Iris und Uwe Abel gewinnen RTL-Sommerhaus-Geld

Seit dem 17. Juni 2018 wussten Uwe und Iris Abel, dass sie 50000 Euro gewonnen haben.

Sie haben es tatsächlich geschafft. Iris und Uwe Abel, das Hochzeitspaar aus der RTL-Serie „Bauer sucht Frau“ kommen als Promipaar 2018 aus dem Sommerhaus des Privatsenders in Portugal. Nach zweieinhalb Wochen, verfolgt von Kameras und Mikros streichen sie damit die satte Siegprämiere von 50000 Euro ein. Geld, das Abels gut gebrauchen können, denn sie haben Pläne. Die Verwirklichung ihrer Bauerngolfanlage mit Übernachtungsmöglichkeiten.

Seit dem 17. Juni konnte sich Iris und Uwe Abel entspannt in ihrem Café „Bauer Uwe’s Lüttje Deel“ in Grad in der Gemeinde Dötlingen zurücklehnen. Das war der Tag des Finals und Auszugs aus dem Sommerhaus. Am Montagabend ging die Siegerrunde des Senders über den Äther. Mit einem Public Viewing und ließen sich das frischgebackene Promipaar feiern. Damit ging auch die Zeit der Geheimniskrämerei zu Ende. Iris Abel: „Immer so tun, als wisse man von gar nichts, sei nicht immer leicht. Man darf sich ja nicht verplappern. Vertragliche Vereinbarungen mit dem Privatsender verpflichteten den „Sanften Schweinebauern“ Uwe und seine Frau zum Schweigen.

Angesichts von einem Siegerprämiere in Höhe von 50000 Euro fiel dies letztendlich nicht ganz so schwer. „Die Siegesprämiere auf dem Konto beruhigt. Damit zahlen sich die zweieinhalb Wochen vom 25. Mai bis zum 17. Juni in der Villa in Portugal zusammen mit sieben anderen Paaren aus. Und, eine Gage gibt es für alle Teilnehmer oben drauf.“

Entsprechend herzlich fiel dann auch die Umarmung aus, als Uwe seine Iris in die Arme schloss, nachdem die Siegerrunde über die Leinwand geflimmert war. Als der letzte Baustein eines Bildmosaiks passend in eine Fotowand eingesteckt worden war, klatschten die rund 200 Gäste im Café und auch auf dem Hofgelände begeistert in Hände..

Die Zeit im Sommerhaus sei teils langwierig gewesen. Die  Männer vertrieben sich die Zeit beim Basteln von Bällen aus Wallnussschalen. Die Frauen führten Gespräche von OP bis Kosmetik. „Spannend wurde es immer wieder bei den Spielen und den Entscheidungen, wer nun ausziehen muss.“

Public Viewing von der Finalrunde im Sommerhaus.

Am Ende schafften es Iris und Uwe, Shwane Fielding und Patrick Schöpf im Finale nach Hause zu schicken. Zuvor hatten schon die Fussbroichs die Koffer gepackt, nach dem Frau Elke an der Lösung der Rechenaufgabe 7 mal 7 gescheitert war.  Noch früher zogen Patricia Blanco und Nico Gollnick aus, nachdem sich die Paare in der Kleiderkammer des Schreckens möglichst gleich anziehen sollten, ohne einander zu sehen. Für Patricia eine schwere Aufgabe. „Manchmal bin ich etwas schwer von Kapee. Das bedeutet Kapierung.“

Für das Promipaar Iris und Uwe gestaltete sich das Public Viewing trotz Siegesgewissheit doch noch zum Abend der Überraschungen. Der Brettorf Chor „tonArt“ hatte sich auf dem Hofgelände postiert und trug vor laufender Kamera passendes Liedgut vor. Klar, dass Uwe und Iris eine Runde ausgaben.

Auch mit dabei waren Sänger Frank Kricke und Komponist Sven Morscheck aus Wildeshausen, die eigens ein Lied für die Abels geschrieben und einstudiert hatten.

Beifall für das RTL-Promipaar 2018.

Daneben hatten sich viele Nachbarn, Bauern-Kollegen und auch Gäste von weiter her zum Verfolgen der letzten Sommerhaus-Sendung eingefunden. Für alle gab’s am Ende Freirunden.

Wenn wieder Ruhe bei Abels eingekehrt ist , dann will sich das Promipaar überlegen wie das Preisgeld sinnvoll angelegt wird. „Wir denken dabei an einen Notgroschen. Der Großteil soll aber in unsere geplante Bauerngolfanlage hier am Hof gehen“, erklärte Iris Abel. Inzwischen ist die Flächennutzungsplanänderung durch. Nun müssen die Abels noch einen konkreten Bauantrag stellen.

Gedacht ist neben den Spielfeldern auch an Übernachtungsmöglichkeiten eventuell in Tonnenhäusern und mehr.


„Gildeschuh“ auf alten Leisten gezogen

Schumacherin Beate Albes und ihr Mann Thorsten präsentieren den „Gildeschuh“.

Mit welchem Schuhwerk könnten die Mitglieder der Wildeshauser Schützengilde nach ihrer Gründung im Jahr 1403 wohl unterwegs gewesen sein? Wie sah überhaupt die Schuhmode im 15. Jahrhundert aus? Antworten auf diese Fragen hat die Wildeshauser Schuhmacherin Beate Albes gefunden.

Vor einem Jahr recherchierte die Schuster-Altgesellin in Büchern und im Netz. Natürlich gibt es keine bekannte Überlieferungen von Schuhskizzen der Gildesoldaten aus dieser Zeit. „Ich haben viele Bücher gewälzt, aber Hinweise auf Schuhe gerade für Schützenbrüder habe ich keine gefunden“, erklärte Beate Albes.

Wie so oft half hier aber der Zufall. Eine Berufskollegin aus Wardenburg hatte noch einen Leisten auf dem Dachboden in ihrer Sammlung. „Der stammt aus dem 15. Jahrhundert“, so Beate Albes. Weitere Nachforschungen ergaben, dass die Schuhe damals eine breite Spitze hatten. Einen so genannten Entenschnabel, der in Mode war.

 „Im März hatten ich alle wichtigen Fakten zusammen. Es entstand ein Maßschuh für die Füße meines Mannes Thorsten.“ Herausgekommen ist ein schmucker Lederschuh, ein Unikat mit besagter breiter Schuhspitze. Versehen mit einem angehängten Papagoy und einer Ledersohle die die Umrisse des Papagoys und als eine Art Schoner der Ledersohle die Silhouette des Historischen Rathauses zeigen.

Thorsten Albes probierte den Schuh vor Pfingsten auf der Straße erstmals aus. „Passt wie angegossen“, freute er sich und fand das Schuhwerk durchaus bequem. Aber die Freude währte nicht lange, denn das Einzelpaar musste er schnell wieder ausziehen. Darauf drängte die Schuhmacherin…

Nun dient der „Gildeschuh“ in der Schuhmanufaktur von Beate Albes als Ausstellungsstück. „Ein Schuh von der Stange ist er eben nicht“, sagte Beate Albes. Dafür ist die Zeit, aber auch der Materialaufwand zu groß. „Aber ein schönes Anschauungsobjekt, längst vergangener Schuhmode aus der Anfangszeit der Gilde, ist der Schuh allemal.

Und wer mehr über das Schuhhandwerk wissen möchte oder sich ein solches Maßschuhpaar näher ansehen möchte, der dürfte bei Beate Albes nicht auf geschlossene Türen treffen.

Ihre Schuhwerkstatt befindet sich an der Sonnenstraße 1A und ist an den Werktagen bis 18 Uhr geöffnet.

 

Nordwest Zeitung: 


Gelbes Blütenmeer trotzt kalter Nächte

Die Rapsblüte erinnert mehr an den Frühling als die Temperaturen.

Die Rapsblüte ist in vollem Gange. Auf den Ackerflächen sind abertausende gelber Blüten zu finden. Im viel zu kühlen Frühling ein wahrer optischer Augenschmaus, der besonders aus der Vogelperspektive seinen Reiz hat. Mit dem Kopter machte der Freie Journalist Peter Kratzmann diese Aufnahme, die nicht nur die Rapsblüte zeigt, sondern auch interessante Muster, die von den Traktoren in die Fläche gefahren wurden. Die Aufnahme entstand im Landkreis Oldenburg/Niedersachsen in der Gemeinde Dötlingen an der Landesstraße 872.


Christmas-Rock mit Yucatan und Fivemotion

Jenny Lübben führte sich als neue Yucatan-Sängerin gut ein.

Ben E.Kings „Stand by me“ setzte dem Christmas-Rockabend der Bands „Yucatan“ und „Fivemotion“ im Kayserhaus der Kreisstadt Wildeshausen einen Tag vor Heiligabend die Krone auf. Die neue Sängerin vom Wildeshauser Bandurgestein „Yucatan“, Jenny Lübben“ verstand es nicht nur sich bestens in die Band zu integrieren und mit ihrer Bluesstimme zu überzeugen, es war auch ihre Bühnenshow, die am Ende das Publikum aus der Reserver lockte und zum Abrocken animierte. Da nahmen sich Angelika Stelter Frontfrau von Fivemotion mit ihren Bandkollegen nicht aus. Ein schöner Abgang für beide Bands an diesem Abend und zugleich ein Konzert, das auf mehr warten lässt.

Jeweils mit drei Sets traten die beiden Bands aauf die Bühne. „Fivemotion“ hatte an den Eigenkompositionen gefeilt. Außerdem kam mit Daniel Johle aus Osnabrück ein Tontechniker an die Regler des Tonpults. Das zahlte sich aus. Statt lautem Einheitsbrei aus Gesang und Instrumenten, wirkte alles fein abgestimmt und besser hörbar. Resultat: Eine Performance, die die Zuhörer im Kayserhaus zu schätzen wussten.

 

 

Mit Jenny Lübben als Sängerin stellte sich Yucatan, einmal mehr als Wildeshauser Band-Urgestein vor. SAeit 37 Jahren stehen die Wildeshauser auf der Bühne. Dabei entpuppte sich die  in Oldenburg lebende und aus Ostfriesland (Aurich) stammende Vollblutsängerin als wahre Blues- und Rock-Röhre. Für sie ist es einfach toll mit dem Jungs zu arbeiten. „Vor allem die Besetzung mit Saxophon und auch Piano passt bestens in diese Band“, meinte die Sängerin. Und ihre Bühnenpräsenz brachte auch sichtbaren Schwung in den Kreis der Yucatan-Musiker.  Kein Wunder, dass die Yucataner um Jörg Riedel voll von ihrer Jenny begeistert, lebt sie doch die Musik, was sich in Gesten und Auftritt niederschlägt.

 

 

Seit Februar ist Jenny Lübben bei Yucatan dabei. Eher zufällig. Als Yucatan auf einer Party auftrat und die bisherige Frontfrau Gaby Scheele zeitliche Probleme hatte, stellte Jörg Riedel eine einfache Frage in die Runde. „Wer kann singen?“. „Erst habe ich mich gar nicht getraut. Doch dann hob ich den Finger. Das war der Start.“ Ohnehin wollte Gaby Scheele aus verschiedenen Gründen ihren Platz als Sängerin frei machen. Eine Nachfolge war also angesagt. 

 

 

Mit den neuen Stücken „Whisky, Beer und Wine“, „Gloria“ und der Interpretation des Klassikers „Hit the Road Jack“ kam Fivemotion auf die Bühne. Frontfrau Angelika Stelter, Piet Goldschmidt (E-Gitarre), Klaus Jaschinski (Keyboard), Nikolas Knur (Bass) und Uwe Besch (Schlagzeug) blieben dabei ihrem Stil treu. Einmal mehr setzten sie ihren melodischer Rock gepaart mit Blueseinflüssen um. Ein sauberer Auftritt mit meist eigenen Stücken und ein guter Contrapunkt zu Yucatan.

 


Unfälle mit Schulbus und Schweinetransporter

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Sechs Schulkinder befanden sich in diesem Kleinbus, der sie zur Schule bringen sollte.

Was der Black-Friday im positiven Sinne für alle Schnäppchen-Jäger ist, dürfte dieser Freitag für die Einsatzkräfte eher ein schwarzer Freitag mit vielen Einsätzen gewesen sein. In der Nacht alarmierten die Sirenen zunächst die Feuerwehren in der Gemeinde Dötlingen. Gemeldet wurde undefinierbarer Brandgeruch und Rauchschwaden im Ortsteil Klattenhof. Doch die herbeigeeilten Feuerwehrleute konnten keinen Brandherd feststellen. 

 

 

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Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Kleinbus mit den Schülern nach dem Zusammenstoß um.

Doch die Ruhe währte nicht lange. Kurz vor Beginn der Schule wurden die Feuerwehren, Notarzt und zwei Rettungswagen sowie ein Großaufgebot von Polizei nach Neerstedt an die Brettorfer Straße gerufen.  Ein Kleinschulbus besetzt mit sechs Schülern der Sprachheilschule Neerstedt prallte  kurz vor Schulbeginn von Brettorf kommend auf der Brettorfer Straße in Sichtweite des Kreisels an der Landesstraße 872 frontal auf einen entgegenkommenden Gülle-Lastzug. Zum Glück war das Lkw-Gespann leer. Dadurch konnte der LKW-Fahrer noch ausweichen. Zum Zusammenstoß kam es dann aber doch. Dabei wurde der Kleinbus durch die Wucht auf die Seite gekippt.  Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Dötlingen  bargen die zum Glück nur leicht verletzten Schüler aus dem Autowrack. Sie wurden notärztlich versorgt,  die Feuerwehr überreichte, die für solche Fälle mitgeführten Stoffbären und Schulleiter Jürgen Möhle machte sich direkt vor Ort einen Blick über die Lage. Die Brettorfer Straße blieb für die Bergung der Unfallfahrzeuge voll gesperrt. 

 

 

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Der Anhänger eines Lastzuges mit Schlachtschweinen kippte wahrscheinlich nach einem Reifenplatzer um.

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Nicht alle Schweine überlebten den Unfall auf der B 213.

Nur drei Stunden später erwischte es einen Schweinetransporter aus dem Bassumer-Raum kommend. An der Kreuzung Gut Altona, ebenfalls in der Gemeinde Dötlingen kippte der Anhänger des Lkw-Zuges beim Linksabbiegen von der Wildeshauser Straße auf die Umgehungsstraße – wahrscheinlich nach einem Reifenplatzer – nach rechts um. Der Anhänger und das Zugfahrzeug waren zu dieser Zeit mit Schweinen für den Transport in den Schlachthof besetzt. Damit begann für die Tiere im Anhänger eine lange Warteprozedur, bis sie aus der misslichen Lage befreit und auf einen anderen Lkw umgeladen werden konnten. Nicht alle Tiere überstanden den Unfall. 31 Schweine mussten unter Aufsicht des Kreisveterinärs noch vor Ort getötet werden oder waren schon beim Unfall direkt verendet.

 

Ein Filmbeitrag auf nwzonline.de zum Schulbus-Unfall in Neerstedt

 

 

 


Ey geil! Panikrocker Udo singt in Bronze

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In Lebensgröße und in Bronze gegossen steht Panikrocker Udo Lindenburg schon seit fünf Jahren bei Bernd Eylers in Hude auf dem Hof.

Ihrem Idol ein Denkmal gesetzt haben schon viele Udo Lindenberg-Fans und auch Stadtvertreter. Nan schaue nur noch Gronau, der Heimatstadt der rockenden Legende und des Panikpräsidenten Lindenberg. Auch in Travemünde ziert die Strandpromade ein metallenes Konterfei. Doch wie heißt es noch so schön? Warum in die Ferne, wenn das Gute ist so nah?

Die bekennenden Udo-Fans, Elsbeth Wiechers, Landwirtin aus Neerstedt, Marcus Maichrzak, Betriebsleiter des Müllentsorgerunternehmens Bohmann mit Sitz in Neerstedt, und der Tausendsassa, Galerist, Künstler, Freigeist, Pferdewirt- und Pferdefotograf mit Passion zum Landwirt, Bernd Eylers, aus Lintel sind sich da ganz einig: „Dem Udo, dem haben wir schon vor fünf Jahren ein Denkmal gesetzt. Das gleich in zweifacher Optik“, war sich das Trio einig.

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Stärker als die Zeit – Udo Lindenberg

Dahinter steht eine beispielslose Geschichte oder besser Pferdegeschichte. Unter diesem Vorzeichen kreuzten sich die Wege der Lindianer. Die Fotografien edler Pferde von Bernd Eylers, auch „Das Auge“ genannt, begeisterten auch die Neerstedter Landwirtin. Man lernte sich kennen. So kam auch der Handel der vierbeinigen Sportkameraden ins Spiel, bis der Stein gefunden wurde.

„Beim Ackern haben wir auf unserem Feld einen recht großen Sechs-Tonnen-Findling geborgen. Da fiel mir sofort Bernd Eylers ein, der als Künstler für seine Skulpturen und Werke immer auf der Suche nach geeignetem Material ist. Er sagte sofort zu“, erinnerte sich die Neerstedterin zurück. Den Stein wollte Eylers natürlich haben. Doch so ein Sechs-Tonnen-Ungetüm transportiert man nicht so einfach. Hier kam dann Marcus Maichrzak, über seine Tochter auch eine mit dem Pferdebazillus infizierte Zeitgenossin, ins Spiel. Maichrzak sorgte für die entsprechende Transportmöglichkeit. Der Findling kam auf dem Straßenweg zum Eylers-Anwesen in Linteln in der Gemeine Hude. Und dort ist das gute Stück noch heute zu bewundern, denn es trägt nicht nur die Büste des Panikrockers, sondern auch die Inschrift „Sänger der Deutschen Einheit“.

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Pflege für den Sänger der Deutschen Einheit Udo Lindenburg zum 70.

Mit gutem Grund fuhren Elsbeth Wiechers und Marcus Maichrzak vor Pfingsten zu Bernd Eylers. „Der Anlass ist doch ganz klar. Udo feiert am Dienstag, 17. Mai, seinen 70. Geburtstag, Da haben wir uns doch spontan an die gemeinschaftliche Aktion zurückerinnert“, meinte die Neerstedterin. „Zu solch einem Anlass muss sein Denkmal sauber und im neuen Glanz erscheinen“, meinte auch Marcus Maichrzak.

Mit Bürste, Wasser im Eimer, Schrubber und anderen Utensilien rückten die beide Udo an die Nase, Hals und Brille. Nicht zu vergessen den unvermeidlichen Hut. Bernd Eylers steuerte zu diesem Anlass die Deutschlandfahne bei. Allerdings die mit dem DDR-Symbol. „Das gehört einfach zum Sänger der Deutschen Einheit dazu“, stellte der Künstler fest.

Eylers traf den hanseatischen Rocker selber schon im Hotel Atlantic und stellte auch dessen bronzenes Abbild vor. Denn neben der Büste auf dem Findlingssockel steht gleich am Grundstückseingang auch Udo in Lebensgröße. Das ebenfalls schon seit fünf Jahren.

„Die Skulpturen sind damals von Renate DetertsAckermann aus Berne in Bronze gegossen worden“, versicherte Eylers. Bekannt ist die Bildhauerin von der Weser für ihre Bronzepferde. Doch auch den Udo Lindenberg goss sie schließlich in das Metall. Damit schließt sich über die Pferde wieder der Kreis. Auf dem Rücken der Pferde liegt eben das Glück dieser Erde, so sagte schon Moderator Hans-Heinrich Isenbarth. Im übertragenen Sinne profitiert davon nun auch unser Udo aus Hamburg, der mit seinem neuesten Album „Stärker als die Zeit“ und einer heißen Tournee mit Ende in Leipzig mehr denn je in ist.  2010 wurde er schon für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Nun gab die Bambi-Jury in der Kategorie Musik National noch einen Bambi obendrauf. Bernd Eylers: „Das ist schon fantastisch, wie Udo seinen dritten Frühling inszeniert.“


Drohnen-Aufnahmen nur mit Genehmigung

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Fliegen im eigenen Garten oder auf dem Modellflugplatz ist kein Problem. Anders sieht das im öffentlichen Raum für privater Piloten aus.

 

Die kleinsten sind nicht viel größer als eine Handfläche. Die größten haben durchaus Ausmaße im Quadratmeterbereich. Die Rede ist von fliegenden wahren Wunderwerken, im Volksmund meist nur kurz Drohnen genannt, im Rechtsdeutsch werden sie als Unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS)  betitelt. Sie stehen für  Fun, Sport und Wettbewerb aber für auch besondere Foto- und Videoaufnahmen.  Schon längst hat sich daraus ein Milliarden-Geschäft mit immer mehr Anbietern und ausgereiften Modellen entwickelt.

 

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Am Markt gibt es immer mehr Anbieter. Das Foto zeigt den Kopter HQ500 4k von der Firma Yuneec, die neu auf den Markt drängt

Was da so an deutschen Himmel boomt und fliegt hat mittlerweile Nebeneffekte hervorgerufen, die Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zu immer wieder neuen Regelansätzen veranlasst. Die Rede ist mittlerweile vom kommenden Führerschein für gewerbliche Piloten und der Registrierung der kleinen fliegenden Mehrzweck-Maschinen. Die Verunsicherung ist groß. Was darf man. Was darf man nicht. Das ist die Frage……

 

 

 

Wer einen Kopter sein eigen nennt, der hat einige Regeln, Gesetze und auch Versicherungspflicht zu beachten. Einfach auspacken und irgendwo fliegen ist in den wenigsten Fällen möglich. Eine Tatsache, die beim Kauf nicht immer so bekannt ist und auch nicht unbedingt propagiert wird. Komm der Kopter aus der Verpackung, versehen mit den drei Buchstaben RTF  (Ready to fly), sind die Akkus geladen, darf  höchstens auf dem eigenen Grundstück oder dem Modellflugplatz zunächst gestartet werden. Etwas einengend. Will man doch seine Fotos und Filme gerne zeigen. Aber aufgepasst. Es gibt viel zu beachten.

 

 

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Luftaufnahme beim Repowering einer Windkraftanlage.

Unterschieden wird bei den Piloten grundsätzlich nach privater oder gewerblicher Nutzung.  Hobby-Flieger haben dabei einen weitaus größeren Spielraum. Bei Koptern bis zu fünf Kilogramm dürfen die Maschinen bis auf eine Höhe von 300 Metern ab Startplatz aufsteigen. Daneben muss immer ein Sichtflug bis zu einer Entfernung von max. 300 Metern garantiert sein. Der Sichtkontakt muss ohne Hilfsmittel möglich sein. Es darf nicht nur ausschließlich über einen Monitor gesteuert werden (FPV-Flüge). Die Abkürzung FPV steht für First Person View. Das ist in Deutschland verboten.

Gemachte Fotos oder Video-Aufnahmen, dürfen nur rein privat verwendet werden. Eine Veröffentlichung oder gar Weitergabe ist nicht zulässig. Es dürfen keine Aufträge angenommen werden.

Im Gegensatz zur Privatnutzung gibt es für gewerbliche Piloten folgende Einschränkungen. Hier minimiert sich die maximale Flughöhe auf 100 Meter. Dafür dürfen die gemachten Aufnahmen zur weiteren gewerblichen Nutzung  auch gegen Auftrag angeboten werden.

 

 

Aber: Wer fliegen will muss erstmal zahlen. Voraussetzung ist für alle Kopter-Flieger eine ausreichende Haftpflichtversicherung. Auch für Private. Für gewerbliche Nutzer außerdem eine Luftaufstiegsgenehmigung, die durch die Luftfahrtbehörden erteilt wird. Daraus entstehen weitere Kosten.

 

 

Damit nicht genug: Egal, ob privat oder gewerblich, es ist verboten über Tier- und Menschenansammlungen ab sechs Tieren/Personen zu fliegen. Auch Einsatzorte im Unfall- und Katastrophenfall oder Feuer sowie Industrie und Energieanlagen dürfen nicht beflogen werden. Hier gilt ein Abstand von 1,5 Kilometern. Für Gewerbliche kann hier nur im Einzelfall gestartet werden. Flugplätze im Umkreis von 1,5 Kilometern sind grundsätzlich tabu.

Bei gewerblicher Nutzung muss in Ortschaften und Städten das zuständige Ordnungsamt und die Polizei informiert werden. Naturschutzgebiete müssen in der Brut- und Paarungszeit gemieden werden. Bei Aufnahmen von privaten Objekten bedarf es immer einer Zustimmung durch den Besitzer, im öffentlichen Bereich durch das Ordnungsamt oder zuständige Behörde. Außerdem müssen die gewerblichen Flieger alle Unterlagen immer zur Hand haben und in einem Flugbuch alle Details der Starts festhalten. Auch eine Checkliste ist von Vorteil. Die Aufzeichnungen müssen zehn Jahr aufbewahrt werden.

 

 

 

Für alle gilt: Grundsätzlich ist das Überfliegen von Gärten und Objekten in der Privatsphäre verboten. Also mal schnell eine Runde über Nachbarsgarten drehen, ist verboten.

Dies stellt nur einen kleinen Auszug aus vielen eingrenzenden Auflagen, die beachtet werden müssen. Besonders im Hobby-Bereich gibt es eine Grauzone. Es  bislang kaum kontrolliert, doch das soll sich in Zukunft ändern, um Missbrauch zu vermeiden und eine klare Abgrenzung zur gewerblichen Nutzung zu ermöglichen.

 

Kurzinformation des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

 

Bericht in der Nordwest-Zeitung Oldenburg vom 30. Dezember 2015

 

Stand Mai 2016: Neuester Vorstoß von Minister Dobrindt zur Regelung der Drohnennutzung hier


DJV-Aktion: Fotografen haben Namen

FotografenDer Deutsche Journalistenverband (DJV) setzt sich seit Jahren mit seiner Aktion „Fotografen haben Namen“ dafür ein, dass in Print-Medien bei jedem Foto auch der Name des Urhebers genannt wird. Dies gilt auch für das Internet. Wer ein Foto eines anderen nutzt und ins Internet stellt, muss nach einem Urteil des Amtsgerichts München „grundsätzlich auch den Fotografen nennen“. Das teilt der DJV jüngst mit.

Das Gericht sprach einem Fotografen Schadensersatz zu. Nach dem Gesetz habe der Fotograf allein das Recht, darüber zu bestimmen, ob die Fotos nur mit seiner Namensnennung verwendet werden dürfen. Auf vielen Internet-Seiten, auch journalistischer Art, fehlt jedoch ein Fotografenhinweis recht häufig.

 

 

Urteil des Amtsgerichts München vom 24.06.15:

Aktenzeichen 142 C 11428/15


Für mich sind alle Döhler die Nummer Eins

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Mirco Meyer, Bürgermeister Thorsten Schmidtke, Grillmeister Tobias Lohmann, TV-Architekt John Kosmalla und Lidl-Vertreter Hauke Daene.

Das 400-Seelen-Dorf Döhlen in der Gemeinde Großenkneten erhielt im Juni einen Scheck in Höhe über 20 000 Euro von dem Discounter Lidl. Vorausgegangen war die Teilnahme Döhlens an der bundesweiten Lidl-Aktion  „Macht den Grillplatz wieder zum Lieblingsplatz“. Die Döhler reichten Bilder und Infomaterial ein und  schafften es unter die  Top 15 zu kommen.

Dafür sorgte die  Prominenten-Jury , bestehend aus dem Architekten und Renovierungsexperten John Kosmalla (bekannt aus den TV-Sendungen „Die Bauretter“ und „Zuhause im Glück“), dem Food-Blogger und Grill-Profi Tobias Lohmann sowie der Social-Media-Expertin Jessica von Lidl Deutschland.

Danach stand ein Telefonvoting unter den 15 Wettbewerbern an. Die Döhler mobilisierten alle Kräfte. 135000 Klicks erhielten die Döhler. „Sogar aus Australien“, wie Bürgervereinschef Mirco Meyer erklärte. Die Döhler konnten so Dritte werden und die fünfstellige Summe einstreichen.

 

Der Sonnabend, 18. November 2015 wird nun in die Dorfgeschichte eingehen. Mit großem Bahnhof empfingen die Döhler Hauke Daene, Lidl-Personalleiter aus Cloppenburg, um nicht nur ihm, sondern auch der Jury zu zeigen, was aus den 20 000 Euro alles in die Tat umgesetzt werden konnte.

 

„Das Geld haben wir gut angelegt“, so Meyer. Eine massive Grillhütte wurde erbaut. „Die ist stabil und fast schon ein Haus“, lobte TV-Experte John Kosmalla. Das alte Spritzenhaus konnte mit dem Geld außerdem wieder als offener Unterstand saniert werden. Pflasterung und Bepflanzung wurden ebenfalls erneuert bzw. angelegt.

„Diese Arbeiten wurden alle in Eigenleistung erbracht“, sagte Meyer. Ein Team von rund zehn Döhlern  war zwölf Wochenende seit dem Juni damit beschäftigt. die 20 000 Euro zu verbauen. Rund 1200 Arbeitsstunden kamen so für das Allgemeinwohl zustande.

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Perfektes Grillen in der neuen Hütte.

Das Resultat kann sich sehen lassen, wie alle Beteiligten den Döhler attestierten. Allen voran Bürgermeister Schmidtke. „Eine starke Gemeinschaftsleistung, die es hier nur auf dem Lande gibt. Erhaltet euch diesen Zusammenhalt.“ Und der Bürgermeister hatte auch gleich noch einen weiteren Aktionsvorschlag für Lidl-Vertreter Daene parat. „Neben dieser Aktion hätte ich den Vorschlag für ein weiteres Projekt: Wie hole ich eine Lidl-Filiale in die Gemeinde?“

 

„Ich haben ihren Auftrag schon verstanden“, antwortete Hauke Daene und lachte. Ein Vorschlag, den selbst den erfahrenen Lidl-Mann überraschte und er deshalb gleich die Bauerschaft Döhlen zur Gemeinde erhob. „Wir brauchen hier in der Gemeinde Döhlen nur noch einige Anwohner mehr“, sagte Daene. Gemeint war natürlich die Gemeinde Großenkneten, in der weit über 12 000 Einwohner leben.

 

Von Gemeinschaft und Teamgeist sprach deshalb abschließend auch Hauke Daene. „Am meisten hat mich hier die Gastfreundschaft schon im Juni fasziniert und auch die Backkunst.“ Eigentlich auf strikter Diät verzehrte er statt einem gleich vier Stücke Erdbeerkuchen. Die hinterließen nachhaltigen Eindruck und auch das Ausführen der Aktion. „Für mich sind sie hier alle die Nummer eins in diesem Wettbewerb.“


120 000 Euro Schaden – Wohnhaus Opfer der Flammen

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Auf 120 000 Euro wird der Brandschaden an dem Wohnhaus geschätzt.

Ein Schaden in Höhe von 120 000 Euro entstand beim Brand eines Flachdachbungalows am Tulpenweg in Aschenstedt, Gemeinde Dötlingen/Landkreis Oldenburg in der Nacht vom 20. auf den 30. September 2015. Zum Glück wurden von den Bewohnern, eine dreiköpfige Familie, niemand verletzt. Die Familie handelte geistesgegenwärtig und schafte es auch noch das Gas abzudrehen, wie vor Ort zu erfahren war.

Mit Durchsagen im Rundfunk wurde noch in der Nacht die Bevölkerung gewarnt, wegen der starken Rauchentwicklung Türen und Fenster geschlossen zu halten.

 

 

 

 

Um 2.58 Uhr war zunächst die Ortsfeuerwehr Dötlingen alarmiert worden. Die erste Meldung besagte, dass ein Carport brennen würde. Das Feuer griff laut Polizei dann aber überraschen schnell auf das angrenzend Wohnhaus über. Beim Eintreffen des Dötlinger Löschfahrzeuges brannte bereits das Flachdach. Dicker Rauch quoll hervor.

 Mit Verstärkung der Ortsfeuerwehr Neerstedt wurden Löschversuche unternommen. Um die hohe Anzahl an Atemschutzgeräteträgern zu decken, wurden zusätzlich die Feuerwehren aus Brettorf und Wildeshausen sowie der Gerätewagen Atemschutz der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ganderkesee angefordert. Die Schnell-Einsatz-Gruppe derMalteser Wildeshausen und ein Rettungswagen rückten zur Eigensicherung und Verpflegung der Einsatzkräfte an.

Insgesamt kamen mehr als 20 Atemschutztrupps zum Einsatz. Über 80 Feuerwehrleute waren mit 15 Fahrzeugen vor Ort. Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten endete der Einsatz um 8.30 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 


Man-Trailing: Nur die gute Nase zählt

Heimann-IIIWas macht denn der Hund da am frühen Morgen in der Stadt? Ingrid Del Re aus Höven, Hannelore Glunde aus Wardenburg und Sabine Kuck-Ziemer aus Moorbeck streicheln liebevoll ihre artig wartenden Hunde auf dem Gildeparkplatz in der Kreisstadt Wildeshausen (Bild unten). Heute ist „Man-Trailing“: Eine sportliche Spurensuche mit Hund, Frauchen oder Herrchen, mitten in der Stadt.

 

 

„Man-Trailing? Was ist denn das fragt eine zufällig vorbeikommende Passantin. Die Erklärung hat Oliver Heimann, Betreiber einer Huntdeschule in Moorbeck in der Gemeinde Großenkneten schnell zur Hand:  Es geht um die Suche einer zuvor versteckten Person, die der vierbeinige Partner nur mit seinem Geruchssinn findet. Wie das geschieht und welchen Spaß Mensch und Tier dabei haben, das zeigten  Heimann und die Teilnehmer an diesem Vormittag im Januar 2014 bei typisch norddeutschem Schmuddelwetter.

Heimann ist so etwas wie ein Hundepflüsterer. Ein neumodischer Begriff, der durch die Medien geistert, aber eigentlich das Training und Miteinander  zwischen Mensch und Tier beschreibt. Seit  25 Jahren führt der Hundeausbilder in der Gemeinde Großenkneten erfolgreich seine eigene Hundeschule.  Doch das ganze Herzblut des Hundetrainers liegt im Sporttrailing mit den vierbeinigen Freunden.

Sabine Kuck Ziemer (Bild links oben)  hatte ihre erst zweieinhalb Jahre alte Neufundländer-Hündin „B.J.“ mitgebracht. „B.J.“ merkt man ihre Jugend noch an. Sie schnüffelt hier, markiert dort und doch hat sie den Geruch und damit die Spur von Hannelore Glunde schon längst aufgenommen. Die Wardenburgerin ist bereits 80 Jahre alt und freut sich, als erste als menschliches Suchobjekt mitmachen zu können. Heimann „versteckt“ sie im Umfeld des Stadthauses.

Schäferhündin (8) Hanka  von Ingrid Del Re aus Höven, ist von der schnellen Sorte. Auch gelegte Spurfinten in Sackgassen, Türen in einer Passage und Straßenwechsel sind für sie kein Hindernis. Heimann: „Sie macht das alles im Ausschlussverfahren.“ Die Hündin läuft eine Strecke. Erkennt die Sackgasse, kehrt um, nimmt die Geruchsspur erneut auf, bis sie ihr Ziel erreicht.“

Aber auch „Tommy“ der neuneinhalbjährige Boarder-Collie-Mischling  hat heute seine große Stunde. Mindestens so angespann wie er ist auch sein Frauchen. „Tommy kann einem manchmal auf die Palme treiben. Er steht dann bis zu fünf Minuten auf der Stelle und seine Nase arbeitet, saugt alles förmlich auf. Das kann dauern, bis es dann auf einmal unvermittelt losgeht“, so Hannelore Glunde.

 

 

 

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Wie Oliver Heimann erklärt, führt das Man-Trailing ins Jahr 1473 zurück . Anfang 1900 tauchte in Europa das Trailing auf. Seit den 90er Jahren ist es als Sporttrailing populär geworden. „Es geht hier nicht um das Fährten lesen mit den Hunden, sondern um das Aufspüren durch Geruchsspuren, die überall  sein können.  Belegte Fälle haben Hunde noch nach einem Jahr eine Person finden lassen“, so Heimann.

 

 Seit 2009 bietet die Hundeschule Heimann das Man-Trailing mit großem Erfolg an. Es werden auch gemeinsame Reisen ins Ausland unternommen.

 

 

www.hundeschule-heimann.de

Bericht in der Nordwest-Zeitung v. 7. Januar 2014


Kreisturnschau: Mini-Feuerwerk der Turnkunst

Kreisturnschau-TV-Hunt-TSG-HattenSand-UnicycleAus zwölf Vereinen im Kreisgebiet waren die Aktiven zur Kreisturnschau in Huntlosen angereist. 18 Programmpunkte veranschaulichten das Leistungsspektrum in der Halle „Am Marschkamp Huntosen. Ausrichter war der Turnverein Huntlosen für den Turnkreis Oldenburg-Land.

 

 

Den Auftakt der Kreisturnschau  machten die Aktiven der Moslesfehner Tanzmäuse, die unter der Leitung von Silvana Spiekermanbn und Imke Kolb vom SV Moslesfehn in der Halle aufliefen. Daran schloss sich das Bild er 60plus-Gruppe des TSV Ganderkesee an. Die älteste Teilnehmer war immerhin 88 Jahre alt.. Brigitte Maß wusste die Oldies bestens in Szene zu setzen. Swen Schrinner: Aber auch  Kinder ab einem Alter von  vier Jahren wären  heute dabei. Oberturnwart Swen Schrinner schätzte die Anzahl der Gäste auf gut 250 und war mit dem Zuspruch bestens zufrieden. Auch Moderator und zugleich zweiter Vorsitzender des Turnkreises, Holger Kreye, zeigte sich mit der Zuschauerkulisse sehr zufrieden.

Beklatscht wurden auch die Cheerleader von den Sportfreunden Wüsting Altmoorhausen, „Die flotten Füße“ des TV Ahlhorn, die Ballett-Jazz-Formation des Harstedter Turnerbundes,  aber auch der die Little Freakz (Wardenburger TV), eine Pilates-Gruppe (Turnerschaft Hoykenkamp), Cheerleader und die Unicycle Girls der TSG Hatten-Sandkrug, die Street Girls (TV Dötlingen), Step-Miezen (SV Moslesfehn) und die Turnerinnen mit Heimreicht des TV Huntlosen, die Petra Göbel und Steffi Nowak vorstellten. Mit dabei waren auch der TSV Immer-Büstel (Dance 4 Funs) und der TSV Großenkneten mit dem Lovely Fairis.

 

 

Für ihre Auftritte hatte jede Gruppe maximal sechs Minuten zur Verfügung. So kam ein gut zweistündiges Turnspektakel mit vielen Höhepunkten zusammen.

 

 

 

 

 

 

 


11. Kohlfahrt De Marne – Dötlingen

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100 Freunde aus den Niederlanden kamen am 15. Februar 2014 zur Partnerschaftskohlfahrt zwischen den Gemeinde De Marne in den Niederlanden und Dötlingen in Niedersachsen/Landkreis Oldenburg. Bürgermeister Heino Pauka mit Gattin Angela hießen Koos Wiersma und Ehefrau Tiny sowie Han Bos von der Gemeindeverwaltung De Marne willkommen.

 

Nach der offiziellen Begrüßung durch Heino Pauka, für den es die letzte Kohlfahrt als Bürgermeister sein wird, bedankte sich Koos Wiersma mit einer De-Marner Armbanduhr bei den Verantwortlichen der AG Dötlinger Vereine. Fortan tickt die Zeit an den Armgelenken auf Holländisch. Und auch einen kleinen Schnaps wünschte er allen Beteiligten, „aber niet tevell“, wie er augenzwinkernd hinzufügte.

Nach der Kaffeetafel stießen  100 Teilnehmern aus Dötlingen hinzu und die Kohlfahrt konnte ihren Lauf nehmen. Das war dann auch der Augenblick, an dem beiden Bürgermeister Pauka und Wiersma den Bollerwagens übernahmen und eine fast endlos erscheinende Kolonne durch das Dorf Dötlingen in Bewegung setzten.  Kohlstrecke war ein Rundgang durch das Naherholungsdorf, so wie es sich die Gäste den Niederlanden gewünscht hatten.

 

Hier zum Videoclip

 

Noch bevor das Kohl-Büffet nach dem Kohlgang im örtlichen Schützenhof eröffnet werden konnte, hielt Pauka seine Ansprache.  „In den letzten Jahren lag der Fokus auf Jugendarbeit und zuletzt auf Kunst. Ich hoffe, dass es uns in nächster Zeit gelingt, Schüler und Jugendliche wieder zusammenzubringen“, ermunterte Pauka zur Intensivierung der Partnerschaft. Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung, dass die Partnerschaft noch lange währt.  In der Provinz Groningen und anderen Regionen stehen die Signale auf Fusion. So wollen die Niederlanden im ganzen Land Geld sparen.  „Sollte es soweit kommen, dann wäre mein größter Wunsch, dass wir unsere Partnerschaft auch im größeren Rahmen weiterpflegen. Was gut ist und sich bewährt hat, sollte nicht dem Finanzdiktat zum Opfer fallen.“

 

Am Rande hatten Koors Wiersma und Han Bos von einer angestrebten Gemeindereform berichtet. „Aus 23 Gemeinde sollen sechs Gemeinde in unserer Provin

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z werden“, sagte der De Marner Bürgermeister. Dann würde eine Großgemeinde mit 100 000 Einwohnern und mit 96 Dörfern entstehen.  Bis zum Jahresbeginn 2018 soll der Prozess beendet sein. Bis 2016 ist Wiersma regulär Bürgermeister De Marnes. Eine Verlängerung bis 2018 wird wohl folgen. In der neuen Großgemeinde wird es dann nur noch einen Bürgermeister geben und die Verwaltungen zusammengefasst werden. Ende des Jahres gibt es eine endgültige Entscheidung.

Daneben stehen in De Marne die Vorzeichen ganz auf Gemeenteraadsverkiezingen, wie die Gemeinderatswahl auf Niederländisch heißt. Die Wahl wird am 19. März über die Verteilung der Mandate entscheiden.

 

Zum Kohlkönigspaar wurde der Feuerwehrmann Willem Bos aus De Marne  und Margrit Mutke aus Neersedt in der Gemeinde Dötlingen gewählt.  Mit Polonaise, angeführt durch Prinz I. vom C.V. Oldeclooster, de noordelijkste carnevalsverening van Nederland und flotter Tanzmusik vom Haus-DJ Stefan Stolle, feierten die Kohlgänger bis Mitternacht. Danach stand die Heimreise für die De Marner mit dem Bus an.

 

 


Schwerstarbeit im Verborgenen

Hortensie-Labung-IISommer zum Ende des Frühlings bringt nicht nur Hochstimmung bei uns Menschen, sondern auch in der Tierwelt. Für die Bienen und Hummeln ist dies die Zeit des Nektarsammelns. Da wird Schwerstarbeit im Verborgenen geleistet. Das Summen in den Blüten der bereits blühenden Pflanzen ist nicht zu überhören. Ein Geräusch, dass auch zum Fotoapparat greifen lässt. Denn nicht immer ist die Gelegenheit so optimal, den fleißigen Nektarsammlern direkt und damit fast hautnah bei der Arbeit zu zusehen.

 

Zeit auch für Journalisten etwas inne zu halten und sich auf den Augenblick für den richtigen Drücker auf den Auslöser der eigenen Kamera zu konzentrieren. Dazu bedarf einer ruhigen Hand, der richtigen Einstellung der Kamera und auch etwas Glück sowie ein geschultes Auge für den richtigen Moment.


Buschreiter Gast der Waldreitschule

Reit-WRS-KSM-VS-BehrensHanno Naber, Vorsitzender des Kreisreiterverbandes Stadt und Land Oldenburg freute sich nach mehrjähriger Pause wieder Kreismeister ehren zu können. Veranstalter der Kreismeisterschaft 2013 war die Waldreitschule Dötlingen. Kreismeisterin in der A-Vielseitigkeit konnte  Miriam Conrad vom gastgebenden Verein in der Klasse A werden In der E-Vielseitigkeit  holte  Barbara Lascheit von der Reit- und Fahrschule Oldenburg den Kreismeistertitel.

 

Für die mit Heimrecht startende Miriam Conrad reichten nach Dressur, Springen und Busch 36 Punkten zum Titelgewinn. In  der A-Gesamtwertung kam die Dötlingerin auf den Rang zwei und musste nur Laura Henninga vom RFV Leer-Bingum auf Faysa“ mit einer Gesamtpunktzahl von 34,50 Zählern an sich vorbeilassen. Dritter in der Gesamtwertung konnte Tomke Baum (43,50) vom RV Ganderkesee werden.

 

 

Vizekreismeister der Klasse A wurde dagegen Michelle Brunner, die für den RV Ahlhorn in Dötlingen auf „Surprise“ im Vielseitigkeitssattel saß. Sie heimste 50,40 Strafpunkte ein und damit den Vizetitel ein. Dritte um die Kreismeisterschärpe wurde Tanja Schulz, ebenfalls für den RV Ahlhorn startend. Ihr Punktekonto wies 82,20 Zähler auf.

 

 

Mit 39,10 Strafpunkten schaffte die Oldenburgerin Barbara Lascheit auf „Donna Liesa“ in der Kreismeisterschaft der Klasse E das beste Gesamtergebnis auf und sicherte sich damit Gold. Gleichzeitig konnte sie Dritte in der Gesamtwertung in der Klasse E werden. Vortritt musste sie der Siegerin Michaela Hupens  (36,00) auf „Coolmann“ vom RuFV Rheiderland  lassen. Auf Platz zwei in der Gesamtabrechnung kam Anneke Langelage (37,50) vom RFV Neuenkirchen/Bramsche.Margarete Hilke Hinrichs (45,20) auf „Mr. Beam“ vom RV Höven konnte dagegen Vizekreismeisterin werden. Den dritten Rang um den Kreistitel sicherte sich die Jugendwartin des Kreisreiterverbandes Isabell Eilers von der Reit- und Fahrschule Oldenburg auf ihrem Nachwuchspferd „Roya Blue“ mit 45,80 Punkten.

 

Fotos hier im Preview. Originalbilder können hier bestellt werden.

 

Ergebnisse Vielseitigkeit Klasse A und E in Dötlingen:

 

→ A-Vielseitigkeit

→ E-Vielseitigkeit

 


Klassik mit Valery Oistrach

KulPur-Weihkonz-2012„Ausverkauft“ meldeten Thea Freiberg, Gerti Essing und Walter Ulrich von der Dötlingen Stiftung  in der Dötlinger St. Firminus Kirche zum Weihnachtskonzert 2012 und damit Abschluss der Konzertreihe KulturPur.

 

Besonders angesprochen fühlten sich in diesem Jahr Freunde klassischer Musik. Das mit gutem Grund, denn mit Valery Oistrach, Musiker in dritter Generation, Professor am Königlichen Konservatorium Brüssel und Gastprofessor am Mozarteum in Salzburg, sowie Vadim Chaimovich, Preisträger des Bradshaw & Buono International Competition New York 2009 war es gelungen Musiker auf Weltklasse-Niveau in das beschauliche Geestdorf Dötlingen zu holen.

 

„Es ist für mich heute Abend eine große Ehre und Freude, das traditionelle Weihnachtskonzert eröffnen zu dürfen. Es ist für uns alle ein einzigartiges Ereignis, in unserem kleinen Dorf ein solches Konzert mit echten Weltklassemusikern erleben zu dürfen“, begrüßte Gerti Essing im Namen der Dötlingen Stiftung die gekommenen Musikfreunde.

 

 

Das klassische Konzert für Violine und Klavier eröffneten Oistrach  und Chaimovich mit der Sonate für Klavier und Violine in B-Dur KV 454 von Wolfgang Amadeus Mozart. Dabei zeigte sich schnell, mit welcher Virtuosität die beiden Musiker zu Werke gingen. Es war förmlich zu spüren, welche Intention der Violinist in jeden einzelnen Ton legte und dabei immer im engen und auch optischen Kontakt zu seinem Partner Vadim Chaimovich stand. Der glänzte mit seinen sensiblen Anschlägen auf dem Flügel und verlieh dem Mozart-Notenwerk Ausdruck und Emotionen. Gleiches galt für Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 7 in c-Moll op. 30 Nr. 2.KulPur-Weihkonz-2012-III

 

 

Nach der Pause, in der wärmende Getränke und weihnachtliches Leckereien im Turm der Kirche von den Stiftungsmitgliedern gereicht wurden und auch die Möglichkeit für einen Austausch vor der Kirche bestand,  öffnete sich der Konzertbogen mit Frédérick Chopins Mazurka f-Moll op.63 Nr.2; Marzurka cis-Moll op. 63 Nr.3 und Nocturne Es-Dur op.9 Nr.2 sowie César Franck mit der Sonate für Violine und Klavier in A-Dur.

 

 

Mitreißende Fingerläufe, schwungvolle Takte und ein Stück Freude begeisterten das Publikum auf unnachahmliche Art und Weise. In der Zugabe griffen die beiden Virtuosen auf das musikalische Werk Johann Sebastian Bachs zurück.


Kinderkulturkreis: „Peterchens Mondfahrt“

Peterchens-Mondfahrt-IIAdventszeit in der Stadt ist auch Weihnachtstheaterzeit des Kulturkreises Wildeshausen in der Widukindhalle. Am vergangenen Sonnabend war es wieder soweit, rund 350 Kinder und mitgekommene Eltern füllten die Stühle in der Mehrzweckhalle, die diesmal der Bühne des Kindertheaters Wackelzahn aus Hamburg aus dem Hoftheater Ottensen eine ideale Spielfläche für das bekannte Märchen „Peterchens Mondfahrt“ bot.

 

 

Wohl fast jeder der älteren Theaterbesucher dürfte den großen Weihnachtsklassiker von Gerdt von Basewitz mit Text und Musik von Jan Radermacher in früheren Inszenierungen schon einmal gesehen haben. Uraufgeführt wurde die Geschichte übrigens schon am 7. Dezember 1912 im Alten Theater in Leipzig. Und auch heute hat der Kinderklassiker nichts von seinem Zauber verloren. Die Zwischenrufe und Begeisterung der Kinder waren nicht zu überhören, als der Maikäfer Herr Sumsemann sich mit Peterchen und Anneliese auf die Reise zum Sandmann auf dem Mond macht, um auf die Suche nach seinem sechsten Bein zu gehen. Nicht zu vergessen der Kampf mit dem Mondmann. Als die Kinder aufwachen ist auch der Maikäfer da: Er hat sechs Beine.

 

 

Unter der Regie von Jan Radermacher und mit einem Bühnenbild und Kostümen von Franz Breit war es nicht schwierig die Mädchen und Jungen von ihren Stühlen zu reißen. Die Illusion und der Traum waren perfekt, was nicht zuletzt den sechs Berufsschauspielern  wie Patrick Dull (Peterchen), Janinan Steinwender (Anneliese), Franz Breit (Sumsemann), Konstanze Pfister (Nachtfee, Minna, Sonne) Vincent Wolgast (Wassermann, Nikolaus, Osterhase) und Johannes Braun (Sandmann, Lebkuchenmann, Wolkenfrau und Mondmann) zu zuschreiben ist.

 

Im vergangenen Jahr bot sich den Kindern die Geschichte um den „Gestiefelten Kater“ und für das kommende Jahr kündigt sich schon jetzt das Märchen mit Musik nach dem Original der Gebrüder Grimm „Dornröschen“ an.


Ralf Grössler stellt Gospeloratorium „Going home“ vor

WILDESHAUSEN.  „Going home – Auf dem Weg ins Gelobte Land“ ist der Titel des zweiten symphonischen Gospeloratoriums nach „Prince of Peace, das ebenfalls aus der Feder des Wildeshauser Kantors und Komponisten Ralf Grössler entstammt. Die Uraufführung am 5. Oktober in der Alexanderkirche in Wildeshausen feierte das Publikum mit lautstarkem Beifall und Fußgetrommel. Die Botschaft und die Geschichte des Volkes Israels auf dem Weg in das Gelobte Land kam an.

 

Monumental, voller stimmungsvoller fast eruptiver Gospelgesänge und dann wieder leise fast mit nachdenklich stimmenden Tönen so wirkten die vier Teile des Oratoriums zwei Stunden auf das Premierenpublikum ein.

Die beiden Solisten Dennis Legree (Bariton) als Mose und Jan Dinger (Tenor) als Josua sangen und spielten die vier Parts gekonnt. Auch die beiden Chöre der Kantorei und des Gospelchor „Joyful Voices“ und das  Symphonic Gospel Orchestra setzten das Thema unter der Gesamtregie von Ralf Grössler professionell um. Nach dem Konzert blieb Grössler ganz Profi und bezeichnete die Premiere als gelungen aber bei weitem noch nicht perfekt. „Zu verbessern gibt es immer etwas.“

 

Alle Fotos im Preview hier

 

Was die Zuscher hörten und sahen gefiel. Da wurde geklatscht, im Rhythmus mitgeswingt oder auch einmal die Augen geschlossen.  Die Beleuchtung, mal blutrot oder blau wie Wasser, unterstrich die vier Kapitel des israelischen Volkes auf dem Weg zum Gelobten Land.

Der erste Teil „Der Aufbruch“ beginnt fast etwas beklemmend mit Galeerenpauken und für Ohren fast schmerzhaften Akkorde. Ein Symbol für die Sklaverei. Doch Mose verkündet dem Volk die Freiheit. Im zweiten Oratoriumsteil wird der Weg unter dem Titel „Unterwegs“ intonisiert. Unter der Führung Gottes geht es durch die Wüste – bei Nacht unter der Feuersäule,  am Tag unter der Wolkensäule.

Nach der Pause wird im dritten Part die „Suche nach Orientie-rung“ beschrieben. Basis ist der Luther-Choral „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ gesungen von den beiden Chören. Von der Empore schallt es dagegen „We’ve got a new Good“. Josua ruft das Volk zusammen. Mose tritt auf, verkündet das erste Gebot.

„Nach Hause kommen“ ist der vierte und letzte Oratoriumsabschnitt benannt.

Das Finale „This ist the day“ beginnt mit einem Hymnus aus der Requiem-Liturgie „Mögen Engel dich zum Paradies geleiten..“. Die Chöre besingen im Schlussteil das Leben nach dem Tod. Die Freude, das Geborgen seinen machen sich musikalisch Luft.

 

Grösslers Laufbahn begann bereits vor 30 Jahren in Fürstenfeldbruck. Als er als Kirchenmusiker in den Dienst der Kirche eintrat. Für dieses Dienstjubiläum erhielt er nach dem Konzertabend im Rahmen eines kleinen Empfangs die Ehrenurkunde.

Mehr zu Ralf Grössler unter www.ralf-groessler.de

 

 

Impressionen von der Uraufführung des Gospeloratoriums Going home – Auf dem Weg ins Gelobte Land von Ralf Grössler

 

 

© Für den FAIREN UMGANG – Auf alle FOTO-, FILM-UND WORTBEITRÄGE besteht der URHEBERSCHUTZ: Das UNERLAUBTE HERUNTERLADEN VON DATEIEN ist ohne ausdrückliche GENEHMIGUNG  NICHT ERLAUBT. Jeder nicht  genehmigte DOWNLOAD WIRD NACH DEM URHEBERSCHUTZRECHT GEAHNDET.

 

 

Artikel in der Nordwest-Zeitung – Oldenburg Land v. 8. Oktober 2012

Artikel in der Nordwest-Zeitung – Oldenburg/Kultur  v. 8. Oktober 2012

Konzert in Göttingen am 14. Oktober 2012

Artikel in der Evangelischen Zeitung v. 12. Oktober 2012

 


Europa reicht Dötlingen die Silber-Plakette

VENLO „Dötlingen is awarded a Silver Medal.“ Juryleiterin Inka Truxova übergab während der feierlichen Bekanntgabe der Plaketten-Gewinner im internationalen Wettbewerb „Entente Florale Europe“ in der Kategorie „Dörfer“ silbernes Edelmetall an die Abordnung aus dem Wildeshauser Geestdorf Dötlingen.

 

 

Die Stunde der Entscheidung am Freitagabend, 14. September 2012,  in der „Villa Flora“ auf dem Floriade-Gelände im niederländischen Venlo bescherte den rund 50 angereisten Dötlingern zunächst etwas Ernüchterung. Statt dem erwarteten Gold gab es „nur“ eine Silber-Medaille. Für die Dötlinger erst auf den zweiten Blick ein schöner Erfolg. Nach der ersten Enttäuschung stellte sich dann aber schnell die Freude über das Erreichte ein. Und immerhin, die Konkurrenz aus den elf Teilnehmerländern hattees  in sich.

 

Juryleiterin Inka Truxova sparte in ihrer Laudatio nicht mit schönen Worten. Sie bezeichnete Dötlingen als ein attraktives Dorf mit rund 1.500 Einwohner in Norddeutschland. Sprach von der Herausforderung durch 200.000 Tagestouristen und 35.000 Übernachtungsgäste und den damit verbundenen Möglichkeiten für die weitere Entwicklung.

 

 

Impressionen aus Venlo Niederlande und von der Preisverleihung Entente Florale Europe..

 

 

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Lobend erwähnte sie die ehrenamtlichen Aktivitäten für eine kollektive Begleitung der Zukunftsaufgaben und stellte die Dötlingen Stiftung, die Gartenkultour und die Dorfgemeinschaft als vorbildlich dar.  Ebenso ging sie auf die natürlichen Gegebenheiten ein, mit öffentlichen Gärten und Grünflächen und vielen verschiedenartigen Privat-Gärten, altem Baumbestand sowie dem verzweigten Wege- und Radwegenetz.

 

Mit der Silbermedaille in der Kategorie von neun teilnehmenden  Dörfern steht Dötlingen in guter Gesellschaft. Zwei Goldmedaillen wurden in dieser Bewertung vergeben. Dazu fünfmal Silber und einmal Bronze.

Eine Goldmedaille ging an das Dorf Gamlitz in Österreich, das auch den Sonderpreis „Green Space und Health“ erhielt. Über die  zweite Goldmedaille konnten sich Vertreter der Ortschaft Abbeyshrule in Irland freuen.

 

Neben Dötlingen erhielten Lövó (Ungarn), Saviglino (Italien), Ermelo (Niederlande), Cerklje na Gorenskem (Slovenien) Silber. Bronze ging an das Dorf Drmoul (Tschechische Republik). Die Medaillen-Vergabe richtete sich an der Punktvergabe aus. Ab 85 Punkten wurde Gold, ab 75 Silber und ab 65 Bronze verteilt.

 

In der Kategorie der nominierten Städte konnten sich die Vertreter der Stadt Rustington in Großbritannien freuen. Die Stadt erhielt auch den Sonderpreis „Dr. Lucija Cikes Prize“, um den sich auch der Lopshof/NORLE beworben hatte. Ebenfalls Gold ging an Bristol, Dwingeloo (Niederlande) und Hoogstraten (Belgien). Die Silbermedaille wurde den Städtevertretern aus Fürstenfeld (Österreich) nebst Sonderpreis „Prize Active Ageing“, Uherské Hradiste (Tschechische Republik), Százhalombatta (Ungarn), Clonmel (Irland), Sordevolo (Italien) ausgehändigt. Über Bronze freuten sich  La Louiére (Belgien), Osijek (Belgien), und  Ptuj (Slowenien).

 

 

Pressespiegel:

Bericht in der Nordwest Zeitung v. Freitag, 14. September 2012

Bericht in der Nordwest Zeitung v. Samstag, 15. September 2012

Bericht in der Nordwest Zeitung, Lokales v. Samstag 15. September 2012

Bericht in der Sonntagszeitung v. 16. September 2012

Bericht in der Nordwest Zeitung v. Montag, 17. September 2012

Bericht in der Nordwest Zeitung v. 18. September 2012

Bericht Taspo vom 31. Juli 2012

 

Mehr Infos:

→ Seite von Entente Florale Europe  http://www.entente-florale.eu/

Siegerliste (Quelle Entente Florale Europe)

 

 

 

FOTOS ANSCHAUEN:

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Filmdokumentationen, Fotos und Wort für den richtigen WEB-Auftritt

Ein Internetauftritt ist nur so gut wie sein Inhalt. Es reicht schon lange nicht mehr nur ein gutes Design zu realisieren, soll mit der Seite auch wirklich der rote Faden gefunden und das Wesentliche auf den Punkt, ins Bild oder den Film gebracht werden.

Seit Jahren sieht der Freie Journalist hier einen nicht unbeachtlichen Teil seiner journalistischen Arbeit. Ob die kurze oder knappe Meldung oder die Reportage verbunden damit der Blickfang in professioneller Fotografie  und /oder Filmbeitrag.

Ein Beispiel für eine heutige moderne Webseite ist unter dem Linke www.hof-hoffrogge.de zu finden. Film-, Foto- und Wortbeiträge stammen in wesentlichen Teilen von Peter Kratzmann.


Sport im Focus der Medien

Sportaufnahmen fordern einen Fotografen immer aufs Neue. Schlechte Lichtverhältnisse, schnelle Bewegungen, rasche Reaktion und eine sichere Hand sowie der Blick für das Wesentliche sind hier gefragt. In den folgenden Galerie zeige ich einige Eindrücke aus verschiedenen Sportarten. Aufnahmen die alle aus dem Alltag stammen und in  Tageszeitung, Wochenzeitung, Fachmagazinen, Online-Bereich oder anderen Medien schon einmal gezeigt worden.

Ballsport

Turnen – Akrobatik

 

Reitsport


Licht und Blicke

Ob Jahreszeit, Tages- oder Nachtzeit, Licht bestimmt unser Leben. Es kann in vielerlei Formen eingefangen werden. Der Lichtstrahl durchs Fenster, die Sonne im Garten oder die Kerzen im Glas. Licht hat immer eine magische Anziehungskraft auf uns Menschen. Schauen Sie sich dazu einige Beispiele an.


Produktaufnahmen

Kaltes Metal, nützlich in Maschinen, Detailstücke, die im ganzen ihren Sinn haben, sie so darzustellen, dass sie ein ansprechendes Motiv abgeben und zugleich dem Fachmann auch die notwendige Funktion optisch darstellen, das ist Aufgabe der Produktfotografie im weitesten Sinne. Dazu einige Beispiele. Viel Spaß beim Durchklicken.


Natur

Die Natur im Foto fest zu halten, das kann langwierig sein und bisweilen vieler Fotos bedürfen. Bei allem Aufwand steht aber die Freude an der Motivwahl und dem späteren Ergebnis eindeutig im Vordergrund. Schauen sie sich einmal die folgende Galerie an.