgberg in Wildeshausen zeichnen. Auch so ein toller Anblick. Aber der besondere Kick fehlte.

Zum 614. Gildefest in Wildeshausen über Pfingsten 2017  klappte alles bis auf Kleinigkeiten. Ralf Fremy von der Norddeutschen Kunstfeuerwerkerei in Wittmund  zeigte sich nach dem Feuerwerk sehr zufrieden. „Das eigens zusammengeschnittene Medley in passender Abstimmung zum Feuerwerk harmonisierte“, meinte Fremy. Der Beifall der Zuschauer auf dem Burgberg und der Burgwiese bewies diese Aussage. Vorgesehen war eigentlich  ein Bengalisches Feuerwehr zum Ende des Zapfenstreichs. Doch die Fackeln ließen sich nicht entfachen. Einige Zeit vorher war ein Regenschauer über der Burgwiese heruntergegangen. Fremy vermutete den Einfluss von Feuchtigkeit.

 

 

Das Gildefeuerwerk am Boden und in der Luft. 2017 Burgwiese Wildeshausen. 

 

Wie zum Beweis donnerten einige Zeit nach dem Feuerwerk noch einige Böller los. „Das gibt es immer einmal“, so der Pyrotechniker.

Unter dem Strich aber bot das Höhen- und Bodenfeuerwerk eine optimale Einstimmung  am Ende der Eröffnungsfeier auf der Burgwiese. Das 614. Gildefest konnte seinen Lauf nehmen. Dank Böller und Lichteffekten.


Gilde stellt Schaffer und König vor

Gilder-Schaffer Andreas Müller.

Da machte es der Vater dem Sohn nach: Andreas Tonn ist neuer König der Wildeshauser Schützengilde. Im Vorjahr hatte sein Sohn Lasse beim Kinderschützenfest mit der Armbrust den Vogel von der Stange geholt. Diesmal war es sein Vater, der am Hauptfesttag des Wildeshauser Gildefestes, am Dienstag nach Pfingsten, in der Sänfte zum Königsthron im Krandel getragen wurde. 

Gildegeneral Jens Kuraschinski sprach von einem würdigen Gildekönig. Er habe Nerven wie Drahtseile gezeigt und das Schießen für sich entschieden. Larks Kröger, Oliver Rosemeier, Jan Poppe und Jörg Schilling hatten dann die Aufgaben Andreas Tonn in der Sänfte zum Königsthron zu tragen, wo die offizielle Krönung vorgenommen wurde. Später beim Einmarsch in der Stadt jubelte Tonn dem Volk vom Straßenrand zu.

 

Gilde-Königspaar Stephanie und Andreas Tonn mit dem Schafferpaar Julia und Andreas Müller.

Insgesamt 25 Königsanwärter hatten sich zum Gildekönigsschießen auf den Papagoy gemeldet. Geschossen wurde in vier Gruppen. Die jeweils Besten kamen in die Finalrunde. Dietrich Kirchhoff, Andreas Tonn, Carsten Petermann und Björn Barkemeyer hatten es dann selber in der Hand. Schließlich mochte Andreas Tonn seinen Augen zunächst nicht trauen, aber den Papagoy holte der 41-jährige Vater von sechs Kinder, das siebte ist schon angekündigt, tatsächlich von der Stange. Es war für den selbstständigen Schlachtermeister aus Wildeshausen der fünfte Anlauf. Und der reichte, um Gildekönig 2017 zu werden. 

 

 

 

Um Mitternacht stand dann auch der neue Schaffer der Wildeshauser Schützengilde im Rampenlicht. Um 22 Uhr hatten Andreas Müller die Wahlmänner aus den Kompanien zum Schaffer gewählt. Auch Müller ist selbstständig und führt die Wollscheune. Der 39-jährige gehört dem Pfingstclub „Männer im Bierrausch“ an, zeigte sich aber bei der Proklamation eher von der bedachteren Seite. Mit Frau Julia, die ebenfalls Nachwuchs erwartet, der die Familie mit einem zweiten Kinder beschenken wird, nahm Andreas Müller einen kräftigen Schluck aus dem Pokal, um sich dann auf der Empore am Historischen Rathaus gebührend feiern zu lassen.

 

 

Mit neuem Schaffer und neuem König kann die Gilde beruhigt auf das 615. Gildefest im kommenden Jahr blicken. Doch zuvor werden am Wochenende nach Pfingsten noch die Kinder ihren Gildekönig ermitteln. 


Elise Plietsch will Alimente von Heini Boning

Wachesoldat Dirk Böhler führte Elise Plietsch dem Hohen Gericht vor.

Damit hatte Staatsanwalt des Hohen Gerichts der Wildeshauser Schützengilde, Heinrich Boning, am Pfingstsonntag nicht mehr gerechnet. Plötzlich wurde er zum Angeklagten, denn das Dötlinger Original Elise Plietsch bezichtigte ihn der Nichtzahlung von Alimenten für fünf uneheliche Kinder, für die er der Vater sein sollte.  Ein Gaudi für alle Umstehenden, wie sich zeigen sollte.

 

Wachesoldat der Wildeshauser Schützengilde, Dirk Böhler musste sich am Pfingstsonntag schon ein gehöriges Stück nach  herunterbeugen, um Elise Plietsch in die Augen schauen zu können. Er hatte die Comedian verhaftet. Als Original von kleiner Statur aber großer Stimme aus der Wildeshauser Nachbargemeinde Dötlingen wollte sie das Gildefest in der Kreisstadt nicht verpassen und dem Hohen Gildegericht einen Besuch abstatten. Eigentlich aber mehr Staatsanwalt Heini Boning. „Ich will nämlich die Alimente einklagen von den unehelichen Kindern“, rief sie Boning entgegen, der jahrelang im Hohen Gericht die oft unbescholtenen Bürger eines besseren Rechtes belehrt hatte.

Ellise Plietsch verpasste ihrem Heini einen schönen roten Kussmund.

Elise kam nicht mit leeren Händen. Nachdem sie HeinrichBoning einen roten Kussmund auf der Wange verpasst hatte, gab sie auch Einen aus.  Einen Klötenkööm, wie es in Plattdeutsch heißt. Ein Eierlikör nach dem Rezept ihrer Großmutter und ein Stimmungsmacher, um Boning doch noch zum Heiraten zu bewegen. „Ich bin 84 Jahre und muss an meinen Lebensunterhalt denken“, so Elise. „Ich bin 81 und so eine Alte will ich nicht mehr“, konterte Boning. Elise blieb ledig. Und hat weiter kein Auskommen mit dem Einkommen.

 

Am Ende zeigte sich das Gericht gnädig und verhängte eine Strafe von 30 Cent für das Beschmutzen des Tuches auf dem Richtertisch beim Einschenken des Likörs.

 

 

Ein Film des Freien Journalisten Peter Kratzmann vom 614. Gildefest der Wildeshauser Schützengilde.

 

 

 

Nordwest Zeitung zeigt:


Schietwetter verdirbt Narren nicht die Freude

Die Narren übernehmen die Schlüsselgewalt in Ganderkesee. Dafür gab auch Landrat Carsten Harings grünes Licht (r.).

Zum 66. Faschingsumzug um den Ring in 2017 ließen sich die Menschen an den Straßenrändern die gute Laune trotz typisch nordeutschem Schietwetter nicht verderben. Nur vier Grad, Regen und Windböen begleiteten den Umzug über den Nachmittag. Zwar kamen die meisten erst kurz vor dem Start des Faschingsumzuges um 14 Uhr, aber am Ende mögen es nicht so viele weniger gegenüber dem Vorjahr gewesen sein. Die folgenden Aufnahmen zeigen einen kurzen Überblick vom närrischen Treiben rund um den Ring in Ganderkesee. An die 4000 Teilnehmer in 107 Fußgruppen und Festwagen waren auf dem Ring unterwegs. Ganderkesee gilt als Faschingshochburg im Norden. Das nun schon seit 66 Jahren.

 

 

 


Unfälle mit Schulbus und Schweinetransporter

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Sechs Schulkinder befanden sich in diesem Kleinbus, der sie zur Schule bringen sollte.

Was der Black-Friday im positiven Sinne für alle Schnäppchen-Jäger ist, dürfte dieser Freitag für die Einsatzkräfte eher ein schwarzer Freitag mit vielen Einsätzen gewesen sein. In der Nacht alarmierten die Sirenen zunächst die Feuerwehren in der Gemeinde Dötlingen. Gemeldet wurde undefinierbarer Brandgeruch und Rauchschwaden im Ortsteil Klattenhof. Doch die herbeigeeilten Feuerwehrleute konnten keinen Brandherd feststellen. 

 

 

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Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Kleinbus mit den Schülern nach dem Zusammenstoß um.

Doch die Ruhe währte nicht lange. Kurz vor Beginn der Schule wurden die Feuerwehren, Notarzt und zwei Rettungswagen sowie ein Großaufgebot von Polizei nach Neerstedt an die Brettorfer Straße gerufen.  Ein Kleinschulbus besetzt mit sechs Schülern der Sprachheilschule Neerstedt prallte  kurz vor Schulbeginn von Brettorf kommend auf der Brettorfer Straße in Sichtweite des Kreisels an der Landesstraße 872 frontal auf einen entgegenkommenden Gülle-Lastzug. Zum Glück war das Lkw-Gespann leer. Dadurch konnte der LKW-Fahrer noch ausweichen. Zum Zusammenstoß kam es dann aber doch. Dabei wurde der Kleinbus durch die Wucht auf die Seite gekippt.  Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Dötlingen  bargen die zum Glück nur leicht verletzten Schüler aus dem Autowrack. Sie wurden notärztlich versorgt,  die Feuerwehr überreichte, die für solche Fälle mitgeführten Stoffbären und Schulleiter Jürgen Möhle machte sich direkt vor Ort einen Blick über die Lage. Die Brettorfer Straße blieb für die Bergung der Unfallfahrzeuge voll gesperrt. 

 

 

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Der Anhänger eines Lastzuges mit Schlachtschweinen kippte wahrscheinlich nach einem Reifenplatzer um.

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Nicht alle Schweine überlebten den Unfall auf der B 213.

Nur drei Stunden später erwischte es einen Schweinetransporter aus dem Bassumer-Raum kommend. An der Kreuzung Gut Altona, ebenfalls in der Gemeinde Dötlingen kippte der Anhänger des Lkw-Zuges beim Linksabbiegen von der Wildeshauser Straße auf die Umgehungsstraße – wahrscheinlich nach einem Reifenplatzer – nach rechts um. Der Anhänger und das Zugfahrzeug waren zu dieser Zeit mit Schweinen für den Transport in den Schlachthof besetzt. Damit begann für die Tiere im Anhänger eine lange Warteprozedur, bis sie aus der misslichen Lage befreit und auf einen anderen Lkw umgeladen werden konnten. Nicht alle Tiere überstanden den Unfall. 31 Schweine mussten unter Aufsicht des Kreisveterinärs noch vor Ort getötet werden oder waren schon beim Unfall direkt verendet.

 

Ein Filmbeitrag auf nwzonline.de zum Schulbus-Unfall in Neerstedt

 

 

 


Höhenfeuerwerk fehlte die Musik

Gilde-Feuerwerk-2016

Fantastische Bilder malte das Höhenfeuerwerk in den Wildeshauser Pfingsthimmel. Diesmal ohne Musik. Foto. PK

Verwirrung gab es zum Auftakt des 613. Gildefestes der Wildeshauser Schützengilde am Pfingstsonntag (15. Mai 2016), als trotz Ansage und Befehl zum Wegtreten der Offiziere, Wachesoldaten und Musiker kein Feuerwerk begann. Ralf Fremy seit Jahren bewährter Feuerwerker beim Gildefest in der Kreisstadt hatte die Erklärung parat. Ein PC war abgestürzt und verweigerte das Wiederhochfahren. Damit waren die Signale für das Aufgebaute Feuerwerk nicht abgreifbar, denn auch in diesem Jahr sollte es wieder ein Feuerwerk der Musik und bunten Knallkörper und Raketen werden.

Siegbert Schmidt rief dann zu Geduld auf. Die auf den Burgberg versammelten Wildeshauser trugen es mit Fassung. Das Feuerwerk wurde schließlich von Hand abgefeuert. Auch wenn es mit der Musik nicht klappte, das Spekakel am Pfingstsonntaghimmel hatte es in sich. Mit lautem Getöse und Farbfontänen in immer wieder neuen Nuanchen am Abendhimmel hielten sich die Zuschauer am Ende nicht mit Beifall bedeckt.

Das 613. Gildefest startete damit wie die Vorgänger auch. Knallerei und brillanten Farbbildern am Himmel des Pfingstwochenendes 2016. Nun hofft jeder, dass es im kommenden Jahr wieder ein Feuerwerk geben wird. Dann aber mit Musik……

 

 


Straße frei für Fasching um den Ring 2016

Fasching LJ Döt Gan 2016 II

Die Landjugend Dötlingen diesmal als Fußgruppe unterwegs.

Es bleibt so, wie es ist: Der Fasching um den Ring in Ganderkesee ist immer noch ein Besuchermagnet. Daran ändern auch keine Antänzer oder Grabscher etwas. In Ganderkesee regierte deshalb auch an diesem Sonnabend 2016 vor dem Rosenmontag Frohmut und Ausgelassenheit. Freilich, nur die Sonne fehlte etwas. So gaben sich doch viele nicht so freizügig wie sonst. Was aber der Farbenvielfalt nicht schadete.

 

 

3500 Narren und Jecken waren wieder in 100 Gruppen und Motivwagen auf der 3,5 Kilometer langen Faschingsmeile mitten im sonst eher beschaulichen Ganderkesee unterwegs. Unter dem Faschings-Motto „Wir sind Narren durch und durch“ regnete es einmal mehr Kamelle, Bonbons, Mini-Spielzeug, Lollis und Popkorn auf die an den Straßenränder stehenden nieder.

 

 

 

 

 

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3,5 Kilometer lang war der Umzug mit 100 Festwagen und Fußgruppen

Findige spannten gleich ihren Regenschirm auf. Andere vor allem Kinder hielten ihre Einkaufsbeutel vor die vorbeimarschierenden Faschingsteilnehmer. Manchmal auch mit Erfolg, wenn das Süße direkt in der Tasche landete.

 

 

Mit dabei war auch diesmal die Landjugend Dötlingen. Diesmal als Fußgruppe. Den Festwagen vom vergangenen Jahr ließen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Scheuen stehen. So waren sie als Eskimos und Pinguine verkleidet auf Schusters Rappen unterwegs. Auch bei zwei kleine Anhänger hatten sie in die Eiiskalte Igluwelt integriert. Gezogen wurde das ganze vom Elektromobil.

 

 


Drohnen-Aufnahmen nur mit Genehmigung

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Fliegen im eigenen Garten oder auf dem Modellflugplatz ist kein Problem. Anders sieht das im öffentlichen Raum für privater Piloten aus.

 

Die kleinsten sind nicht viel größer als eine Handfläche. Die größten haben durchaus Ausmaße im Quadratmeterbereich. Die Rede ist von fliegenden wahren Wunderwerken, im Volksmund meist nur kurz Drohnen genannt, im Rechtsdeutsch werden sie als Unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS)  betitelt. Sie stehen für  Fun, Sport und Wettbewerb aber für auch besondere Foto- und Videoaufnahmen.  Schon längst hat sich daraus ein Milliarden-Geschäft mit immer mehr Anbietern und ausgereiften Modellen entwickelt.

 

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Am Markt gibt es immer mehr Anbieter. Das Foto zeigt den Kopter HQ500 4k von der Firma Yuneec, die neu auf den Markt drängt

Was da so an deutschen Himmel boomt und fliegt hat mittlerweile Nebeneffekte hervorgerufen, die Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zu immer wieder neuen Regelansätzen veranlasst. Die Rede ist mittlerweile vom kommenden Führerschein für gewerbliche Piloten und der Registrierung der kleinen fliegenden Mehrzweck-Maschinen. Die Verunsicherung ist groß. Was darf man. Was darf man nicht. Das ist die Frage……

 

 

 

Wer einen Kopter sein eigen nennt, der hat einige Regeln, Gesetze und auch Versicherungspflicht zu beachten. Einfach auspacken und irgendwo fliegen ist in den wenigsten Fällen möglich. Eine Tatsache, die beim Kauf nicht immer so bekannt ist und auch nicht unbedingt propagiert wird. Komm der Kopter aus der Verpackung, versehen mit den drei Buchstaben RTF  (Ready to fly), sind die Akkus geladen, darf  höchstens auf dem eigenen Grundstück oder dem Modellflugplatz zunächst gestartet werden. Etwas einengend. Will man doch seine Fotos und Filme gerne zeigen. Aber aufgepasst. Es gibt viel zu beachten.

 

 

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Luftaufnahme beim Repowering einer Windkraftanlage.

Unterschieden wird bei den Piloten grundsätzlich nach privater oder gewerblicher Nutzung.  Hobby-Flieger haben dabei einen weitaus größeren Spielraum. Bei Koptern bis zu fünf Kilogramm dürfen die Maschinen bis auf eine Höhe von 300 Metern ab Startplatz aufsteigen. Daneben muss immer ein Sichtflug bis zu einer Entfernung von max. 300 Metern garantiert sein. Der Sichtkontakt muss ohne Hilfsmittel möglich sein. Es darf nicht nur ausschließlich über einen Monitor gesteuert werden (FPV-Flüge). Die Abkürzung FPV steht für First Person View. Das ist in Deutschland verboten.

Gemachte Fotos oder Video-Aufnahmen, dürfen nur rein privat verwendet werden. Eine Veröffentlichung oder gar Weitergabe ist nicht zulässig. Es dürfen keine Aufträge angenommen werden.

Im Gegensatz zur Privatnutzung gibt es für gewerbliche Piloten folgende Einschränkungen. Hier minimiert sich die maximale Flughöhe auf 100 Meter. Dafür dürfen die gemachten Aufnahmen zur weiteren gewerblichen Nutzung  auch gegen Auftrag angeboten werden.

 

 

Aber: Wer fliegen will muss erstmal zahlen. Voraussetzung ist für alle Kopter-Flieger eine ausreichende Haftpflichtversicherung. Auch für Private. Für gewerbliche Nutzer außerdem eine Luftaufstiegsgenehmigung, die durch die Luftfahrtbehörden erteilt wird. Daraus entstehen weitere Kosten.

 

 

Damit nicht genug: Egal, ob privat oder gewerblich, es ist verboten über Tier- und Menschenansammlungen ab sechs Tieren/Personen zu fliegen. Auch Einsatzorte im Unfall- und Katastrophenfall oder Feuer sowie Industrie und Energieanlagen dürfen nicht beflogen werden. Hier gilt ein Abstand von 1,5 Kilometern. Für Gewerbliche kann hier nur im Einzelfall gestartet werden. Flugplätze im Umkreis von 1,5 Kilometern sind grundsätzlich tabu.

Bei gewerblicher Nutzung muss in Ortschaften und Städten das zuständige Ordnungsamt und die Polizei informiert werden. Naturschutzgebiete müssen in der Brut- und Paarungszeit gemieden werden. Bei Aufnahmen von privaten Objekten bedarf es immer einer Zustimmung durch den Besitzer, im öffentlichen Bereich durch das Ordnungsamt oder zuständige Behörde. Außerdem müssen die gewerblichen Flieger alle Unterlagen immer zur Hand haben und in einem Flugbuch alle Details der Starts festhalten. Auch eine Checkliste ist von Vorteil. Die Aufzeichnungen müssen zehn Jahr aufbewahrt werden.

 

 

 

Für alle gilt: Grundsätzlich ist das Überfliegen von Gärten und Objekten in der Privatsphäre verboten. Also mal schnell eine Runde über Nachbarsgarten drehen, ist verboten.

Dies stellt nur einen kleinen Auszug aus vielen eingrenzenden Auflagen, die beachtet werden müssen. Besonders im Hobby-Bereich gibt es eine Grauzone. Es  bislang kaum kontrolliert, doch das soll sich in Zukunft ändern, um Missbrauch zu vermeiden und eine klare Abgrenzung zur gewerblichen Nutzung zu ermöglichen.

 

Kurzinformation des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

 

Bericht in der Nordwest-Zeitung Oldenburg vom 30. Dezember 2015

 

Stand Mai 2016: Neuester Vorstoß von Minister Dobrindt zur Regelung der Drohnennutzung hier


DJV-Aktion: Fotografen haben Namen

FotografenDer Deutsche Journalistenverband (DJV) setzt sich seit Jahren mit seiner Aktion „Fotografen haben Namen“ dafür ein, dass in Print-Medien bei jedem Foto auch der Name des Urhebers genannt wird. Dies gilt auch für das Internet. Wer ein Foto eines anderen nutzt und ins Internet stellt, muss nach einem Urteil des Amtsgerichts München „grundsätzlich auch den Fotografen nennen“. Das teilt der DJV jüngst mit.

Das Gericht sprach einem Fotografen Schadensersatz zu. Nach dem Gesetz habe der Fotograf allein das Recht, darüber zu bestimmen, ob die Fotos nur mit seiner Namensnennung verwendet werden dürfen. Auf vielen Internet-Seiten, auch journalistischer Art, fehlt jedoch ein Fotografenhinweis recht häufig.

 

 

Urteil des Amtsgerichts München vom 24.06.15:

Aktenzeichen 142 C 11428/15


Himmel brennt zum 612. Gildefest

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Die Showgruppe „Jubal Drum & Bugle Corps“ überzeugte beim Vorprogramm zum Gildeauftakt.

So viele Gäste wie schon lange nicht mehr kamen zur Eröffnungsveranstaltung des 612. Gildefestes der Wildeshauser Schützengilde am Pfingstsonntag in die Stadt. Auf der Burgwiese der Kreisstadt Wildeshausen rückten die Besucher und Besucherinnen eng zusammen, um das Vorprogramm mit dem Fanfarenzug Wildeshausen und dem ehemaligen Europa-Meisters der Showmusikzüge dem „Jubal Drum & Bugle Corps“ aus Dordrecht in den Niederlanden live mitzuerleben.

 

Der General der Gilde und zugleich Bürgermeister der Kreisstadt Wildeshausen, Jens Kuraschinski, erinnerte an die historische Bedeutung des Wildeshauser Gildefestes für die Stadt und die Bürger.

Zuvor waren auf der Burgwiese das Tambourkorps,  der Spielmannszug Wildeshausen, das Musikkorps Wittekind, die Fahnengruppen mit Kompaniefahnen und die Wachkompanie einmarschiert. Mit dem Abschreiten der Front durch König Jan Poppe und Schaffer  Jörn Röhr sowie General Kuraschinski und Oberst Ernst Frost wurde dem Protokoll gefolgt.

 

 

 

 

Musikalischer Höhepunkt war einmal mehr der Große Zapfenstreich. Noch mehr erwartet wurde allerdings das große Höhenfeuerwerk, das die Norddeutsche Kunstfeuerwerkerei Wittmund – Ralf Fremy aufgebaut hatte.

Nach knapp einer Viertelstunden wussten auch die Menschen in Ortschaften und Gemeinden um Wildeshausen, dass das Gildefest eingeläutet worden ist. Bis weit in die Ferne waren die in den Himmel geschickten Raketen zu hören, aber vor allem zu sehen.

 


45000 beim Fasching um den Ring

PKV_8939Fast schon ein Hauch von Frühling war beim Faschingsumzug in Ganderkesee zu spüren. In der Faschingshochburg im Nordwesten Niedersachsens zogen die milden Temperaturen und Sonnenstrahlen die Jecken gleich scharenweise zum närrischen Treiben.

 

Ein buntes Meer von über 100 Festwagen, Fußgruppen und Musikzügen mit 3 500 Aktiven schlängelte sich um den Ring in Ganderkesees Ortskern. Da flogen die Karamelle, Popkkorn und manch andere Versuchung in die Tischen der umstehenden Faschingfreunde ausd dem Umland. Aus Delmenhorst, Bremen, Oldenburg und dem Landkreis Oldenburg kamen die Menschen in ihren Kostumen nach Ganderkesee, um hier einige heitere Stunden in Hochgefühl zu verbringen.

 

Und zum Glück blieb auch alles ganz ruhige. Anders wie in Braunschweig, wo der Festumzug wegen Terrorwarnung abgesagt werden musste, fand das närrische Trieben in Ganderkesee keine Beschränkungen. Entsprechend locker war die Atmosphäre an den Straßenrändern und auf den Festwagen. Die Wagen zeigten sich buntgemischt.

 

 

 


Nordlichter siegen in DM Beachhandball 2014

Beachhandball-alleIn der Kreisstadt Wildeshausen. Landkreis Oldenburg/Niedersachsen, ermöglichte  Handball-Organisator Wolfgang Sasse die ersten German Open in 2014 im Beachhandball. Dafür wurde eigens auf einer riesigen Parkfläche feinster Sandstrand aufgefahren. Eingebettet war die Veranstaltung in ein Aktionswochenende unter der Überrschrift „Wildeshausen bewegt sich“.
Am Ende hatten die Gastgeber bei den Herren die Nase vorn. Es siegte das Team „Nordlichter Oldenburg“ und nahm als Deutscher Meister im Beachhandball Pokal und Fahrkarte nach Gran Canaria in Empfang. Dort wurde im November EHF Champions Finale ausgetragen. Die Nordlichter kamen dort auf den siebten Platz. Ein gutes Abschneiden, das auch MdB Astrid Grotelüschen live miterlebte, denn sie machte dort mit der Familie gerade Urlaub. Mit von der Partie war auch der Frauensieger des TSV Ismaning, Die „Brüder“ schafften den Sieg bei den Frauen.

 

DM Beachhandball 2014 in Wildeshausen –  Ergebnisse:

 

MÄNNER.

  • „Nordlichter Oldenburg“
  • „12 Monkays Köln“
  • „Sand Devils Minden“
  • „SG Schurwald“

 

FRAUEN:

  • „Brüder“, TSV Ismanig
  • „CAIPiranhas“ , Erlangen
  • „BonnBons“, Bonn
  • „Beach Queens OWL“

 

 


Fillm-Doku über Diakonie Delmenhorst/Oldenburg-Land

Dr. Detlev Lauhöfer, Diakonie Pfarrer Dietrich Jaedicke, Geschäftsführer Franz-Josef Franke und Kreispfarrer Bertram Althausen mit Filmemacher und Freiem Journalisten Peter Kratzmann

Dr. Detlev Lauhöfer, Diakonie Pfarrer Dietrich Jaedicke, Geschäftsführer Franz-Josef Franke und Kreispfarrer Bertram Althausen mit Filmemacher und Freiem Journalisten Peter Kratzmann

Einen Monat Dreh- und Schneidearbeiten mussten für den Freien Journalisten und Filmemacher Peter Kratzmann reichen. Im Auftrag der Diakonischen Werke Delmenhorst/Oldenburg-Land blickte er mit Filmkamera, Mikrofon und Fotoapparat hinter die Kulissen der Diakonie-Einrichtungen. Anlass war die Woche der Diakonie, die in Delmenhorst und Oldenburg-Land erstmals unter dem Motto „Gemeinsam Feuer und Flamme“ stattfand.

Herausgekommen ist ein etwa 30 minütiger Streifen in der Kurzform sowie einzelne Kapitel, die über die Internetseite den einzelnen Einrichtungen zugeordnet werden sollen.

Besucht wurden nicht nur 16 Einrichtungen, sondern es konnten auch zahlreiche Gespräche geführt werden, wie zum Beispiel mit einem Straffälliger, der sich aus dem Teufelskreis der Drogensucht befreien will. Er schilderte sein Schicksal im Gespräch.  Oder der Wohnungssuchenden, der heute wieder Arbeit, eigenes Auto und ein Heim ist zu sehen.

Aber auch die Nachbarschaftsbüros in den sozialen Brennpunkten Düsternort und im Wollepark in Delmenhorst zeigen im Film, wie vielschichtig die Diakonie-Arbeit ist. Im Tagesaufenthalt in Wardenburg wird die Betreuung älterer Mitmenschen genauso dargestellt, wie in Ahlhorn die Migrationsberatung. Dazu sind verschiedene Angebote der Umsonst- und Hilfeläden zu sehen, aber auch Integrationsprojekte und Streetworker direkt auf der Straße. Anhand von Beispielen kann sich der Betrachter ein Bild machen, wie wichtig die Diakonie-Arbeit für Menschen am Rande der Gesellschaft ist.

Zusammen mit dem Geschäftsführer der Diakonie in Delmenhorst und im Oldenburger-Land, Franz-Josef Franke, hat Kratzmann, Stimmungen, Menschen und Örtlichkeiten in den bewegten Bildern eingefangen.

 

 

 

 

Programm der Woche der Diakonie

Hier geht es zur Diakonie-Seite Delmenhorst/Oldenburg-Land

Bericht in der Nordwest-Zeitung Oldenburg vom 20.10.2014

Bericht in der Nordwest-Zeitung Oldenburg zur Kreissynode vom 21.10.2014

Bericht in der Nordwest-Zeitung Oldenburg vom 22.10.2014

 

 

 


Gildefilm-Matinee zur Einstimmung auf 2014

Gildefilm-Cover-Seite-I-2013Die richtige Einstimmung auf das 611. Gildefest können sich nicht nur Gildefans am Sonnabend, 31. Mai, ab 16,30 Uhr im Wildeshauser Lili-Servicekino holen. Dann zeigt der Freie Journalist Peter Kratzmann in Zusammenarbeit mit dem Lili-Servicekino den Gildefilm III aus dem vergangenen Jahr 2013.

In rund zweieinhalb Filmstunden wird der Gildefilm erstmals auf großer Kinoleinwand mit modernster Technik gezeigt. Es handelt sich um eine Dokumentation mit Szenen aus der Gildewoche 2013 . Erstmals ist in der Filmdokumentation auch das Schaffermahl enthalten oder beispielsweise die Atmosphäre um 5 Uhr am Morgen beim Ausmarsch der Freiwilligen Feuerwehr zu den Ehrungen in der Lehmkuhle. Auch die beiden Gildefigurenmacher Gerrit Finke und Uwe Dölemeyer kommen zu Wort. Daneben sind zahlreiche Interviews von Gilde-Offiziellen bis hin zu Besuchern aus dem Umland eingebaut.

Ein besonderes Highlight ist der Auftakt auf der Burgwiese mit dem unter die Haut gehenden „Highland Kathedral“ in voller Länge, dass die Crossed Swords Pipe Band zusammen mit dem Musikkorps anstimmte. Nicht fehlen darf das Höhenfeuerwerk aus verschiedenen Perspektiven. Bewegende Momente versprechen auch die Krönung des Gildekönigs und vor allem des Kinderkönigs sowie des Schaffers. Auch Gildeclubs kommen zu Wort.

Der Film hat eine Gesamtlänge von gut 180 Minuten. Was zunächst als lange erscheint, wird beim Anschauen nicht langweilig.

Der Eintrittspreis beträgt fünf Euro. Auch findet ein Abverkauf der drei erschienenen Gildefilme 2011, 2012, 2013 im Bundel zu günstigen Konditionen statt. Wegen der Filmlänge wird eine Pause eingelegt. Eine gute Gelegenheit, sich mit dem Serviceangeboten des Kinos zu versorgen.

Frühes Kommen sichert einen guten Siitzplatz und beste Sicht auf die Kinoleinwand. Man sieht sich also am Sonnabend, 31. Mai, im Lili-Servicekino.


4. Stock-Car-Lauf bis zur Totalzerstörung

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Vorjahressieger Rolf Wennekamp, erstes Fahrzeug links im Bild,  schaffte es ein zweites Mal. Im Stock-Car-Zerstörungsrennen gewann er den vierten Country-Cross im Rahmen des Frühjahrsmarktes Großenkenten auch in 2014. Mit kluger und Material schonender Fahrweise schaltete er die Konkurrenz aus.

Was für jeden Verkehrsteilnehmer absolutes Tabu auf den Straßen ist, nämlich seinen Nachbarn mit einem ordentlichen Schubs aus der Fahrbahn zu bugsieren, war beim Stock-Car-Rennen in Großenkneten fast schon Grundvoraussetzung, um sich gegen die Mitstarter durchzusetzen. Sehr zur Freude der rund 400 gekommenen Zuschauer.

Insgesamt vier Vorläufe zur Qualifikation auf das finale Rundenrennen waren die Einstimmig auf den Zerstörungslauf. Das Non-plus-Ultra für alle Rennfans, galt es doch für die Fahrer mit ihren ausgeschlachteten gerade noch fahrbaren Vehikel als einziger am Ende über die Ziellinie zu lenken. Wennekamp meisterte diese Anforderungen mit Bravour und von Moderator Mike Krüger (rechts im Bild) und dessen Rennteam für den erneuten Sieg ausgezeichnet.

Im Finallauf der Rundenrennen stand  Lester Theesen aus Sage auf Platz eins. Rolf Wennekamp aus Ahlhorn auf dem zweiten Rang und Jens van Häfen aus Sandkrug

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auf Platz drei.

Schrotthändle Peter Theesen hatte an diesem Renntag viel Arbeit. Zu einen fuhren seine beiden Söhne Peter Edward (24) und Lester (17) mit, aber er wurde auch von einem NDR-Filmteam begleitet.  Außerdem crashte er im Qualifikationslauf und fuhr mit einen ordentlichen Schaden an seinem Fahrzeug aus dem Rennoval. Zwei Reifen mussten gewechselt und Blech wieder in Form gebracht werden, um am zweiten Quali-Lauf teilnehmen zu können. Doch die Mühen lohnten sich. Im Demolition-Rennen konnte Theesen zweiter hinter Wennekamp werden.

 

Insgesamt war die Ausfallquote hoch. So musste Jörg van Häfen mit seinem Wagen passen. „Die Kupplung hat es zerlegt“, knirschte der Sandkruger mit den Zähnen. Er nahm darauf den Vorschlaghammer und demolierte auch noch das Blech seines ausgefallenen Rennboliden.

Die Zuschauer, geschätzt auf gut 400, hatten ihren Spaß. Das Wetter spielte mit. Unter dem Strich ein Renntag, der wohl nicht der letzte beim Frühjahrsmarkt in Großenkneten gewesen sein dürfte.

 

 



Wildeshausen gewinnt Frühlingswette

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„Veronika, der Lenz ist da“ sangen gleich zehn Veronikas ihren Herren namens Lenz entgegen. Das alles am  weißen Pudersand Wildeshausens an dem Fluss Hunte, in den auch noch 44 Badewütige in das 10,2 Grad kalte Wasser sprangen. Das alles bei einem Frühlingsanfang, der eher zum Sitzen am warmen Ofen einlud, als in den Regenmorgen an die Hunte zu kommen.

Eingebrockt hatte dieses den Wildeshausern ein Sohn der Stadt. Martin Siemer hatte die Wette an Radio-Bremen-Vier eingereicht. Die antworteten prompt, nahmen die Wette an und rückten mit Radio- und Fernsehteam in Wildeshausen an. Mit dabei Moderatorin Rieke Bargmann, die durch das Wett-Programm führte und auch selber im dicken Neopren-Anzug in das Huntewasser stieg.

Das selbstverständlich alle Wetten gewonnen wurden, machte auch Bürgermeister Dr. Kian Shahidi ein Stück stolz. „Das ist eine tolle Leistung der Wildeshauser Bürger und ihrer Vereine“, lobte er vor laufender Kamera und Sendemikrofon. Dass Siem

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er seine Wetten gewinnen konnte, hatte er den Wildeshausern aber auch deren Vereine zu verdanken. Die Freiwillige Feuerwehr, der Schwimmverein Wildeshausen und die DLRG-Ortsgruppe zogen alle an einem Strang. Aber auch Stadtmarketingleiterin Daniela Baron, der Siemer besonderen Dank für ihren Einsatz zollte, trug zum Gelingen bei.

 

Lohn der ganzen Anstrengungen war ein neuerliches Wildeshausen-Schild. Es thront(e) am Ende direkt vor dem Verkehrsbüro. Dem Ort, den Bürgermeister Shahidi als geeignetsten befand. Dort werden Besucher der Stadt dann sehen können, dass es die Wildeshauser auch mit Wetten gegen Radio-Sender aus Bremen aufnehmen könne, sagte das Stadtoberhaupt.

 

 

 


Kreisturnschau: Mini-Feuerwerk der Turnkunst

Kreisturnschau-TV-Hunt-TSG-HattenSand-UnicycleAus zwölf Vereinen im Kreisgebiet waren die Aktiven zur Kreisturnschau in Huntlosen angereist. 18 Programmpunkte veranschaulichten das Leistungsspektrum in der Halle „Am Marschkamp Huntosen. Ausrichter war der Turnverein Huntlosen für den Turnkreis Oldenburg-Land.

 

 

Den Auftakt der Kreisturnschau  machten die Aktiven der Moslesfehner Tanzmäuse, die unter der Leitung von Silvana Spiekermanbn und Imke Kolb vom SV Moslesfehn in der Halle aufliefen. Daran schloss sich das Bild er 60plus-Gruppe des TSV Ganderkesee an. Die älteste Teilnehmer war immerhin 88 Jahre alt.. Brigitte Maß wusste die Oldies bestens in Szene zu setzen. Swen Schrinner: Aber auch  Kinder ab einem Alter von  vier Jahren wären  heute dabei. Oberturnwart Swen Schrinner schätzte die Anzahl der Gäste auf gut 250 und war mit dem Zuspruch bestens zufrieden. Auch Moderator und zugleich zweiter Vorsitzender des Turnkreises, Holger Kreye, zeigte sich mit der Zuschauerkulisse sehr zufrieden.

Beklatscht wurden auch die Cheerleader von den Sportfreunden Wüsting Altmoorhausen, „Die flotten Füße“ des TV Ahlhorn, die Ballett-Jazz-Formation des Harstedter Turnerbundes,  aber auch der die Little Freakz (Wardenburger TV), eine Pilates-Gruppe (Turnerschaft Hoykenkamp), Cheerleader und die Unicycle Girls der TSG Hatten-Sandkrug, die Street Girls (TV Dötlingen), Step-Miezen (SV Moslesfehn) und die Turnerinnen mit Heimreicht des TV Huntlosen, die Petra Göbel und Steffi Nowak vorstellten. Mit dabei waren auch der TSV Immer-Büstel (Dance 4 Funs) und der TSV Großenkneten mit dem Lovely Fairis.

 

 

Für ihre Auftritte hatte jede Gruppe maximal sechs Minuten zur Verfügung. So kam ein gut zweistündiges Turnspektakel mit vielen Höhepunkten zusammen.

 

 

 

 

 

 

 


11. Kohlfahrt De Marne – Dötlingen

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100 Freunde aus den Niederlanden kamen am 15. Februar 2014 zur Partnerschaftskohlfahrt zwischen den Gemeinde De Marne in den Niederlanden und Dötlingen in Niedersachsen/Landkreis Oldenburg. Bürgermeister Heino Pauka mit Gattin Angela hießen Koos Wiersma und Ehefrau Tiny sowie Han Bos von der Gemeindeverwaltung De Marne willkommen.

 

Nach der offiziellen Begrüßung durch Heino Pauka, für den es die letzte Kohlfahrt als Bürgermeister sein wird, bedankte sich Koos Wiersma mit einer De-Marner Armbanduhr bei den Verantwortlichen der AG Dötlinger Vereine. Fortan tickt die Zeit an den Armgelenken auf Holländisch. Und auch einen kleinen Schnaps wünschte er allen Beteiligten, „aber niet tevell“, wie er augenzwinkernd hinzufügte.

Nach der Kaffeetafel stießen  100 Teilnehmern aus Dötlingen hinzu und die Kohlfahrt konnte ihren Lauf nehmen. Das war dann auch der Augenblick, an dem beiden Bürgermeister Pauka und Wiersma den Bollerwagens übernahmen und eine fast endlos erscheinende Kolonne durch das Dorf Dötlingen in Bewegung setzten.  Kohlstrecke war ein Rundgang durch das Naherholungsdorf, so wie es sich die Gäste den Niederlanden gewünscht hatten.

 

Hier zum Videoclip

 

Noch bevor das Kohl-Büffet nach dem Kohlgang im örtlichen Schützenhof eröffnet werden konnte, hielt Pauka seine Ansprache.  „In den letzten Jahren lag der Fokus auf Jugendarbeit und zuletzt auf Kunst. Ich hoffe, dass es uns in nächster Zeit gelingt, Schüler und Jugendliche wieder zusammenzubringen“, ermunterte Pauka zur Intensivierung der Partnerschaft. Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung, dass die Partnerschaft noch lange währt.  In der Provinz Groningen und anderen Regionen stehen die Signale auf Fusion. So wollen die Niederlanden im ganzen Land Geld sparen.  „Sollte es soweit kommen, dann wäre mein größter Wunsch, dass wir unsere Partnerschaft auch im größeren Rahmen weiterpflegen. Was gut ist und sich bewährt hat, sollte nicht dem Finanzdiktat zum Opfer fallen.“

 

Am Rande hatten Koors Wiersma und Han Bos von einer angestrebten Gemeindereform berichtet. „Aus 23 Gemeinde sollen sechs Gemeinde in unserer Provin

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z werden“, sagte der De Marner Bürgermeister. Dann würde eine Großgemeinde mit 100 000 Einwohnern und mit 96 Dörfern entstehen.  Bis zum Jahresbeginn 2018 soll der Prozess beendet sein. Bis 2016 ist Wiersma regulär Bürgermeister De Marnes. Eine Verlängerung bis 2018 wird wohl folgen. In der neuen Großgemeinde wird es dann nur noch einen Bürgermeister geben und die Verwaltungen zusammengefasst werden. Ende des Jahres gibt es eine endgültige Entscheidung.

Daneben stehen in De Marne die Vorzeichen ganz auf Gemeenteraadsverkiezingen, wie die Gemeinderatswahl auf Niederländisch heißt. Die Wahl wird am 19. März über die Verteilung der Mandate entscheiden.

 

Zum Kohlkönigspaar wurde der Feuerwehrmann Willem Bos aus De Marne  und Margrit Mutke aus Neersedt in der Gemeinde Dötlingen gewählt.  Mit Polonaise, angeführt durch Prinz I. vom C.V. Oldeclooster, de noordelijkste carnevalsverening van Nederland und flotter Tanzmusik vom Haus-DJ Stefan Stolle, feierten die Kohlgänger bis Mitternacht. Danach stand die Heimreise für die De Marner mit dem Bus an.

 

 


610. Gildefest Wildeshausen im Filmdoku

Gildecover-neuDer Gildefilm III „Das 610. Gildfest“ ist fertig. Der Freie Journalist, Autor und Filmemacher Peter Kratzmann überreichte bereits das erste Exemplar an den Oberst der Wildeshauser Schützengilde Ernst Frost im Beisein von den Offizieren der Wildeshauser Schützengilde Siegbert Schmidt und Manfred Wulf. Es ist bereits der dritte Gildefilm in Folge. Alle Dreh-, Foto- Schnitt- und redaktionellen Arbeiten lagen in den Händen von Peter Kratzmann. Aus dem weit über zwölf Stunden umfassenden Bildmaterial ist der neue  Gildefilm 2013 entstanden.

Auf dem Foto v.l. Manfred Wulf, Siegbert Schmidt, Peter Kratzmann, Ernst Frost

 

Mit einer Länge von etwa 150 Minuten ist der Streifen mit insgesamt 32 Kapiteln nicht nur sehenswert, sondern zugleich auch eine Dokumentation des traditionellen Gildefestes in der Kreisstadt Wildeshausen. Auch im 610. Jahr seines Bestehens hat dieses Traditionsfest nicht an seiner Originalität verloren. Entgegen aller Strömungen halten die Gildemitglieder an den Statuten und damit an der Gilde, so wie sie von Generation zu Generation Bestand hat, fest.

 

Erstmals ist in der Filmdokumentation auch das Schaffermahl enthalten vor dem besonderen Hintergrund, dass  Gregor Gysi von denLinken als Festredner wieder ausgeladen wurde. Neu zu sehen ist auch Atmosphäre um 5 Uhr am Himmelfahrts-Morgen beim Ausmarsch der Freiwilligen Feuerwehr zu den Ehrungen in der Lehmkuhle. Auch die beiden Gildefigurenmacher Gerrit Finke und Uwe Dölemeyer kommen zu Wort. Daneben sind zahlreiche Interviews von Gilde-Offiziellen bis hin zu Besuchern aus dem Umland eingebaut.

Ein besonderes Highlight ist die Auftaktveranstaltung auf der Burgwiese mit dem unter die Haut gehenden Highland Cathedral in voller Länge, dass die Crossed Swords Pipe Band zusammen mit dem Musikkorps anstimmte. Nicht fehlen darf das Musik- und Höhenfeuerwerk aus verschiedenen Perspektiven. Bewegende Momente versprechen auch die Krönung des Gildekönigs Jörg Schilling und vor allem des Kinderkönigs Tim-Mattes Wulf sowie des Schaffers Christian Harting

 

Die Filmdokumentation ist zu einem Preis von 18 Euro zu haben. Verkaufsstellen sind bei Axel Großmann (Tabakwaren und Lottoannahmestelle) sowie in der Geschäftsstelle der Nordwest-Zeitung in Wildeshausen oder direkt bei Peter Kratzmann.

 

→ www.wildeshauser-schuetzengilde.de

→ Das schrieb die Nordwestzeitung am 3. Dezember 2013

→ Das schrieb die Wildeshauser Zeitung/Kreiszeitung Syke am 3. Dezember 2013

→ Das schrieb die Sonntagszeitung am 8. Dezember 2013

→ Das schrieb der Weser-Kurier am 12. Dezember 2013


Kaltblüter zeigen Kraft mit alter Erntetechnik

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200 Kaltblutpferde aus ganz Europa kämpfen auf Schloss und Gut Wendlinghausen (zwischen Teuteburger Wald und Hameln gelegen) zur Europäischen Holzrückmeisterschaft unter dem Titel „PferdeStark“ um den EM-Titel. Während am 24. August 2013  die Vorentscheidungen laufen, wird der Europameister am Sonntag, 25. August 2013,ermittelt. Die jeweils fünf Besten aus den Starterfeldern am Vortag können dann gegeneinander antreten.

Wobei es dabei ankommt und welche Fähigkeiten die kraftstrotzenden Kaltblutpferde besitzen, das demonstrierten an diesem Wochenende „Die Freunde des Kaltblutpferdes“ als lockerer Zusammenschluss Gleichgesinnter während des zweitägigen Erntetags auf der Ackerfläche von Thomas Glander am Wohlder Weg zwischen Harpstedt und Wohlde in der Samtgemeinde eindrucksvoll.

So mancher Besucher kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Da wurde altes Erntegerät und damit auch Handwerk live bei der Feldarbeitet vorgestellt. Vom Mähbalken, bis zum Heuwender und dem Getreide-Binder, vom Holzrücken über das Kartoffelroden bis zum Pflügen demonstrierten die Kaltblutpferdefreunde, wie einst mit den treuen Vierbeinern, die Ernte eingefahren und das Land bestellt wurde.

 

 

 

 

Bernard Böckmann aus Goldenstedt kann sich an diese Zeiten noch genau erinnern. 1942 kam er aus der Schule. „Damals gab es ganze drei 15-PS-Schlepper im Ort. Das Land wurde mit den Pferden bestellt. Das war harte Arbeit. Das ging nicht von selbst“, so der damals in der Landwirtschaft tätige Goldenstedter. Sieben Mann wurden für das Einbringen der

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Gaben benötigt.

Auch Hotelier Heiner Ahrmann aus Altona kann sich an seine Kinderjahre gut zurückerinnern. „Nicht alle hatten schon einen Trecker. Lange Zeit waren noch die Pferde im Einsatz.“ Dabei blickte er gerade auf einen Mähgraswender, der das Grün in hohem Bogen lüftete.

Günther Hollmann aus Ehrenburg, wird dagegen an der EM-Entscheidung am nächsten Wochenende mit seinen Pferden teilnehmen. Er zeigte in einem Vor

trag die Bewertungskriterien auf. So wird z. B. der Originalzustand des Pferdegeschirrs bewertet. Ferner dann die Geschicklichkeit der Vierbeiner und letztendlich auch der Führer.  Ein Baumstamm muss

durch einen Parcours gerückt werden. „Anpoltern“ ist ein weiterer Fachbegriff und zugleich weitere Disziplin. Hollmann hofft die Vorentscheidung zu überstehen und dann an der EM am Sonntag teilnehmen zu dürfen.

Für „Die Freunde des Kaltblutpferdes“ war der Erntetag am Samstag und Sonntag dagegen schon jetzt ein Erfolg. Erstmals wurden die alte Erntetechnik und der Einsatz von 18 Kaltblutpferden vor so großem Publikum in der Samtgemeinde gezeigt. Hoffentlich nicht zum letzten Mal, wie viele Besucher meinten.

 

Bericht in der Nordwest-Zeitung Oldenburg, Ausgabe vom 20. August 2013


Tim-Mattes Wulf neuer Gildekinderkönig

Tiim-Mattes_Wulf_EinmarschMit Armbrust und Pfeil holte Tim-Mattes Wulf (13)  während des letzten Höhepunktes des Wildeshauser Gildefestes den Papagoy von der Stange. Der Jubel war riesig unter den jungen und älteren Zuschauern, die trotz Dauerregen ausgeharrt hatten, um ihren neuen Kinderkönig im Krandel zu feiern. Zwei unter ihnen jubelten ganz besonders. Der Presse- und Öffentlichkeitsoffizier Manfred Wulf und dessen Ehefrau Imke Stöver-Wulf konnten es kaum fassen, dass ausgerechnet ihr Sohn der neue Kinderkönig im 610. Jahr des Bestehens der Wildeshauser Schützengilde geworden ist.

Tim-Mattes hingegen zeigte sich gefasst, konnte es aber auch noch gar nicht richtig glauben, König geworden zu sein. Sein erster Kommentar: „Ich habe viel das Schießen geübt, aber dass es am Ende so gut klappte, habe ich nicht geglaubt.“  Tim-Mattes besucht die siebte Klasse des Gymnasiums Wildeshausen. Bereits zum dritten Mal nahm er am Schießen beim Kinderschützenfest teil. Insgesamt nahmen 43 junge Schützen am Endkampf um die Königswürde teil.

 

Vizekönige und mit einem Vizekönigsorden ausgezeichnet wurden:

  • Jakob Iken, 11 Jahre alt
  • Niklas Granel, 14 Jahre alt
  • Matthias Holtmann, 12 Jahre alt
  • Matthias Tschöpe, 14 Jahre alt

 

 

Zahlreiche Gäste verfolgten trotz des sehr schlechten Wetters den spannenden Endkampf. Nach dem der neue König im Krandel mit der Kette, einem Orden und einem Zylinder mit einem Mooskranz gekrönt wurde und vom Schatzmeister der Gilde, Siegbert Schmidt,  ein kleines Präsent entgegengenommen hatte, präsentierte der neue Kinderkönig seine Königin: Pia Decker, ebenfalls aus Wildeshausen.

 

 

Mit einem Orden auf dem Krandelplatz ausgezeichnet wurden ferner vier Tamboure der Wildeshauser Schützengilde für ihre fünfmalige Teilnahme am Kinderschützenfest. Manfred Wulf , übrigens  zum jüngsten Oberleutnant der Wildeshauser Schützengilde in diesem Jahr befördert und diesjähriger Leiter des Kinderschützenfest, übergab die  Orden an:

 

 

  • Timm Lieder
  • Luca Görke
  • Johannes Poppe
  • Christopher Kadur

 

 

Das Kinderkönigspaar Pia Decker und Tim-Mattes Wulf verbrachten sichtlich stolz nach dem Einmarsch in die Stadt unter großem Jubel vieler hundert Kinder und Jugendlichen einen wunderbaren Abend im Festzelt zu der tollen Partymusik von „Line Six“. Nach dem Kinderkönigsball erfolgte das Einstellen der Gildeuhr. Auf 379 Tage sprang die Uhr. Pfingsten beginnt am 8. Juni  im Jahr 2014 Nach dem Wegbringen des Kinderkönigspaares zum Stellmacherplatz, wo das Königspaar noch drei Tänze absolvierte, wurde noch bis in die Nacht der Abschluss des Gildefestes 2013 gefeiert.

 

 


Filmpremiere fand großen Anklang

Premiere-Film-EntenteEine Silbermedaille auf europäischer Ebene zu erlangen, ist eine stolze Leistung. Auch oder gerade für ein kleines Dorf in der Wildeshauser Geest im Landkreis Oldenburg in Niedersachsen. Wenn dieses dann noch im Wettbewerb Entente Florale Europe in der Konkurrenz von elf Dörfern aus verschiedenen europäischen Ländern gelingt, dann ist dies ein ganz besonderer Erfolg.

 

Wie es dazu kam und welch beschwerlicher Weg beschritten werden musste, dass zeigt die Filmdokumentation in gut 200 Minuten und 19 Kapiteln. Durch den Film führt das dreiköpfige Team, bestehend aus Eckehard Hautau, Walter Ulrich und Olaf Schachtschneider. Sie leiteten die Geschicke der bis zu 70 ehrenamtlichen Helfer und der Gartenbaubetriebe in der Gemeinde Dötlingen. In Interviewform bringen sie auch eine Schlussbetrachtung ein. Die Filmkokumentation wurde daher auch im Auftrag des Bürger- und Heimatvereins Dötlingen erstellt.

 

Verbunden ist damit auch ein Ausblick, denn es gibt noch einen weiteren Wettbewerb, der für die Dötlinger passen würde: Der Wettbewerb wird von der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung getragen. Hier konnte 2012 der Mitbewerber im bundesweiten Dorerneuerungswettbewerb Waffensen eine Medaillei bzw. europäischen Dorfernuerungspreis 2012 erreichen.

 

Hier sehen die Dötlingen noch einen Ansatzpunkt, da der Wettbewerb mehr auf die Dorferneuerungs-Kampagnen in den einzelnen europäischen Länder abgestimmt ist.

www.landentwicklung.org

 

Bericht der Nordwest-Zeitung vom 20. Dezember 2012

Bericht der Wildeshauser Zeitung / Kreiszeitung Syke vom 20. Dezember 2012

 

 


Entente Floral: Silber für Dötlingen

Entente-FilmbildEs ist soweit, die Premiere der Film-Dokumentation über das gute Abschneiden des Geestdorfes Dötlingen im Landkreis Oldenburg/Niedersachsen ist fertig. Im europäischen Wettbewerb „Entente Florale Europe“ nahm die Dorfgemeinschaft als einziger Vertreter Deutschlands an dem internationalen Wettbewerb teil und erhielt dafür die Silbermedaille. Die Premiere der Filmdokumentation des Freien Journalisten Peter Kratzmann, der den Weg zur Silbermedaille von den Anfängen bis zur Siegerehrung filmisch begleitete ist am Dienstag, 18. Dezember 2012 um 19 Uhr im Schützenhof unter den Linden in Dötlingen. Einlass aber 18.30 Uhr.

 

 

 

Der Film hat eine Länge von rund 110 Minuten und teilt sich in 19 Kapitel auf.

 

 

 

Neben einem Bilderauftakt zum Floriade-Besuch am 14. September 2012 im niederländischen Venlo und anschließendern filmischer Darstellung mit abendlicher Siegerehrung und Marktplatzfeier am Folgetag in Venlo werden vor allem die verschiedenen vorbereitenden Maßnahmen im Ort Dötlingen geschildert. Dazu gehört das Anlegen des Landfrauenbeets, Gehölzschnitt, Treffen, Generalprobe, Europafahne-Übergabe während der Partnerschaftskohlfahrt mit den niederländischen Freunden aus De Marne, Besuch von Dr. Lutz Wetzlar, deutscher Vertreter von Entente Florale Europe und mehr.

 

 

 

Gezeigt wird auch der Besuch der Jury mit Rundgang durch den Ort und Abschlussgespräch.

 

 

 

Die wichtigsten Stellen wie zum Beispiel die Laudatio von Juryleiterin Inka Truxova und das Abschlussgespräch in Dötlingen sind übersetzt. Die Szenen beim Rundgang sind in englischer Sprache belassen, aber sehr gut verständlich.

 

 

 

Das abschließende Dorffest und die Mini-Entente bilden den Abschluss der Filmdokumentation.

 

 

 

In die Szenen sind Kommentare von Eckehard Hautau und Walter Ulrich sowie Olaf Schachtschneider als Gesprächssequenzen eingebaut.

 

 

 

Auftraggeber und Herausgeber des Films ist der Bürger- und Heimatvereins. Unterstützt wurde die Dokumentation von der Volksbank Wildeshauser Geest.

 

Nordwest Zeitung vom 15. Dezember 2012

Wildeshauser Zeitung / Kreiszeitung Syke vom 13. Dezember 2012

 

 

 


Der Gildefilm 2012 ist fertig

Es ist soweit: Der Gildefilm 2012 ist fertig. Im Beisein von Manfred Wulf (l.) , Siegbert Schmidt (2.v.l.)  sowie der Ernst-Dieter Frost (r.) überreichte der Freie Journalist Peter Kratzmann (m.) das erste Exemplar des Gildefilms „Der Gildefilm 2012“ an den Oberst der Wildeshauser Schützengilde Ernst Frost (2.v.r.).

 

Der Film wurde gedreht von Peter Kratzmann (Freier Journalist). Aus dem umfangreichen mehrstündigen Bildmaterial ist in intensiver  Kleinarbeit der „Der Gildefilm 2012“entstanden. Es handelt sich um eine Dokumentation mit Live-Szenen. Nichts wurde nachgedreht oder gestellt. „Neu und dabei überaus spannend bei dem Gildefilm 2012 ist, dass Aufnahmen entstanden sind, die bisher noch nie gezeigt wurden. Beispielsweise ein kleiner Einblick in die Schafferwahl am Pfingstdienstag oder die Arbeit des Inventarausschusses am Freitag nach Himmelfahrt“, so Manfred Wulf, verantwortlich für die Pressearbeit der Wildeshauser Schützengilde.

 

Der Film hat eine Gesamtlänge von gut zwei Stunden und teilt sich in 21 Kapitel auf. Was zunächst als sehr lang erscheint, wird beim Anschauen nicht langweilig. Den Auftakt bilden die drei Pfingstclubs, Blüsen-Bier, Fracktion und die Pfingstbrüder. Die Gildeversammlung im Februar ist in einigen Punkten zu sehen und auch die Arbeit des Inventarausschusses, der einen Tag lang begleitet wurde. . Von den Pokalen im Tresor der LzO bis zu den Fahnen der Kompanien und dem Messen der Petermann-Eiche am Krandel sowie der Bestandsaufnahme im Gildehaus und der Inspektion bei der Standarten-Reiterin Annika Brengelmann mit Pferd Dino ist viel Neues zu erfahren.

 

Neben dem absoluten Muss wie  Ehrungen, Beförderungen, Rekruten-Vereidigung und Ausmarsch gibt es mehrere Interviews. Zusammen mit Reporter Martin Siemer war Peter Kratzmann auf dem Handwerkermarkt auf der Suche nach dem Gildefieber. Musikkorps Geschäftsführerin Conny Wolters erzählt beim Ständchen für den General und auch andere Musiker kommen zu Wort. Auf dem Burgberg ist der große Zapfenstreich mit langem Konzertausschnitt und natürlich das Feuerwerk zu sehen. Nicht fehlen darf ferner der Countdown an der Gildeuhr, der Gildecup für die Jugend und mehr.

 

Ein Interview mit dem neuen Schützenkönig fehlt ebenso wenig, wie der Seniorennachmittag und vor allem der Besuch bei Generalmajor Hans Spille. Kinderkönig, Gildeuhrstellen und Wachetanz runden die gezeigten Szenen ab.

 

Der Film ist ab sofort im Namen der Schützengilde Wildeshausen  zu einem Preis von 20 Euro incl. einem Euro Spende für den Verein „Die Siebenzwerge“ zu haben. Verkaufsstellen für die DVD sind bei Axel Großmann (Tabakwaren und Lottoannahmestelle) sowie in der Geschäftsstelle der Nordwest-Zeitung in Wildeshausen, Frisör Bernd Niester und bei Andreas Meyenburg („Verein 7 Zwerge“) eingerichtet.

 

Bericht der Wildeshauser Zeitung/Kreiszeitung Syke v. 7. Dezember 2012

Bericht der Nordwest-Zeitung vom 7. Dezember 2012

Bericht der Wildeshauser Schützengilde vom 7. Dzember 2012

Bericht der Nordwest-Zeitung vom 15. Dezember 2012


SCW knüpft an Turnschau-Erfolg an

SCW-III-Turnschau-IINach „Annabell im Traumland“ (2008) und die Reise mit der Zeitmaschine „Timemixus“ (2010) bot auch die dritte Turnschau des Sport-Club Wildeshausen im November 2012 vor rund 600 Zuschauern und damit vollen Rängen eine Mischung, aus Schau, Turnakrobatik und Licht- sowie Toneffekten. Erneut hatte sich die 22-Jährige Tatjana Volk mit den Mitgliedern der Turnabteilung ein buntes Spektakel einfallen. Sehr zur Freude des Vorsitzenden Detlef Mentel, der auch Bürgermeister Dr. Kian Shahidi begrüßte.

 

Den Auftakt machten die Minis des Mittwochtanzens. Ab dem Alter von vier Jahren können die Kinder zum Leistungsturnen kommen, ein Schulkinderturnen gibt es daneben auch für Schulkinder von sechs bis zehn Wochen.

 

In bunter Reihenfolge wechselten sich die Bilder und Szenen ab. Gezeigt wurden die Ausbildungsstufen im Rahmen des Tages-Themas „Das Pratkikum auf der Baustelle“. Neben den „Los Besitos“, den Kindern des Leistungsturnens der Mittelstufe, der Stepp-Aerobic-Gruppe unter der Leitung von Claudia Volk, der Modern- und Jazztanz-Gruppe „Estrellas“, dem Kindergartenturnen und den bereits mehrfach ausgezeichneten Mädchen von „Sonadora“ im Alter von 12 bis 19 Jahren war es auch die die Senioren-Gruppe Fit 50+, die ihre Körperertüchtigung als Baustellenmitarbeiter demonstrierten.

 

Nach der Pause ging es nahtlos im Programm weiter. Leistungs- und Kinderturnen, die Gruppen „Bilantas“, Jancapis“, „Movido“ und die SCW-Einradgruppe gaben weiteren szenischen Einblick in ihren Ausbildungsstand. Mit einer Choreografie im Akrobatik- und Showbereich der Mädchengruppe „Melonaras“ und einem mitreißenden Lichtermeer von Taschenlampen schloss sich der Kreis und stellte auch das Schlussbild der Turnschau dar.

 

 

 


Günter Grass bei Otto Pankok

Eine weitere Filmdokumentation hat der Freie Journalist und Filmemacher Peter Kratzmann jetzt veröffentlich.

In der neuen Dokumentation stellt der Journalist in zwei Streifen den Besuch von Eva Pankok, sie ist die Tochter des ehemaligen Dötlinger Malers Otto Pankok (1893 – 1966), und das Sommerfest im Otto-Pankok-Museum in Hünxe 2009, zu dem Nobelpreisträger Günter Grass als ehemaliger Pankok-Schüler kam, dar. In beiden Film-Sequenzen wird viel aus dem Leben des Malers bekannt.

 

FILMDOKUMENTATION

 

„GÜNTER GRASS BEI OTTO PANKOK“

Filmlänge 18.59 Minuten

Aufnahmemonat Mai 2009

Schnitt Juni 2012

Dreh und Realisierung PK foto-film-report.de – Peter Kratzmann

 

„EVA PANKOK IN DÖTLINGEN“

Filmlänge 13.06 Minuten

Aufnahmemonat Mai 2009

Schnitt Juni 2012

Dreh und Realisierung PK foto-film-report – Peter Kratzmann

 

Die Aufnahmen für die beiden Filmdokumentationen entstanden schon im Jahr 2009. Zum einen war Otto Pankoks Tochter Eva Gast der Dötlingen Stiftung in der Galerie Dötlingen, zum anderen fand kurz danach das Sommerfest in Hünxe im Otto Pankok Museum (Haus Esselt) statt. Zu diesem Ereignis waren Vertreter der Stiftung eingeladen.

Während Eva Pankok bei ihrem Besuch in Dötlingen aus dem Leben von ihrem bekannten Vater erzählte und dabei auch die Jahre in Dötlingen nicht ausließ, ging es beim Sommerfest um das Verhältnis vom Meister zum Schüler, von Otto Pankok zu dem Nobelpreisträger Günter Grass.

Weit über 500 Gäste verfolgten beim Sommerfest im Haus Esselt in Hünxe die Ansprachen, in denen Eva Pankok auch die Jahre des jungen Grass schildert. Der erzählt seine Eindrücke als damaliger Kunstschüler und beschreibt auch in seinem Buch „Beim Häuten der Zwiebel“ in dem Kapitel „Wie ich zum Raucher wurde“, die Schülerjahre bei Pankok. Von 1950 bis 1952 studierte Grass bei Pankok und bezeichnete diese Zeit „als angenehme Jahre“.

Zum Abschluss des Sommerfestes hatte die Dötlinger Delegation die Möglichkeit, beim Abendessen direkt Kontakt zu Günter Grass aufzunehmen. Ausgesprochen wurde auch eine Einladung an Grass nach Dötlingen. Bis heute der steht der Besuch noch aus. „Doch wir pflegen die Beziehung zu Günter Grass und sind nach wie vor an einem Termin interessiert.“, so Thea Freiberg vom Beirat der Dötlingen Stiftung.

Die Dötlingen Stiftung hat die Filmdokumentation erworben, um sie Eva Pankok zu schenken. Dies soll noch im November geschehen.

Bilder vom Sommerfest und Besuch in Dötlingen

 

 

 

Information zu Otto Pankok und Günter Grass

www.pankok-museum.de

www.grass-haus.de

 

 

Pressespiegel:

Nordwest Zeitung vom 2. Mai 2009

Nordwest Zeitung vom 12. Mai 2009

Rheinische Post (rp-online) vom 12. Mai 2009

Nordwest Zeitung vom 25. Oktober 2012

Wildeshauser Zeitung/Kreiszeitung Syke vom 25. Oktober 2012

 

 


Europa reicht Dötlingen die Silber-Plakette

VENLO „Dötlingen is awarded a Silver Medal.“ Juryleiterin Inka Truxova übergab während der feierlichen Bekanntgabe der Plaketten-Gewinner im internationalen Wettbewerb „Entente Florale Europe“ in der Kategorie „Dörfer“ silbernes Edelmetall an die Abordnung aus dem Wildeshauser Geestdorf Dötlingen.

 

 

Die Stunde der Entscheidung am Freitagabend, 14. September 2012,  in der „Villa Flora“ auf dem Floriade-Gelände im niederländischen Venlo bescherte den rund 50 angereisten Dötlingern zunächst etwas Ernüchterung. Statt dem erwarteten Gold gab es „nur“ eine Silber-Medaille. Für die Dötlinger erst auf den zweiten Blick ein schöner Erfolg. Nach der ersten Enttäuschung stellte sich dann aber schnell die Freude über das Erreichte ein. Und immerhin, die Konkurrenz aus den elf Teilnehmerländern hattees  in sich.

 

Juryleiterin Inka Truxova sparte in ihrer Laudatio nicht mit schönen Worten. Sie bezeichnete Dötlingen als ein attraktives Dorf mit rund 1.500 Einwohner in Norddeutschland. Sprach von der Herausforderung durch 200.000 Tagestouristen und 35.000 Übernachtungsgäste und den damit verbundenen Möglichkeiten für die weitere Entwicklung.

 

 

Impressionen aus Venlo Niederlande und von der Preisverleihung Entente Florale Europe..

 

 

© Für den FAIREN UMGANG – Auf alle FOTO-, FILM-UND WORTBEITRÄGE besteht der URHEBERSCHUTZ: Das UNERLAUBTE HERUNTERLADEN VON DATEIEN ist ohne ausdrückliche GENEHMIGUNG  NICHT ERLAUBT. Jeder nicht  genehmigte DOWNLOAD WIRD NACH DEM URHEBERSCHUTZRECHT GEAHNDET.

 

 

 

Lobend erwähnte sie die ehrenamtlichen Aktivitäten für eine kollektive Begleitung der Zukunftsaufgaben und stellte die Dötlingen Stiftung, die Gartenkultour und die Dorfgemeinschaft als vorbildlich dar.  Ebenso ging sie auf die natürlichen Gegebenheiten ein, mit öffentlichen Gärten und Grünflächen und vielen verschiedenartigen Privat-Gärten, altem Baumbestand sowie dem verzweigten Wege- und Radwegenetz.

 

Mit der Silbermedaille in der Kategorie von neun teilnehmenden  Dörfern steht Dötlingen in guter Gesellschaft. Zwei Goldmedaillen wurden in dieser Bewertung vergeben. Dazu fünfmal Silber und einmal Bronze.

Eine Goldmedaille ging an das Dorf Gamlitz in Österreich, das auch den Sonderpreis „Green Space und Health“ erhielt. Über die  zweite Goldmedaille konnten sich Vertreter der Ortschaft Abbeyshrule in Irland freuen.

 

Neben Dötlingen erhielten Lövó (Ungarn), Saviglino (Italien), Ermelo (Niederlande), Cerklje na Gorenskem (Slovenien) Silber. Bronze ging an das Dorf Drmoul (Tschechische Republik). Die Medaillen-Vergabe richtete sich an der Punktvergabe aus. Ab 85 Punkten wurde Gold, ab 75 Silber und ab 65 Bronze verteilt.

 

In der Kategorie der nominierten Städte konnten sich die Vertreter der Stadt Rustington in Großbritannien freuen. Die Stadt erhielt auch den Sonderpreis „Dr. Lucija Cikes Prize“, um den sich auch der Lopshof/NORLE beworben hatte. Ebenfalls Gold ging an Bristol, Dwingeloo (Niederlande) und Hoogstraten (Belgien). Die Silbermedaille wurde den Städtevertretern aus Fürstenfeld (Österreich) nebst Sonderpreis „Prize Active Ageing“, Uherské Hradiste (Tschechische Republik), Százhalombatta (Ungarn), Clonmel (Irland), Sordevolo (Italien) ausgehändigt. Über Bronze freuten sich  La Louiére (Belgien), Osijek (Belgien), und  Ptuj (Slowenien).

 

 

Pressespiegel:

Bericht in der Nordwest Zeitung v. Freitag, 14. September 2012

Bericht in der Nordwest Zeitung v. Samstag, 15. September 2012

Bericht in der Nordwest Zeitung, Lokales v. Samstag 15. September 2012

Bericht in der Sonntagszeitung v. 16. September 2012

Bericht in der Nordwest Zeitung v. Montag, 17. September 2012

Bericht in der Nordwest Zeitung v. 18. September 2012

Bericht Taspo vom 31. Juli 2012

 

Mehr Infos:

→ Seite von Entente Florale Europe  http://www.entente-florale.eu/

Siegerliste (Quelle Entente Florale Europe)

 

 

 

FOTOS ANSCHAUEN:

Alle Fotos hier. Bitte klicken!

 

 

 

 

 

 

 

 


Filmdoku über 800 Jahre Kirchseelte

Bürgermeister Walter Raem und mit ihm die ganze Gemeinde Kirchseelte schlüpften zu den drei tollen Festtagen in historische Gewänder. Der Anlass dafür hätte nicht passender sein können, denn die Gemeinde Kirchseelte feierte ihren 800. Geburtstag. Vor allem der Festumzug mit zahlreichen Gespannen der Vereine aus Kirch- und Klosterseelte verlieh dem Spektakel ein unvergessenes Bild. Vom Kindergarten bis hin  zur Freiwilligen Feuerwehr war alles auf Alt getrimmt, dennoch blieben die Festtage ein mitreißendes und tolles Erlebnis für alle Beteiligten.

 

Das Geschehen hat der Freie Journalist Peter Kratzmann im Auftrag der Gemeinde in einem rund 40-minütigen Filmstreifen festgehalten. Das Ergebnis ist in Form einer DVD mit Cover und Inlay ab kommenden Mittwoch im Gemeindebüro in Kirchseelte zu haben. Damit will die Gemeinde die Kosten für den Dreh wieder refinanzieren.  Wer mehr wissen will, kann sich an das Gemeindebüro unter 04206-6600 in Kirchseelte wenden oder die Internetseite der Gemeinde Kirchseelte aufrufen www.kirchseelte.de aufrufen.

 

 

 

→ Bericht der Nordwest-Zeitung Oldenburg vom 8. Dezember 2011

→ Bericht der Wildeshauser Zeitung / Kreiszeitung Syke vom 8. Dezember 2011

 

 

 

 

 

 

Im Blickpunkt:

Hier ein kurzer Ausschnitt aus dem 40-minütigen Filmbericht über die Feierlichkeiten zum 800. Geburtstag der Gemeinde Kirchseelte.

 

 

© Für den FAIREN UMGANG – Auf alle FOTO-, FILM-UND WORTBEITRÄGE besteht der URHEBERSCHUTZ: Das UNERLAUBTE HERUNTERLADEN VON DATEIEN ist ohne ausdrückliche GENEHMIGUNG  NICHT ERLAUBT. Jeder nicht  genehmigte DOWNLOAD WIRD NACH DEM URHEBERSCHUTZRECHT GEAHNDET.

 

 


Fertig: Film über das Gildefest 2011 in Wildeshausen

Wer jetzt aus dem Fenster schaut, denkt wohl weniger an frühsommerliche Tage oder an Pfingsten. Schon gar nicht an das Gildefest. Doch nach dem Gildefest ist vor dem Gildefest und da kommt der Dokumentarfilm des Freien Journalisten Peter Kratzmann gerade recht. In gut 100 Minuten Filmzeit lässt er den gesamten Ablauf des vergangenen Festes der Schützengilde Wildeshausen im Juni 2011 wieder neu aufleben. Eine schöne Erinnerung nicht nur für jedes Gildemitglied. Ein Euro je verkaufter DVD sind für den Verein „Sieben Zwerge Wildeshausen“ bestimmt, der den Betrag wieder für  einen guten Zweck in der Kinder- und Jugendarbeitrund um Gilde- und Kinderschützenfest verwenden wird. www.7-zwerge-wildeshausen.de.  

Zweck des Vereins ist die Förderung kultureller Zwecke und historischen Brauchtums. Dazu gehört vor allem die Pflege und die Erhaltung des Kulturwertes des Wildeshauser Gilde- und Kinderschützenfestes.  Satzungszweck ist die zweckgebundene Sammlung von Zuwendungen und Sachspenden zur Bestimmung an Kinder und Jugendliche aus sozialen Familien, mit dem Ziel der Sicherstellung der aktiven Teilnahme an dem Wildeshauser Gilde- und Kinderschützenfest und  somit dem Erhalt der alten Traditionswerte.

 

 

Vom Countdown der Jugend an der Gildeuhr am Samstag vor Pfingsten,  über Stadtempfang bis hin zur Auftaktveranstaltung auf der Burgwiese mit Konzert, Ausmarsch zur Burgwiese,  mit Abschreiten der Front durch König und Schaffer, General und Oberst, mit anschließender Parade, Ansprache des Generals Dr. Kian Shahidi, dem Großen Zapfenstreich und dem Feuerwerk sowie dem Fackelumzug am Pfingstsonntag ist alles in Live-Szenen ohne Nachdreh oder gestellter Aufnahmen eingefangen. Nicht fehlen darf der Pfingstdienstag, als Haupttag des Gildefestes. Los geht es morgens mit dem Aufstellen auf der Herrlichkeit. Anschließend ist die Parade mit Prüfung des Anzuges, der Beförderungen und Ehrungen sowie der Verpflichtung der 93 neuen Rekruten zu sehen. Daran schließt sich der Ausmarsch zum Krankel mit weiteren Ehrungen und dem anschließenden Königsschießen an. Gezeigt wird die Krönung von Gildekönig Björn Köhler und um Mitternacht die Bekanntgabe des neuen Schaffers Thomas Seyffart. Am Mittwoch nach Pfingsten werden König und Schaffer noch einmal vorgestelt und der immer humorvoll gestaltete Rockappell vorgenommen. Zu sehen ist auch das Rededuell zwischen General und Bürgermeister Dr. Kian Shahidi sowie Landrat Frank Eger.

 

Schließlich ist am Samstag nach Pfingsten  eine weitere der insgesamt zehn Sequenzen zu sehen. Der Seniorennachmittag im Festzelt wird eingeblenet. Im letzten Filmkapitel läuft die Ermittlung des Kinderkönigs mit Proklamation, Einmarsch vom Krandel in die Stadt und schließlich das Stellen der Gildeuhr, die die Tage bis zum nächsten Gildefest anzeigt.

 

Mehr dazu auch unter www.wildeshauser-schuetzengilde.de.

 

Zum Bild: Die Aufnahme zeigt von rechts Gildeoberst Ernst Frost, der aus den Händen von Peter Kratzmann das erste Gildefilm-Exemplar erhält. Daneben freut sich Andreas Meyenburg, Schriftführer des Vereins Sieben Zwerge Wildeshausen, zusammen mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit, Leutnant der Gilde Manfred Wulf,  über den Film.

 

 

Bericht der Schützengilde Wildeshausen vom 28. November 2011

Bericht der Norwest-Zeitung vom 29. November 2011

→ Bericht der Wildeshauser Zeitung / Kreiszeitung Syke vom 1. Dezember 2011

Bericht der Sonntagszeitung Oldenburg vom 11. Dezember 2011

 

 

 

Einmal reinschauen:

Ausschnitt aus der Filmdokumentation über das Gildfest 2011 in Wildeshausen. Der Gesamtfilm fasst alle Festtage in rund 100 Minuten zusammen.

 

 

 

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125 kamen, um den Golddorf-Film zu sehen

Damit hatte wohl weder die Arbeitsgemeinschaft Dötlinger Vereine noch der Ausrichter des Filmabends, der Bürger- und Heimatverein Dötlingen, gerechnet: Die Sitzplätze wurden im Dötlinger Hof knapp, denn weit über 100 Interessierte kamen zur Filmpremiere, um noch einmal den Weg des Dorfes in der Wildeshauser Geest zur Goldmedaille mitzuerleben.

 

Peter Kratzmann, Freier Journalist, zeigte sich ebenfalls überwältigt von dem großen Zuspruch. Zugleich fühlte er sich in seiner Arbeit bestätigt, denn auch schon mit dem Dokumentarfilm „Die Lohgerberei Wildeshausen“ hatte er für drei volle Kinoabende in der Kreisstadt Wildeshausen gesorgt. Beschrieben wird in dem Film, die Arbeit des ehemaligen Lohgerbers Benecke.

 

Auch namhafte Ehrengäste hatten sich zur Filmpremiere eingefunden, darunter Folker von Hagen, der lange in der Bundesbewertungskommission durch Deutschland tourte, Jochen Gaul, Vorsitzender der Kommission im Vorentscheid des Landeswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“, die stellvertretende Bürgermeisterin Anke Spille, die Vorsitzenden der AG Brettorfer Vereine und der Neerstedter Vereine, Gerrit Meyer und Margrit Mutke, sowie Bankleiter der Volksbank Wildeshauser Geest in Neerstedt, Hermann Raschen. Die Volksbank hatte das Filmprojekt unterstützt, wie auch die AG Dötlinger Vereine und der Bürger- und Heimatverein Dötlingen.

 

Zu den Episoden des Films gehören die Aufnahme der Meldung über den Sieg als Golddorf im Rathaus, anschließende Spontanfeiern, dann im Rückblick der Besuch der Landesbewertungskommission mit Auszeichnung auf Landesebene in Gillersheim am Harz, Besuch der Bundesbewertungskommission, Goldmedaillen-Empfang im Kongresszentrum Berlin, Empfang beim Bundespräsidenten Christian Wulff, eine Nachbetrachtung mit der damaligen Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen und ein abschließendes Interview mit den Organisatoren Jörn Franke, Walter Ulrich und Eckehard Hautau.

 

Folker von Hagen lobte die Filmdokumentation „als sehr verdienstvolle Arbeit“. Der Film habe ihm sehr gut gefallen. Authentische Bilder seien produziert und die Stimmung gut eingefangen worden. Gezeigt wurde die Dokumentation auf einer vier mal drei Meter großen Leinwand verbunden mit professioneller Vorführtechnik.

 

 

Bericht in der Nordwest-Zeitung Oldenbug vom 15. November 2011

Bericht in der Wildeshauser Zeitung / Kreiszeitung Syke vom 15. November 2011

 

 

© Für den FAIREN UMGANG – Auf alle FOTO-, FILM-UND WORTBEITRÄGE besteht der URHEBERSCHUTZ: Das UNERLAUBTE HERUNTERLADEN VON DATEIEN ist ohne ausdrückliche GENEHMIGUNG  NICHT ERLAUBT. Jeder nicht  genehmigte DOWNLOAD WIRD NACH DEM URHEBERSCHUTZRECHT GEAHNDET.

 

 


Filmdokumentation: Der lange Weg zur Goldmedaille

DÖTLINGEN – Die Ortschaft im Landkreis Oldenburg (Niedersachsen) ist eines von acht Dörfern Deutschlands, die in diesem Jahr eine Goldmedaille aus den Händen von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner erhielt. Auch einen Empfang im Schloss Bellevue, dem Amtssitz von Bundespräsident Christian Wulff in der Hauptstadt Deutschlands folgte. Vor kurzem griff der Radiosender NDR I das Thema wieder auf.

Den Weg vom Kreisentscheid, über Vor- und Landesentscheid bis hin zum Besuch der Bundesbewertungskommission hat der Freie Journalist Peter Kratzmann in einer Filmdokumentation aufgearbeitet.  In sieben Teilfilmen werden die verschiedenen Stationen bis hin zu einem Gedankenaustausch mit Blickrichtung Zukunft aufgezeigt Insgesamt kamen so rund zwei Stunden an Filmdokumentation zusammen.

Premiere des Films wird nun am Volkstrauertag sein. Im Dötlinger Hof flimmert der Film am Sonntag, 13. November 2011, ab 17 Uhr über die Leinwand. Geladen sind alle Einwohner sowie alle aktiven Helfer, die direkt oder indirekt zum Gelingen und zum Erhalt der Goldmedaille beitrungen.

Untersützt wurde die Filmdkomentation durch die Arbeitsgemeinschaft Dötlinger Vereine, den Bürger- und Heimatverein Dötlingen sowie die Volksbank Wildeshauser Geest eG.

 

Auf dem Bild v.l. zu sehen Eckehard Hautau, Bundespräsident Christian Wulff, Dieter Wilkens, Bundesministerin Ilse Aigner.

 

Bericht in der Nordwest-Zeitung v. 19. Oktober 2011

Bericht in der Wildeshauser Zeitung / Kreiszeitung Syke v. 20. Oktober 2011

Bericht im Weser-Kurier vom 21. Oktober 2011

Bericht in der Sonntagszeitung vom 6. November 2011

Bericht in der Norwest-Zeitung vom 11. November 2011

 

 

 

 

ZEITRAFFER

2008 Kreisentscheid: Zwölf Dörfer hatten sich beworben. Am
Ende setzte die Bewertungskommission Dötlingen und Bürstel-Immer auf den ersten
Platz. Dahinter wurden Westerburg und Hurrel platziert.

 

Juni 2009 – Vorentscheid zum Landeswettbewerb:  Mit Eggeloge und Westerloy kam Dötlingen auf
den ersten Platz. Damit war die Qualifikation zum Landesentscheid geschafft.

 

27. Mai 2010 – Landesentscheid:  Dötlingen schaffte auch diese Hürde. Nur
einen Tag nach dem Besuch der Bewertungskommission kam die Nachricht, dass
Dötlingen zusammen mit Harkebrügge und Waffensen für den 23. Bundeswettbewerb
qualifiziert war.

 

23.  August 2010 – Bundesentscheid: Dr. Reinhard Kubat führte bei strömenden Regen die
Bundesbewertungskommission nach Dötlingen. Das schlechte Wetter spielte am Ende
keine Rolle. Dr. Kubat und seine Jury zeigten sich stark beeindruckt von der
Präsentation des Dorfes.

 

10. September 2010: Die offizielle Nachricht stimmt in der
Gemeinde Dötlingen die Gemüter froh: Das Dorf Dötlingen hat die Goldmedaille
sicher und gehört zu den acht ausgezeichneten Golddörfern in der Republik.

 

4. November 2010 fahren die Dötlinger mit großer Delegation
nach Gillersheim am Harz. Dort
findet  die Auszeichnung der  Sieger im Landeswettbewerb statt. Die
damalige Niedersächsische Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen  überreicht die Siegerurkunde und ein
Geldpräsent.

 

3. Dezember 2010: Landwirtschaftsministerin Grotelüschen
besucht das Golddorf und nimmt Zukunftsvisionen mit nach Hannover.

 

28. Januar 2011: Die Golddorf-Geschichte findet im
Kongress-Zentrum in Berlin einen krönenden Abschluss. Bundesministerin Ilse
Aigner überreicht die Goldmedaille an die Dötlinger Delegation, die mit 50
Personen angereist ist.

 

10. März 2011: Zum Empfang beim Bundespräsidenten Christian
Wulff im Schloss Bellevue reisen Eckehard Hautau und AG-Vorsitzender Dieter
Wilkens. Anschließend treffen sich die Vertreter der ausgezeichneten Dörfer in
der Thüringischen Landesvertretung  zum
abschließenden Austausch.

 

 

7. Oktober 2011: NDR-Radio berichtet live aus Dötlingen und
macht dabei auch die Goldmedaille  zum
Thema. Bürgermeister Heino Pauka berichtet.

 

13. November 2011: Premiere im Dötlinger Hof. Gezeigt wird
erstmals „Der Film – das Golddorf Dötlingen“. Der Freie Journalist und Autor
Peter Kratzmann, hat den Weg bis zur Goldmedaille filmisch dokumentiert. Der
Streifen hat eine Länge von ca. zwei Stunden. Zur Premiere sind die
Dorfbevölkerung und die fehlenden helfenden Hände und Organisatoren eingeladen.

 


Filmdokumentationen, Fotos und Wort für den richtigen WEB-Auftritt

Ein Internetauftritt ist nur so gut wie sein Inhalt. Es reicht schon lange nicht mehr nur ein gutes Design zu realisieren, soll mit der Seite auch wirklich der rote Faden gefunden und das Wesentliche auf den Punkt, ins Bild oder den Film gebracht werden.

Seit Jahren sieht der Freie Journalist hier einen nicht unbeachtlichen Teil seiner journalistischen Arbeit. Ob die kurze oder knappe Meldung oder die Reportage verbunden damit der Blickfang in professioneller Fotografie  und /oder Filmbeitrag.

Ein Beispiel für eine heutige moderne Webseite ist unter dem Linke www.hof-hoffrogge.de zu finden. Film-, Foto- und Wortbeiträge stammen in wesentlichen Teilen von Peter Kratzmann.


Aus Loveparade wird 11. Dorfparade

Einmal im Jahr wird es in der sonst eher beschaulichen Ortschaft Colnrade im Landkreis Oldenburg/Niedersachsen so richtig laut. Dann ist „Loveparade“ in Miniausgabe angesagt. Allerdings nennen darf der Veranstalter, der Sportclub Colnrade, seine „Loveparade“ so nicht mehr. Es wurde schriftlich von einem Anwalt untersagt. Das machte der Stimmung aber nicht viel aus. Aus der „Lopa“ wurde nun eine „Dopa“. Hinter der Abkürzung verbirgt sich die Dorfparade. Und die wurde nun gleich das elfte Mal in Colnrade gefeiert. Immerhin fünf Paradewagen waren unterwegs. Laut wummerten darauf die Bässe und lautstark war die Musik zu hören. Nach einer Stunde Rundfahrt war die Dorfparade schon Geschichte. Gefeiert wurde dennoch und zwar ausgiebig beim Dorfgemeinschaftshaus Colnrade.

 

 

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Musterfilm II

Dies ist ein Musterfilm über die Sportfpferdeauktion 2010 auf dem Hof Aschenbeck in Dötlingen.

Klicken Sie auf das Bild, um den Film anzusehen.


Los Gilderados verteidigen Gilde-Cup

Wildeshausen. Mit einem klaren 2:0-Erfolg holten sich die Fußballer des Pfingstclubs „Los Gilderados“ auch in diesem Jahr den Gilde-Cup im Krandelstadion in Wildeshausen.  Damit konnte der muntere Zusammenschluss von Gildefans ein 30-Liter-Fassbier aufmachen, das die Wildeshauser Schützengilde als Preis ausgesetzt hatte. Einige hundert Zuschauer tummelten sich am Samstag vor Pfingsten im Krandelstadtion, um den Turniersieger in fairen Kurzspielen zu ermitteln. 20 Mannschaften waren im Vorfeld des Gildefestes  an den Start gegangen. Die Auslosung hatte der Schaffer der Schützengilde Arne Tschöpe vorgenommen.

Im Finalspiel standen sich die Teams Los Gilderados und La Schickeria gegenüber. Zwei Mannschaften, die sich kennen, denn schon 2009 war diese Paarung im Finale angesagt gewesen. Doch den La-Schickeria-Kickern ließen die Los Gilderados keine Chance. Mit 2:0 setzten sie ein klares Ergebnis ab und erhielten damit nach dem Vorjahreserfolg erneut den Wanderpokal des Turniers. Patrick Wendler, Tunierleiter, freute sich über den großen Zuspruch von Seiten des Publikums und damit auch für den Ausrichter, dem Pfingstklub „Die Fracktion“.

Damit war den rund 300  meist jungen Leute plus Mannschaften zugleich auch der Aufttakt des 608. Gildefestes gelungen. Von Pfingstsamtag bis Mittwoch herrschte in der Kreisstadt der Ausnahmezustand. Die Wildeshauser Schützengilde lud zum traditionellen Gildefest ein. Ein Ereignis, das aus dem Nordwesten jährlich Tausende in die Stadt an der Hunte zieht.

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Stutenschau 2011 mit hoher Qualität

Höven – Susanne Klatte, erste Vorsitzende des Hannoveraner Pferdezuchtvereins Oldenburg, legte der Siegerstute von Locksley/Rubin – Londonderry die Siegerschärpe auf dem Gelände des RV Höven um. Dort fand die diesjährige Stutenschau  der Züchter des Hannoveraner Pferdes in Oldenburger Landen statt. Züchter und Besitzerin, Karin Wallbaum aus Hannover, konnte den Siegerpokal nicht selber in Empfang nehmen. Dafür stand Vera Wiemer bereit, die die Stute für die Schau vorbereitet hatte.

Ingesamt waren knapp 30 Zuchtstuten vorgestellt worden. Nach Auffassung des Richterteams aus Verden zwar nicht unbedingt eine hohe Anzahl, dafür konnte aber eine hervorragende Qualität gesichtet werden.

Bei den zweijährigen Stuten stand am Ende eine Fuchsstute von Don Roncalli/Banditin – Donnerhall in der Gunst der Richter ganz vorne. Die Stute ist im Besitz von Norbert Bramlage und wurde von Bernhard Blömer aus Dinklage gezogen. Auch die anderen Siegerstuten der einzelnen Ringe waren allesamt Füchse. Sowie die Dunkelfuchsstute „Fidelia“ von Florestan I/Rubina – Fidelio gezogen von Matthias Böckmann, Damme, und im Besitz von Dr. Klaus Behrens, ebenfalls aus Damme. Damit war die Stute bei den Dreijährigen Hauptstutbuchstuten mit Zuchtstutenprüfungsergebnis an vorderster Stelle. Die spätere Gesamtschau-Siegerin führt die dreijährigen Hauptstutbuchstuten ohne Zuchtstutenprüfungsergebnis an.  Last but not least stand die Programmnummer 32 im Ring der vierjährigen Hauptstubuchstuten im Focus des Richterteams. „First Choice“ von First Junior/Wordl Illusion – Fürst Heinrich erhielt wie die anderen Siegerstuten die Auszeichnung 1a und die Anwartschaft auf die Staatsprämie.

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A-28-Crash als Großübung auf Flugplatz Ahlhorn

AHLHORN. 180 Einsatzkräfte mit 24 Fahrzeugen aus dem gesamten Landkreis Oldenburg und der Stadt Oldenburg waren an der Großübung auf dem Flugplatz Ahlhorn beteiligt. Feuerwehr, THW, Johanniter Unfallhilfe, Polizei und Bundeswehr waren zum Teil mit Spezialeinheiten zum vermeintlichen Einsatzort geeilt. Das Szenario sah einen schweren Unfall mit Gefahrgut und mehreren Verletzten auf der Bundesautobahn 28 vor.





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Fünf Jahre Acompasso

Zum fünften Geburstag seit der Gründung durch Oliver Franz kamen 200 geladene Gäste, um in lautstarker Atmosphäre und mitreißendem Rhythmus dem Samba zu frönen. Wer noch nicht ein Kenner der Szene war, der fand schnell den Weg in das rhythmische Wiegen zwischen den Trommelwirbeln. Im Anschluss heizte DJ Andreas den Gekommenen gebührend ein.


Bundespräsident Wulff empfängt Dörfer

BERLIN-DÖTLINGEN / PK – Mit dem Gefühl etwas erreicht zu haben und auch dem eigenen Land einen Dienst erwiesen zu haben, verließen am Donnerstagabend (10. März 2011) die 60 Vertreter aus den 30 ausgezeichneten Dörfern Deutschlands die Landesvertretung des Freistaats Thüringen. Zuvor hatten sich am Mittag die Vertreter der Dorfgemeinschaften zum Empfang beim Bundespräsidenten Christian Wulff getroffen. Er war der Schirmherr des 23. Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“.

Im Schloss Bellevue in Berlin  lobte Wulff nicht nur das Engagement der über 3.300 Dörfer, die sich wieder am Wettbewerb beteiligt hatten, sondern auch die Leistung der Bundesbewertungskommissionen. Sie wurden durch die beiden Leiter Dr. Reinhard Kubat (Nord) und Michael Pelzer (Süd)  vertreten. Der Bundespräsident wies aber auch darauf hin, dass er besonders stolz sei, zwei Dörfer aus Niedersachsen unter den acht Golddörfern finden zu  können. Die Dörfer Dötlingen und Waffensen hatten auf Bundesebene die Goldmedaille gewonnen. Harkebrügge erhielt die Silbermedaille als drittes Dorf aus Niedersachsen.

Nach dem Empfang zu dem auch Bundesministerin für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, erschienen war, richtete die Landesvertretung des Freistaats Thüringen ein lockeres Treffen in geselliger Rund bei thüringischen Spezialitäten aus. Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz hat zurzeit den Vorsitze unter den Landwirtschaftsministern der Bundesländer inne. Deshalb bat ihn die Bundesministerin Aigner den Nachmittag auszurichten.

Ende Januar waren die Siegerdörfer schon einmal in die Bundeshauptstadt gereist. Dort vergab Mininsterin Aigner die Bronze, Silber und Gold-Medaillen.

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45000 beim Fasching um den Ring

Impressionen vom Fasching um den Ring 2011. BILDER und FILM: Peter Kratzmann

Impressionen vom Fasching um den RIng 2011. BILDER und FILM: Peter Kratzmann

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich 45000 geschätzte Narren am Samstag auf den Weg nach Ganderkesee im Landkreis Oldenburg. Dort wurde zum 60. Mal der „Fasching um den Ring“ gefeiert und bejubelt.

Machen Sie sich einen Eindruck vom närrischen Treiben und schauen die kurze Filmreportage.

Hier den Film starten!


Musterfilm I

Dies ist ein Musterfilm über das Hotel Gut Altona in Dötlingen.

Klicken Sie auf das Bild, um den Film anzusehen.


3. Filmvorführung über Lohgerberei Benecke

In den Lindenhoflichtspielen in der Kreisstadt Wildeshausen lief am 8. Dezember um 20 Uhr zum dritten Mal der Dokumentarfilm „Die Lohgerberei Benecke“. Nach der ausverkauften Premiere und einer ebenfalls ausverkauften zweiten Aufführung wird der Dokumentarfilm von Peter Kratzmann (Schnitt, Dreh und Realisierung) in Zusammenarbeit mit dem Bürger- und Geschichtsverein Wildeshausen erneut aufgeführt. An diesem Abend ist auch Bernd Oeljeschläger, erster Vorsitzender des Vereins, anwesend, der nicht nur die Moderation in dem Film führte, sondern an diesem Abend auch Neues und Altes rund um das alte Lohgerber-Handwerk berichtete. Den Kommentar in dem Film sprach die Autorin und Erzählerin Helga Bürster (Dötlingen). Ergänzend wurden Fotos von Marianne Steinkamp (MS-Nordfoto) in den Film eingebaut.