Iris und Uwe Abel gewinnen RTL-Sommerhaus-Geld

Seit dem 17. Juni 2018 wussten Uwe und Iris Abel, dass sie 50000 Euro gewonnen haben.

Sie haben es tatsächlich geschafft. Iris und Uwe Abel, das Hochzeitspaar aus der RTL-Serie „Bauer sucht Frau“ kommen als Promipaar 2018 aus dem Sommerhaus des Privatsenders in Portugal. Nach zweieinhalb Wochen, verfolgt von Kameras und Mikros streichen sie damit die satte Siegprämiere von 50000 Euro ein. Geld, das Abels gut gebrauchen können, denn sie haben Pläne. Die Verwirklichung ihrer Bauerngolfanlage mit Übernachtungsmöglichkeiten.

Seit dem 17. Juni konnte sich Iris und Uwe Abel entspannt in ihrem Café „Bauer Uwe’s Lüttje Deel“ in Grad in der Gemeinde Dötlingen zurücklehnen. Das war der Tag des Finals und Auszugs aus dem Sommerhaus. Am Montagabend ging die Siegerrunde des Senders über den Äther. Mit einem Public Viewing und ließen sich das frischgebackene Promipaar feiern. Damit ging auch die Zeit der Geheimniskrämerei zu Ende. Iris Abel: „Immer so tun, als wisse man von gar nichts, sei nicht immer leicht. Man darf sich ja nicht verplappern. Vertragliche Vereinbarungen mit dem Privatsender verpflichteten den „Sanften Schweinebauern“ Uwe und seine Frau zum Schweigen.

Angesichts von einem Siegerprämiere in Höhe von 50000 Euro fiel dies letztendlich nicht ganz so schwer. „Die Siegesprämiere auf dem Konto beruhigt. Damit zahlen sich die zweieinhalb Wochen vom 25. Mai bis zum 17. Juni in der Villa in Portugal zusammen mit sieben anderen Paaren aus. Und, eine Gage gibt es für alle Teilnehmer oben drauf.“

Entsprechend herzlich fiel dann auch die Umarmung aus, als Uwe seine Iris in die Arme schloss, nachdem die Siegerrunde über die Leinwand geflimmert war. Als der letzte Baustein eines Bildmosaiks passend in eine Fotowand eingesteckt worden war, klatschten die rund 200 Gäste im Café und auch auf dem Hofgelände begeistert in Hände..

Die Zeit im Sommerhaus sei teils langwierig gewesen. Die  Männer vertrieben sich die Zeit beim Basteln von Bällen aus Wallnussschalen. Die Frauen führten Gespräche von OP bis Kosmetik. „Spannend wurde es immer wieder bei den Spielen und den Entscheidungen, wer nun ausziehen muss.“

Public Viewing von der Finalrunde im Sommerhaus.

Am Ende schafften es Iris und Uwe, Shwane Fielding und Patrick Schöpf im Finale nach Hause zu schicken. Zuvor hatten schon die Fussbroichs die Koffer gepackt, nach dem Frau Elke an der Lösung der Rechenaufgabe 7 mal 7 gescheitert war.  Noch früher zogen Patricia Blanco und Nico Gollnick aus, nachdem sich die Paare in der Kleiderkammer des Schreckens möglichst gleich anziehen sollten, ohne einander zu sehen. Für Patricia eine schwere Aufgabe. „Manchmal bin ich etwas schwer von Kapee. Das bedeutet Kapierung.“

Für das Promipaar Iris und Uwe gestaltete sich das Public Viewing trotz Siegesgewissheit doch noch zum Abend der Überraschungen. Der Brettorf Chor „tonArt“ hatte sich auf dem Hofgelände postiert und trug vor laufender Kamera passendes Liedgut vor. Klar, dass Uwe und Iris eine Runde ausgaben.

Auch mit dabei waren Sänger Frank Kricke und Komponist Sven Morscheck aus Wildeshausen, die eigens ein Lied für die Abels geschrieben und einstudiert hatten.

Beifall für das RTL-Promipaar 2018.

Daneben hatten sich viele Nachbarn, Bauern-Kollegen und auch Gäste von weiter her zum Verfolgen der letzten Sommerhaus-Sendung eingefunden. Für alle gab’s am Ende Freirunden.

Wenn wieder Ruhe bei Abels eingekehrt ist , dann will sich das Promipaar überlegen wie das Preisgeld sinnvoll angelegt wird. „Wir denken dabei an einen Notgroschen. Der Großteil soll aber in unsere geplante Bauerngolfanlage hier am Hof gehen“, erklärte Iris Abel. Inzwischen ist die Flächennutzungsplanänderung durch. Nun müssen die Abels noch einen konkreten Bauantrag stellen.

Gedacht ist neben den Spielfeldern auch an Übernachtungsmöglichkeiten eventuell in Tonnenhäusern und mehr.


Kurzfilm wirbt für „Die Dötlinger Bank“

Bürgermeister Ralf Spille, Elise Plietsch, Ina Schäfer, Birgit Schachtschneider und Peter Kratzmann stellen den Kurzfilm zum Projekt „Die Dötlinger Bank – Nimm mich mit…“ vor

Nach dem Aus für die „wi helpt di -wohnen“ als eine von drei Säulen des Zukunftsprojektes „Wohnen und Leben im Alter in Dötlingen“ ist für viele Gemeindebewohner nicht klar, dass es mit dem Verein „wi helpt di“ unabhängig von der Genossenschaft weitergeht. Doch beides sind getrennte Einheiten. Der gemeinnützige Verein „wi helpt di e.V.“ arbeitet nach wie vor sehr erfolgreiche. Dennoch startet der Vorstand um Vorsitzende Hella Einemann-Gräbert jetzt eine Öffentlichkeits-Offensive, um das Projekt „Die Dötlinger Bank – Nimm mich mit…..“ besser bekannt zu machen.

 

 

Nach wie vor werden  daneben vom Verein die Ausbildung zum Seniorenbegleiter, Fitnessangebote für Senioren, Spielenachmittage und andere Angebote angeboten. Projekte wie der Mehrgenerationenplatz in Neerstedt oder „Die Dötlinger Bank“ laufen weiter. Alles Vorhaben aus der Säule „Nachbarschaftshilfe“ zur Unterstützung älterer Menschen, die noch zu Hause leben und dabei die eine oder andere Hilfe benötigen, aber auch nach Wegen der Mobilität suchen.

Genau hier setzt der Verein „wi helpt di“ an. „Unser Verein lebt und arbeitet, wenn auch eher im Hintergrund, weiter. Das hat mit der Genossenschaft nichts zu tun“, erklärte Vorstands-Beisitzerin Birgit Schachtschneider am Freitagvormittag im Rathaus in Neerstedt im Beisein von Ina Schäfer (Gemeindeverwaltung)  und Bürgermeister Ralf Spille.

 

 

Um mehr Flagge zu zeigen und auch andere Menschen als nur das bekannte Klientel anzusprechen, hatte sich der Vorstand um Vorsitzende Hella Einemann-Gräbert, das Dötlinger Original Elise Plietsch und den Freien Journalisten und Filmemacher Peter Kratzmann mit ins Boot geholt.

„Wir haben uns überlegt, wie unsere Projekte am besten in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden können“, so Birgit Schachtschneider. Für das  Projekt „Nimm mich mit….“, auch als Angebot „Die Dötlinger Bank“ bekannt, kam dabei heraus, sich moderner Medien zu bedienen. Birgit Schachtschneider: Facebook allein reiche da nicht. Alle Medien müssten genutzt werden. Die Idee der Beisitzerin nach besserer Selbstdarstellung wurde jetzt umgesetzt.  Dette Zingler und Kratzmann arbeite das „Bankthema“ mit filmischen Mitteln auf. Den ersten Kurzfilm von anderthalb Minuten rund um das den Slogarn  „Nimm mich mit..“ stellten sie am Freitagvormittag erstmals öffentlich vor.

 

 

Elise Plietsch zeigt auf humorvolle Art und Weise, wie man auch ohne eigenes Auto oder anderes Vehikel von einem Ort zum anderen kommen kann.  Gemeint sind damit die  sieben Dötlinger Bänke in den Ortschaften der Gemeinde. Alles geht ganz einfach. Eine Tafel umklappen. Das ist das  Signal für andere Verkehrsteilnehmern: Hier möchte jemand mitgenommen werden…. Und so ganz nebenbei erhält man auch Kontakt zu anderen Menschen, denn angesprochen wird man immer auf der Dötlinger Bank.

 

 

„Der Film ist ein humorvoller erster Beitrag, der die Leute auf mehr neugierig machen soll“, so Dette Zingler und Peter Kratzmann. Ab Montag ist der Streifen im Internet zu finden. Am Sonntag kann schon einmal am „wi helpt di“- Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Neerstedt Probe geschaut werden. Dette Zingler: „Das ist die Chance für die Weihnachtsmarkt-Besucher, den Film als erste zu sehen.“

Dabei wird auf große Technik verzichtet. „Wir lassen den gelungenen Beitrag auf dem Laptop ablaufen“, so Ina Schäfer. Bürgermeister Ralf Spille zeigte sich jedenfalls beim ersten Schauen im Rathaus schon einmal bestens unterhalten und informiert.

 

„Dem Kurzfilm wird zu Beginn des neuen Jahres ein weiterer Streifen folgen, in dem das Projekt näher vorgestellt wird“, so Birgit Schachtschneider. „Es ist auch daran gedacht, nach und nach die einzelnen Haltepunkte und verschiedenen Mitnahme-Möglichkeiten aufzuzeigen.“ „Dafür haben wir schon einige Szenen im Kasten“, versprach Dette Zingler im Namen von Elise mit einem Augenzwinkern.

 

„Wir hoffen auf diesem Wege verschiedene Altersstufen anzusprechen“, hieß es von Birgit Schachtschneider abschließend. Ina Schäfer: „So steigen auch die Chancen, die Anzahl von zurzeit 180 Mitgliederl zu halten, in dem sich auch Jüngere zum Mitmachen bereiterklären.“


Haus für alle: Projekt III droht Dorf zu spalten

Wenn ein 95-Jähriger, der sein Leben lang in dem Huntedorf Dötlingen in gleichnamiger Gemeinde im Landkreis Oldenburg fast ausschließlich gelebt hat, den Einwohnern für die jahrzehntelange gute Aufnahme in ihrer Mitte etwas wieder zurückgeben möchte, dann sollte man meinen, dass dieses auf Gegenliebe stößt. Zumal dann, wenn derjenige die hohe Summe von 1,5 Mio. Euro aus seinem Vermögen stiften möchte. Das ohne eigene Namensnennung, ohne ein Denkmal, dafür aber mit einem Haus, dass das Dorfleben aller Altersgruppen auf vielfältigste Art und Weise  unterstützen soll.  Eben ein Haus für alle. Mitten im Dorf.

 

Und wenn es dann eine Dötlingen Stiftung gibt, die schon zwei erfolgreiche Projekte wie die Sanierung eines Doppelheuerhauses, hier gibt es heute eine Galerie und ein florierendes Ausflugslokal, und den  Neuaufbau einer alten Lehmkate des Dötlinger Malers Müller vom Siel als Ausstellungsort und Bleibe für Studenten und andere Kunsttreibende, dann darf man so ein Projekt in guten Händen wissen. Als einen Beitrag  für  Kompetenz, gute Kontakte und vor allem Herzblut für Dötlingen als Touristenort. Aber dabei sollen die Einwohner nicht auf der Strecke bleiben. Diese Lücke soll das Projekt III nun schließen. Das ist Wille des Spenders. 

 

 

 

Jetzt aber regt sich Widerstand bei den Einwohnern. Schon immer haben sich die Dötlinger als streitbar erwiesen. Das galt z. B. bei der Verhinderungen eines zu groß angelegten Seniorenheimprojektes, vorangetrieben durch die Gemeinde selber. Auch damals entstand eine Bürgerbewegung, die den Bau verhinderte. Das war auch gut so. Das mehrstöckige Objekt hätte sich in der Tat als Fremdkörper ausgenommen.

 

Nun aber geht es um ein Projekt für die Dorfbewohner, aber die wollen es anscheinend gar nicht haben, sehen es wieder als einen Fremdkörper. An die 400 Unterschriften wurden von der „Aktiven Bürgerbeteiligung Jetzt“ gesammelt. Auf Listen, die noch geprüft werden müssen. Viele Unterschriften kamen auf der Straße zustanden. Bei 1500 Dorfbewohnern und 6500 in der Gemeinde mitten im Naturpark Wildeshauser Geest eine  nicht wegzudiskutierende Anzahl.

 

Doch was für eine große Chance in dem Projekt III der Dötlingen Stiftung steckt, das hat auch das Dötlinger Orignal Elise Plietsch erkannt. Seit Jahren führt sie mit lauter und treffender Stimme als Gästeführerin durch den Ort. Macht Werbung für das schöne Dötlingen und kennt Land und Leute bestens. Und sie kann so gar nicht die Aufregung verstehen. Deshalb hat sie sich jetzt ein Filmteam an die Seite genommen, um einmal das Pro und Contra oder anders ausgedrückt, die Gedanken der Dötlingen Stiftung  und der  ABJ aufzuzeigen. Letzte scheuten zwar die Kamera und damit die Öffentlichkeit, Elise wollte aus Gleichbehandlungsgründen aber nicht auf die Stellungnahmen der Initiative verzichten und verlas die Forderungen der ABJ.

 

 

 

Das Ergebnis lässt sich nun in zwei Videos der Comedian und Dötlingerin im Netz anschauen. Pro und Contra: Ein Film für das Projekt III. Ein Film gegen das Vorhaben. Das ganze soll ein Beitrag sein, um auch Menschen eine Informationsquelle zu geben, die nur angesprochen auf der Straße von dem Projekt etwas wissen. Elise Plietsch alias Dette Zingler hofft, so etwas für die Aufklärung und für die Rückkehr in Gesprächsrunden rund um das Vorhaben zu tun. Der gespaltene Zustand in der Dorfbevölkerung ist für sie gänzlich unakzeptabel. „Wir müssen uns alle wieder in die Augen schauen können“, so Elise abschließend.

 

Hier Bericht auf NWZonline.de vom 6. September 2017

Hier Bericht des Weser-Kuriers online vom 6. September 2017

Hier Bericht der Nordwest-Zeitung Landkreis-Ausgabe vom 7. September 2017

Hier Bericht der Online-Zeitung Die Hunte vom 7. September 2017

Hier Bericht des Delmenhorster Kuriers vom 7. September 2017

Hier Bericht der Sonntagszeitung Landkreis Oldenburg vom 9. September 2017

Hier Bericht der Wildeshauser Zeitung/Kreiszeitung Syke vom 12. September 2017 


Unwetter wütet in Hanstedt und Kreis Vechta

Uralte Eichen krachten in ein altes Gehöft in Hanstedt.

Ob es ein Tornado war oder ein so genannter Downburst, eine schwere Fallböe und damit ein eher seltenes Wetterphänomen, in Hanstedt an der Grenze zum Landkreis Oldenburg und Landkreis Vechta richtete das heftige Unwetter auf jeden Fall punktuell großen Schaden an. Nach Polzeiangaben zog um 19:10 Uhr das schwere Unwetter  mit Starkregen und Sturmböen durch den Nordkreis Vechta.  Betroffen waren vorrangig die Gemeinde Goldenstedt mit den Ortsteilen Ellenstedt und Einen sowie die Gemeinde Visbek mit den Ortsteilen Endel und Bonrechtern.

 

Wie die Polizei dazu weiter mittelte, beschädigten vor allem umstürzende Bäume Häuser, Ställe und auch Fahrzeuge. Aber auch auf den Ackerflächen wurden besonders Mais- und Rapsfelder zum Beispiel in Hanstedt dem Erdboden gleich gemacht. Nach Angaben der Polizei Cloppenburg/Vechta, kann der Sachschaden noch nicht beziffert werden, dürfte aber in die Millionen gehen. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Verwüstete Straßenabschnitte wie hier in Hanstedt mussten gereinigt werden.

So hatte auch eine in einem landwirtschaftlichen Gehöft lebende Frau Glück im Unglück. Als die alten Eichen dem Sturm nicht standhielten, krachten sie durch das Dach ins Wohnhaus. Aber auch hier blieb es neben dem großen Schrecken bei Sachschaden, wenn auch erheblich. Die Feuerwehren aus Wildeshausen, Düngstrup und Dötlingen waren vor allem hier unterstützend im Einsatz, um Bäume zu entfernen, die Straßen zu reinigen, eine zerstörte Freilandleitung von Bäume zu befreien und aufzuräumen.

 

Für Kreisbrandmeister, Andreas Tangemann, Landkreis Oldenburg, und den Ortsbrandmeister Hermann Cordes sowie den stellvertretenden Gemeindebrandmeister der Dötlinger Wehren Malte Grotelüschen gab es in der Einsatzleitung viel Arbeit bei der Koordination der Einsatzkräfte. Auch ein schwerer Kran der Firma Dachdecker Dekker aus Wildeshausen sowie die Drehleiter aus Wildeshausen waren auf dem Gehöft mit dem eingestürzten Dach vor Ort. Aber selbst der Kran konnte die uralten Eichen nicht einfach heben. 

 

Sämtliche Feuerwehren der Gemeinden Visbek u. Goldenstedt und auch der Stadt Vechta waren mit verfügbaren Kräften im Einsatz. Neben den Feuerwehren sicherten auch die Einsatzkräfte der Polizei und die Mitarbeiter der Straßenmeistereien die Ungückstellen auf den Straßen ab.

Mit Einbruch der Dunkelheit mussten die Räumarbeiten überwiegend eingestellt und verschiedene Straßen im o. a. Bereich gesperrt werden. Mit Tagesanbruch gingen am Samstag die Aufräum-Arbeiten weiter. Erst heute wird sich dann auch zeigen, welcher Schadenshöhe erreicht wird und welche Ausmaße an Schäden das Unwetter anrichtete.

 

Ape-Treffen mit Bella Italia-Effekt

Das Orgateam freute sich über die vielen Apes in Huntlosen.

Bella Italia-Straßenflair brachten über 30 Piaggio-Ape Kleintransport am Wochenende auf die Straßen rund um Huntlosen. Dort fand das dreitätige Ape-Treffen der Liebhaber dieses urigen Kleintransporters, der noch heute in Lizenz in Indien gefertigt wird. Es ist das mittlerweile 13. Treffen gewesen, zu dem Axel Cordes mit seiner Frau Yvonne und dem restlichen Organteam, bestehend aus „Frittenkönig“ Peter Danneberg (Dorum), Frank Wiese (Bremen) und Burkhard Koller (Wunstorf) das Programm organisiert hatten.

Eigentlich werden die Treffen immer in Orten veranstaltet, die sich von dem Begriff Ape ableiten lassen, wie zum Beispiel Apen“, erklärte Cordes. In der Nähe sei immerhin Steinkimmen. „Kimmen reimt sich auf Immen. Da haben wir Huntlosen im Umkreis als idealen Standort für das Treffen hier auf dem Marktplatz gewählt.“

Über 30 der fleißigen Bienen waren beim Ape-Treffen zu bestaunen

Zum Hintergrud:  Nach dem Motorroller Vespa (italienisch für Wespe) kam die Dreirad-Kleinstransporterserie des italienischen Herstellers Piaggio unter der Bezeichnung Ape (Biene) 1947 auf den Markt. Was damals ein günstiges, zweckmäßiges Vehikel auf Straßen in Italien verkörperte, lässt heute Herzen und Gemüter von Ape-Fans höher schlagen. Das zeigte am Samstag das Treffen.

Angefangen vom Wohnmobil bis hin zu zwei Mohrenkopfpapageien, die mit Herrchen und Frauchen Elke und Nino Schulte am liebsten bei 45 Stundekilometern (Fluggeschwindigkeit der bunten Vögel) auf den Schultern sitzend reisen, bis hin zum Cabrio oder eine Rarität aus Sizilien, die Alex Gräf aus Bremen sein eigen nennt, gab es nahezu alle gängigen Modelle zu sehen. „Nolan“ steht mit kleinen Lettern auf dem orginialen, grauen Lack aus dem Jahr 1964. Unter der Pritsche verbirg sich ein 175 Kubikzentimeter Zweitaktmotor. Satte sieben Pferdestärken treibt das Gefährt auf 64 km/h. Der Bremer hat den fahrbaren Untersatz erst vor einem Jahr erstanden. 

Der Mackenstedter ist gefragter Fachmann. An einer Maschine stimmte die Gemischdüse nicht. Der Motor lief nicht richtig. Axel Gräf tauschte die Düse aus und schon summte die Biene wieder über das Asphaltpflaster bei der anschließenden Ausfahrt.

 

 

 

 

 

 

Auch ein echter Fernsehstar befand sich unter den Ape-Fahrern. Peter Dannenberg, ist der Frittenkönig von Dorum, ihn begleitete unlängst ein Fernsehteam von N3 in Dorum. Dort ist er die gute Seele und vermittelnder Faktor bei der Suche nach einem leckeren Imbiss.

 

Allein der Anblick der Dreirädrigen Fahrzeuge dürfte bei vielen Menschen am Straßenrand für Aufsehen gesorgt haben und sicherlich auch für  etwas Fernweh.  I In so manchem alten Streifen tuckern die kleinen Dreiräder über die Straßen und liefern Waren aus.


Alexander Dünzelmann neuer Kindergildekönig

Kinderschützenkönig der Wildeshauser Schützengilde ist Alexander Dünzelmann. Seine Königin heißt Anastasia Surmann.

Tausende von Besuchern verfolgten das Kinderkönigsschießen am Samstag nach Pfingsten im Krandel. 37 Kinder hatten für das Königsschießen mit der Armbrust auf den Vogel gemeldet. Nur einer konnte König werden. Das ist in diesem Jahr Alexander Dünzelmann aus Wildeshausen. Der Elfjährige ließt sich feiern und nahm sich Anastasia Surmann zur Königin.

Alexander Dünzelmann ist elf Jahre alt und besucht die vierte Klasse der St. Peterschule in Wildeshausen. Seine Eltern sind Daniela und Markus Dünzelmann. Die Familie wohnt an der Goldenstedter Straße  in Wildeshausen. Alexander ist Mitglied in der Übungsgruppe von Hermann Petermann. Übungsstunden, die sich auszahlen, denn nun ist Alexander Kinderkönig der Wildeshauser Schützengilde 2017

 

Marsch zum Stellen der Gildeuhr für den neuen Countdown für das 615. Gildefest in 2018.

Einmal mehr gestaltete sich das Schießen mit der Armbrust als spannend. Schließlich stand Alexander Dünzelmann mit Lanning Priser, Jan-Hendrik Segelke, Mats-Ole Ertelt und Tim Menke im Finale. Alle vier wurden Vizekönige und mit einem Vizekönigsorden ausgezeichnet. Nach dem der König Alexander auf dem Königsthron mit der Kette, einem Orden und einem Zylinder mit einem Mooskranz entsprechend dekoriert war, erhielt er vom Schatzmeister der Gilde, Siegbert Schmidt, noch ein kleines Präsent. Danach durfte gejubelt werden, als sich Alexander mit Königin Anastasia Surmann dem Volk präsentierte.

 

Einige aufregende Stunden standen dem Kinderkönigspaar bevor. Nach dem umjubelten Einmarsch in die Stadt mit hunderten von  Kindern und Jugendlichen am Straßenrand ging die Königsparty mit Musik von „Line Six“ im Festzelt ab. Doch irgendwann ist auch die schönste Feier vorbei.  Nach dem Kinderkönigsball erfolgte der Marsch zur Gildeuhr, wo Alexander Dünzelmann das Uhrwerk im Beisein des jüngsten Oberleutnants der Wildeshauser Schützengilde, Thomas Finkenzeller, auf den neuen Countdown bis zum Schützenfest in 2018 setzte.

Auf dem Stellmacherplatz absolvierte das Kinderkönigspaar noch drei Tänze. Die Erwachsen feierten  noch bis in die Nacht den Abschluss des Gildefestes 2017.

 

Das 615. Gildefest in 2018 wird ab Samstag vor Pfingsten, 19. Mai gefeiert. Zwei Wochen früher als in diesem Jahr. Insofern sind es diesmal seit dem Kinderkönigsfest „nur 344“ Tage, die die Mitglieder der Schützengilde Wildeshausen darben müssen.

 

 


Gilde stellt Schaffer und König vor

Gilder-Schaffer Andreas Müller.

Da machte es der Vater dem Sohn nach: Andreas Tonn ist neuer König der Wildeshauser Schützengilde. Im Vorjahr hatte sein Sohn Lasse beim Kinderschützenfest mit der Armbrust den Vogel von der Stange geholt. Diesmal war es sein Vater, der am Hauptfesttag des Wildeshauser Gildefestes, am Dienstag nach Pfingsten, in der Sänfte zum Königsthron im Krandel getragen wurde. 

Gildegeneral Jens Kuraschinski sprach von einem würdigen Gildekönig. Er habe Nerven wie Drahtseile gezeigt und das Schießen für sich entschieden. Larks Kröger, Oliver Rosemeier, Jan Poppe und Jörg Schilling hatten dann die Aufgaben Andreas Tonn in der Sänfte zum Königsthron zu tragen, wo die offizielle Krönung vorgenommen wurde. Später beim Einmarsch in der Stadt jubelte Tonn dem Volk vom Straßenrand zu.

 

Gilde-Königspaar Stephanie und Andreas Tonn mit dem Schafferpaar Julia und Andreas Müller.

Insgesamt 25 Königsanwärter hatten sich zum Gildekönigsschießen auf den Papagoy gemeldet. Geschossen wurde in vier Gruppen. Die jeweils Besten kamen in die Finalrunde. Dietrich Kirchhoff, Andreas Tonn, Carsten Petermann und Björn Barkemeyer hatten es dann selber in der Hand. Schließlich mochte Andreas Tonn seinen Augen zunächst nicht trauen, aber den Papagoy holte der 41-jährige Vater von sechs Kinder, das siebte ist schon angekündigt, tatsächlich von der Stange. Es war für den selbstständigen Schlachtermeister aus Wildeshausen der fünfte Anlauf. Und der reichte, um Gildekönig 2017 zu werden. 

 

 

 

Um Mitternacht stand dann auch der neue Schaffer der Wildeshauser Schützengilde im Rampenlicht. Um 22 Uhr hatten Andreas Müller die Wahlmänner aus den Kompanien zum Schaffer gewählt. Auch Müller ist selbstständig und führt die Wollscheune. Der 39-jährige gehört dem Pfingstclub „Männer im Bierrausch“ an, zeigte sich aber bei der Proklamation eher von der bedachteren Seite. Mit Frau Julia, die ebenfalls Nachwuchs erwartet, der die Familie mit einem zweiten Kinder beschenken wird, nahm Andreas Müller einen kräftigen Schluck aus dem Pokal, um sich dann auf der Empore am Historischen Rathaus gebührend feiern zu lassen.

 

 

Mit neuem Schaffer und neuem König kann die Gilde beruhigt auf das 615. Gildefest im kommenden Jahr blicken. Doch zuvor werden am Wochenende nach Pfingsten noch die Kinder ihren Gildekönig ermitteln. 


Malte Böhm neuer Bürgerschützenkönig

Bürgerschützenkönig Malte mit Ehefrau Tanja Böhm und Sohn Luca (6).

HARPSTEDT/PK – „Unser neuer König heißt Malte Böhm“, freute sich Flecken-Bürgermeister Stefan Wachholder am Dienstag nach Pfingsten auf dem Koemsgelände.  „. Für mich ist das eine besondere Ehre, zum ersten Mal den Bürgerschützenkönig ausrufen zu dürfen“, sprach er in Richtung König Malte Böhm und dessen Frau Tanja sowie  Sohn Luca (6). Worte, die bei den angetretenen Bürgerschützen und den zahlreich erschienenen Harpstedtern ankamen.

Arndt Wessel überreichten Stefan Wachholder und Oberst Rolf Ranke den Königspokal

Bevor Oberst Rolf Ranke Malte Böhm auf dem Stein die Königskette umhängte, bedankte sich der Bürgermeister für den imposanten Ausmarsch mit 485 Schwarzröcken. Darunter 45 Rekruten, aber auch bei der „Rentnerbänd“ der Fördergemeinschaft Koems, die das Gelände am Schießstand hervorragend für das Fest der Feste hergerichtet hatten.

Eine Stippvisite nach Harpstedt machte auch eine Abordnung der Wildeshauser Schützengilde. Eine Aktion, die sehr gut ankam. Deshalb schickte Wachholder auch in Richtung Wildeshausen und damit der Schützengilde einen Gruß. Am späten Nachmittag waren der ehemalige Gildeoberst Ernst Frost, General Jens Kuraschinski, Schatzmeister Siegbert Schmidt und Schriftführer Thomas Eilers in Harpstedt aufgetaucht. Dazu scherzte Stefan Wachholder:  „Das hat uns sehr gefreut. Wahrscheinlich wollten die Wildeshausen aber auch spionieren und sich noch Anregungen für ihr Gildefest holen.“

Bevor sich das neue Königspaar feiern ließ, gab Ranke den neuen König der Könige bekannt. Arndt Wessel, der König aus dem Jahr 1991, schaffte es im zweiten Umschießen den Königspokal zu gewinnen. 22 ehemalige Könige hatten an dem Schießwettbewerb teilgenommen. Vergeben wurde auch der Damen-Mannschaftspokal. Den gewannen die Schützinnen der zuletzt angetretenen Gruppe mit Heike Gröper, Heidi Panning und Dorte Dieterichs. Sie gewannen einen 100-Euro-Gutschein.

 

 

Traditionell das Säbelrasseln der Offiziere nach der Proklamation.

Dann kam der spannende Moment. Malte Böhme erhielt die Königskette aus einer Anwärterschaft mit 109 Bürgerschützen. Davon schafften 21 den Weg ins erste Umschießen. Danach blieben Malte Böhm und Ralf Möhlenhoff als Teilnehmer im zweiten Umschießen über. Mit einer Sechs setzte Böhm den Siegtreffer. Möhlenhoff hatte eine Fünf vorzuweisen.

 Malte Böhm holt damit die Königskette wieder zurück in das III. Rott. Zuletzt hatte das Rott vor vier Jahre mit Holger Bahrs einen König gestellt. Böhm feierte am Pfingstmontag seinen 49. Geburtstag, hatte wohl schon einen Riecher den Sprung auf den Thron schaffen zu können.  Beim Kinderschützenfest hatte er auch zur Probe angelegt. Malte, Tanja und Sohn Luca wohnen in der Freistraße in Harpstedt. 

 

 

Mit dem Säbelrassen beendeten die Offiziere die Königsproklamation, nachdem der neue König Malte Böhm entsprechend gefeiert und sich sowie seine Frau Tanja mit dem Ehrentanz eingeführt hatte.


Unfälle mit Schulbus und Schweinetransporter

schulbus-neer-lkwunfall-ii

Sechs Schulkinder befanden sich in diesem Kleinbus, der sie zur Schule bringen sollte.

Was der Black-Friday im positiven Sinne für alle Schnäppchen-Jäger ist, dürfte dieser Freitag für die Einsatzkräfte eher ein schwarzer Freitag mit vielen Einsätzen gewesen sein. In der Nacht alarmierten die Sirenen zunächst die Feuerwehren in der Gemeinde Dötlingen. Gemeldet wurde undefinierbarer Brandgeruch und Rauchschwaden im Ortsteil Klattenhof. Doch die herbeigeeilten Feuerwehrleute konnten keinen Brandherd feststellen. 

 

 

schulbus-neer-lkwunfall-i

Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Kleinbus mit den Schülern nach dem Zusammenstoß um.

Doch die Ruhe währte nicht lange. Kurz vor Beginn der Schule wurden die Feuerwehren, Notarzt und zwei Rettungswagen sowie ein Großaufgebot von Polizei nach Neerstedt an die Brettorfer Straße gerufen.  Ein Kleinschulbus besetzt mit sechs Schülern der Sprachheilschule Neerstedt prallte  kurz vor Schulbeginn von Brettorf kommend auf der Brettorfer Straße in Sichtweite des Kreisels an der Landesstraße 872 frontal auf einen entgegenkommenden Gülle-Lastzug. Zum Glück war das Lkw-Gespann leer. Dadurch konnte der LKW-Fahrer noch ausweichen. Zum Zusammenstoß kam es dann aber doch. Dabei wurde der Kleinbus durch die Wucht auf die Seite gekippt.  Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Dötlingen  bargen die zum Glück nur leicht verletzten Schüler aus dem Autowrack. Sie wurden notärztlich versorgt,  die Feuerwehr überreichte, die für solche Fälle mitgeführten Stoffbären und Schulleiter Jürgen Möhle machte sich direkt vor Ort einen Blick über die Lage. Die Brettorfer Straße blieb für die Bergung der Unfallfahrzeuge voll gesperrt. 

 

 

schweineunfall-altona-i

Der Anhänger eines Lastzuges mit Schlachtschweinen kippte wahrscheinlich nach einem Reifenplatzer um.

schweineunfall-altona-ii

Nicht alle Schweine überlebten den Unfall auf der B 213.

Nur drei Stunden später erwischte es einen Schweinetransporter aus dem Bassumer-Raum kommend. An der Kreuzung Gut Altona, ebenfalls in der Gemeinde Dötlingen kippte der Anhänger des Lkw-Zuges beim Linksabbiegen von der Wildeshauser Straße auf die Umgehungsstraße – wahrscheinlich nach einem Reifenplatzer – nach rechts um. Der Anhänger und das Zugfahrzeug waren zu dieser Zeit mit Schweinen für den Transport in den Schlachthof besetzt. Damit begann für die Tiere im Anhänger eine lange Warteprozedur, bis sie aus der misslichen Lage befreit und auf einen anderen Lkw umgeladen werden konnten. Nicht alle Tiere überstanden den Unfall. 31 Schweine mussten unter Aufsicht des Kreisveterinärs noch vor Ort getötet werden oder waren schon beim Unfall direkt verendet.

 

Ein Filmbeitrag auf nwzonline.de zum Schulbus-Unfall in Neerstedt

 

 

 


Ey geil! Panikrocker Udo singt in Bronze

udo-lindenburg-hude-bronze-ii

In Lebensgröße und in Bronze gegossen steht Panikrocker Udo Lindenburg schon seit fünf Jahren bei Bernd Eylers in Hude auf dem Hof.

Ihrem Idol ein Denkmal gesetzt haben schon viele Udo Lindenberg-Fans und auch Stadtvertreter. Nan schaue nur noch Gronau, der Heimatstadt der rockenden Legende und des Panikpräsidenten Lindenberg. Auch in Travemünde ziert die Strandpromade ein metallenes Konterfei. Doch wie heißt es noch so schön? Warum in die Ferne, wenn das Gute ist so nah?

Die bekennenden Udo-Fans, Elsbeth Wiechers, Landwirtin aus Neerstedt, Marcus Maichrzak, Betriebsleiter des Müllentsorgerunternehmens Bohmann mit Sitz in Neerstedt, und der Tausendsassa, Galerist, Künstler, Freigeist, Pferdewirt- und Pferdefotograf mit Passion zum Landwirt, Bernd Eylers, aus Lintel sind sich da ganz einig: „Dem Udo, dem haben wir schon vor fünf Jahren ein Denkmal gesetzt. Das gleich in zweifacher Optik“, war sich das Trio einig.

udo-lindenburg-hude-bronze

Stärker als die Zeit – Udo Lindenberg

Dahinter steht eine beispielslose Geschichte oder besser Pferdegeschichte. Unter diesem Vorzeichen kreuzten sich die Wege der Lindianer. Die Fotografien edler Pferde von Bernd Eylers, auch „Das Auge“ genannt, begeisterten auch die Neerstedter Landwirtin. Man lernte sich kennen. So kam auch der Handel der vierbeinigen Sportkameraden ins Spiel, bis der Stein gefunden wurde.

„Beim Ackern haben wir auf unserem Feld einen recht großen Sechs-Tonnen-Findling geborgen. Da fiel mir sofort Bernd Eylers ein, der als Künstler für seine Skulpturen und Werke immer auf der Suche nach geeignetem Material ist. Er sagte sofort zu“, erinnerte sich die Neerstedterin zurück. Den Stein wollte Eylers natürlich haben. Doch so ein Sechs-Tonnen-Ungetüm transportiert man nicht so einfach. Hier kam dann Marcus Maichrzak, über seine Tochter auch eine mit dem Pferdebazillus infizierte Zeitgenossin, ins Spiel. Maichrzak sorgte für die entsprechende Transportmöglichkeit. Der Findling kam auf dem Straßenweg zum Eylers-Anwesen in Linteln in der Gemeine Hude. Und dort ist das gute Stück noch heute zu bewundern, denn es trägt nicht nur die Büste des Panikrockers, sondern auch die Inschrift „Sänger der Deutschen Einheit“.

udo-lindenburg-hude-bronze-iii

Pflege für den Sänger der Deutschen Einheit Udo Lindenburg zum 70.

Mit gutem Grund fuhren Elsbeth Wiechers und Marcus Maichrzak vor Pfingsten zu Bernd Eylers. „Der Anlass ist doch ganz klar. Udo feiert am Dienstag, 17. Mai, seinen 70. Geburtstag, Da haben wir uns doch spontan an die gemeinschaftliche Aktion zurückerinnert“, meinte die Neerstedterin. „Zu solch einem Anlass muss sein Denkmal sauber und im neuen Glanz erscheinen“, meinte auch Marcus Maichrzak.

Mit Bürste, Wasser im Eimer, Schrubber und anderen Utensilien rückten die beide Udo an die Nase, Hals und Brille. Nicht zu vergessen den unvermeidlichen Hut. Bernd Eylers steuerte zu diesem Anlass die Deutschlandfahne bei. Allerdings die mit dem DDR-Symbol. „Das gehört einfach zum Sänger der Deutschen Einheit dazu“, stellte der Künstler fest.

Eylers traf den hanseatischen Rocker selber schon im Hotel Atlantic und stellte auch dessen bronzenes Abbild vor. Denn neben der Büste auf dem Findlingssockel steht gleich am Grundstückseingang auch Udo in Lebensgröße. Das ebenfalls schon seit fünf Jahren.

„Die Skulpturen sind damals von Renate DetertsAckermann aus Berne in Bronze gegossen worden“, versicherte Eylers. Bekannt ist die Bildhauerin von der Weser für ihre Bronzepferde. Doch auch den Udo Lindenberg goss sie schließlich in das Metall. Damit schließt sich über die Pferde wieder der Kreis. Auf dem Rücken der Pferde liegt eben das Glück dieser Erde, so sagte schon Moderator Hans-Heinrich Isenbarth. Im übertragenen Sinne profitiert davon nun auch unser Udo aus Hamburg, der mit seinem neuesten Album „Stärker als die Zeit“ und einer heißen Tournee mit Ende in Leipzig mehr denn je in ist.  2010 wurde er schon für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Nun gab die Bambi-Jury in der Kategorie Musik National noch einen Bambi obendrauf. Bernd Eylers: „Das ist schon fantastisch, wie Udo seinen dritten Frühling inszeniert.“


Drohnen-Aufnahmen nur mit Genehmigung

Web-Kopter-Garten

Fliegen im eigenen Garten oder auf dem Modellflugplatz ist kein Problem. Anders sieht das im öffentlichen Raum für privater Piloten aus.

 

Die kleinsten sind nicht viel größer als eine Handfläche. Die größten haben durchaus Ausmaße im Quadratmeterbereich. Die Rede ist von fliegenden wahren Wunderwerken, im Volksmund meist nur kurz Drohnen genannt, im Rechtsdeutsch werden sie als Unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS)  betitelt. Sie stehen für  Fun, Sport und Wettbewerb aber für auch besondere Foto- und Videoaufnahmen.  Schon längst hat sich daraus ein Milliarden-Geschäft mit immer mehr Anbietern und ausgereiften Modellen entwickelt.

 

web-Yuneec

Am Markt gibt es immer mehr Anbieter. Das Foto zeigt den Kopter HQ500 4k von der Firma Yuneec, die neu auf den Markt drängt

Was da so an deutschen Himmel boomt und fliegt hat mittlerweile Nebeneffekte hervorgerufen, die Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zu immer wieder neuen Regelansätzen veranlasst. Die Rede ist mittlerweile vom kommenden Führerschein für gewerbliche Piloten und der Registrierung der kleinen fliegenden Mehrzweck-Maschinen. Die Verunsicherung ist groß. Was darf man. Was darf man nicht. Das ist die Frage……

 

 

 

Wer einen Kopter sein eigen nennt, der hat einige Regeln, Gesetze und auch Versicherungspflicht zu beachten. Einfach auspacken und irgendwo fliegen ist in den wenigsten Fällen möglich. Eine Tatsache, die beim Kauf nicht immer so bekannt ist und auch nicht unbedingt propagiert wird. Komm der Kopter aus der Verpackung, versehen mit den drei Buchstaben RTF  (Ready to fly), sind die Akkus geladen, darf  höchstens auf dem eigenen Grundstück oder dem Modellflugplatz zunächst gestartet werden. Etwas einengend. Will man doch seine Fotos und Filme gerne zeigen. Aber aufgepasst. Es gibt viel zu beachten.

 

 

WP-Iserloy-Blades-II

Luftaufnahme beim Repowering einer Windkraftanlage.

Unterschieden wird bei den Piloten grundsätzlich nach privater oder gewerblicher Nutzung.  Hobby-Flieger haben dabei einen weitaus größeren Spielraum. Bei Koptern bis zu fünf Kilogramm dürfen die Maschinen bis auf eine Höhe von 300 Metern ab Startplatz aufsteigen. Daneben muss immer ein Sichtflug bis zu einer Entfernung von max. 300 Metern garantiert sein. Der Sichtkontakt muss ohne Hilfsmittel möglich sein. Es darf nicht nur ausschließlich über einen Monitor gesteuert werden (FPV-Flüge). Die Abkürzung FPV steht für First Person View. Das ist in Deutschland verboten.

Gemachte Fotos oder Video-Aufnahmen, dürfen nur rein privat verwendet werden. Eine Veröffentlichung oder gar Weitergabe ist nicht zulässig. Es dürfen keine Aufträge angenommen werden.

Im Gegensatz zur Privatnutzung gibt es für gewerbliche Piloten folgende Einschränkungen. Hier minimiert sich die maximale Flughöhe auf 100 Meter. Dafür dürfen die gemachten Aufnahmen zur weiteren gewerblichen Nutzung  auch gegen Auftrag angeboten werden.

 

 

Aber: Wer fliegen will muss erstmal zahlen. Voraussetzung ist für alle Kopter-Flieger eine ausreichende Haftpflichtversicherung. Auch für Private. Für gewerbliche Nutzer außerdem eine Luftaufstiegsgenehmigung, die durch die Luftfahrtbehörden erteilt wird. Daraus entstehen weitere Kosten.

 

 

Damit nicht genug: Egal, ob privat oder gewerblich, es ist verboten über Tier- und Menschenansammlungen ab sechs Tieren/Personen zu fliegen. Auch Einsatzorte im Unfall- und Katastrophenfall oder Feuer sowie Industrie und Energieanlagen dürfen nicht beflogen werden. Hier gilt ein Abstand von 1,5 Kilometern. Für Gewerbliche kann hier nur im Einzelfall gestartet werden. Flugplätze im Umkreis von 1,5 Kilometern sind grundsätzlich tabu.

Bei gewerblicher Nutzung muss in Ortschaften und Städten das zuständige Ordnungsamt und die Polizei informiert werden. Naturschutzgebiete müssen in der Brut- und Paarungszeit gemieden werden. Bei Aufnahmen von privaten Objekten bedarf es immer einer Zustimmung durch den Besitzer, im öffentlichen Bereich durch das Ordnungsamt oder zuständige Behörde. Außerdem müssen die gewerblichen Flieger alle Unterlagen immer zur Hand haben und in einem Flugbuch alle Details der Starts festhalten. Auch eine Checkliste ist von Vorteil. Die Aufzeichnungen müssen zehn Jahr aufbewahrt werden.

 

 

 

Für alle gilt: Grundsätzlich ist das Überfliegen von Gärten und Objekten in der Privatsphäre verboten. Also mal schnell eine Runde über Nachbarsgarten drehen, ist verboten.

Dies stellt nur einen kleinen Auszug aus vielen eingrenzenden Auflagen, die beachtet werden müssen. Besonders im Hobby-Bereich gibt es eine Grauzone. Es  bislang kaum kontrolliert, doch das soll sich in Zukunft ändern, um Missbrauch zu vermeiden und eine klare Abgrenzung zur gewerblichen Nutzung zu ermöglichen.

 

Kurzinformation des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

 

Bericht in der Nordwest-Zeitung Oldenburg vom 30. Dezember 2015

 

Stand Mai 2016: Neuester Vorstoß von Minister Dobrindt zur Regelung der Drohnennutzung hier


PKW-Fahrer (74) verliert auf nasser Straße Kontrolle

Unfa-Heide-Doet-Frau-Christoph-6-II

Feuerwehrkräfte aus Dötlingen und Wildeshausen mussten das Dach abtrennen, um an das Unfallopfer bergen zu können.

Nässe und Laub auf der Gemeindestraße Heideweg kurz vor der Ortseinfahrt Dötlingen in gleichnamiger Gemeinde im Landkreis Oldenburg/Niedersachsen mögen die Ursache für einen schweren Verkehrsunfall  gewesen sein. Um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren, ermittelt nun die Polizei. Gegen 12.45 Uhr (9.11.2015) alarmierte die Großleitstelle zunächst die Feuerwehr Dötlingen und später auch die Wehr aus Wildeshausen.

Unfa-Heide-Doet-Frau-Christoph-6-III

Der verunfallte Fahrer dieses PKW konnte nur durch massiven Einsatz der Rettungskräfte geborgen werden.

Gemeldet worden war ein Mann (74), der mit seinem Pkw gegen einen Straßenbaum geprallt und nicht mehr ansprechbar war.  Die nicht stark frequentierte Gemeindestraße hatte der Mann von der Landesstraße 872 kommend in Richtung des Ortes Dötlingen befahren. Nach der Abzweigung Krummer Weg verlor er aller Wahrscheinlichkeit nach die Kontrolle über seinen Kia. Nach der Rechtskurve rutschte der Wagen auf der Straße nach links in den Seitenstreifen und dort gegen eine stämmige Eiche. Die stoppte die Fahrt so abrupt, dass der Mann nur mit Hilfe der Feuerwehr aus seinem Autowrack geborgen werden konnte. Erst nachdem das Dach des Pkw entfernt worden war, konnte  der Schwerverletzte geborgen werden.

Inzwischen war auch der Rettungshubschrauber Christoph 6 aus Bremen an der Unfallstelle gelandet. Der Notarzt an Bord versorgte den Mann vor Ort. Er wurde aber nicht mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. Der Transport erfolgte dann doch mit einem Rettungswagen in ein Oldenburger Krankenhaus.

 

Der Schaden wird von der Polizei auf eine Höhe von 5000 Euro eingeschätzt.


DJV-Aktion: Fotografen haben Namen

FotografenDer Deutsche Journalistenverband (DJV) setzt sich seit Jahren mit seiner Aktion „Fotografen haben Namen“ dafür ein, dass in Print-Medien bei jedem Foto auch der Name des Urhebers genannt wird. Dies gilt auch für das Internet. Wer ein Foto eines anderen nutzt und ins Internet stellt, muss nach einem Urteil des Amtsgerichts München „grundsätzlich auch den Fotografen nennen“. Das teilt der DJV jüngst mit.

Das Gericht sprach einem Fotografen Schadensersatz zu. Nach dem Gesetz habe der Fotograf allein das Recht, darüber zu bestimmen, ob die Fotos nur mit seiner Namensnennung verwendet werden dürfen. Auf vielen Internet-Seiten, auch journalistischer Art, fehlt jedoch ein Fotografenhinweis recht häufig.

 

 

Urteil des Amtsgerichts München vom 24.06.15:

Aktenzeichen 142 C 11428/15


Schützengilde macht Kantorsbrunnen flott

Kantorsbrunnen-Lustige-Pfingstbrueder

Die „Lustigen Pfingstbrüder“ wollen künftig den Kantorsbrunnen vor dem Remter der Alexanderkirche pflegen.

Kantorsbrunnen-III

Die Lustigen Pfingtbrüder zeigen den alten Hub, der neu konstruiert wurde.

Der Kantorsbrunnen vor dem Remter der Alexanderkirche in Wildeshausen liefert wieder bestes Trinkwasser. Möglich machte dieses  eine Gemeinschaftsaktion des Gildeclubs die „Lustigen Pfingstbrüder“, der evangelichebn Kirchengemeinde Wildeshausen und der Nachbarn. Mit vereinten Kräften und dem handwerklichem Geschick von Gerd Tschöpe und Stefan Piening gelang es ,die historische Pumpe am Remter wieder in Ganz zu setzten. Das dies belang zeigte der Schluck aus dem Wasserglas von Franz Duin, Alt-Bürgermeister und Mitglied des Gemeindekirchenrates.  „Die gute Nachricht ist, dass das Wasser erstklassiger Qualität hat. Das haben Untersuchungen ergeben“, ergänzte Duin.

 

 

Wie Franz Duin dazu ausführte, befand sich damals die Kantorswohnung  an der Südseite des Remters und die Küsterwohnung an der Nordseite. Der 1854 in den Bücher der Stadt erwähnte Brunnen war nur einer von 17  öffentlich genutzt Privat-Brunnen. Die Wassergüte wussten auch viele Bürger aus Zwischenbrücken zu nutzen. Sie holten das kostbare Nass zum täglichen Bedarf hier am liebsten. Duin weiter: Der Brunnen dürfte einer der ersten sein und sei sicher auf einen Zeitpunkt um 1720 datiert.

Kantorsbrunnen-II

Beim Eintragen in das Pumpenbuch der „Lustigen Pfingstbrüder“ Karl-Heinz Piening, Gerd Tschöpe, Andreas Meyenburg und Franz Duin.

Pastorin Beatrix Konukiewitz erinnerte an die  Bedeutung des Brunnes im Alltag der Menschen. Heute sei hier  ein Ort des Ausruhens und des Kraftschöpfens in Verbindung mit dem angrenzenden Bibelgarten an.

Zum Hintergrund: 1967 wurde die Pumpe abgebaut und dank des damaligen Küsters Erich Siemer seinerzeit wieder aufgebaut. Nun stellten die „Lustigen Pfingstbrüder“ die Restaurierung vor. Der alte und funktionsunfähige Ansaugzapfen wurde  handwerklich aus einem Kunststoffblock gedreht, mit Lederlappen versehen und an die alte Hubstange angesetzt. Der Kupferauslauf, der behütet beim Nachbarn Piening über Jahre lagerte, war voll funktionsfähig und konnte seinen Dienst sofort wieder aufnehmen. Nach wenigen Pumphüben floss das Wasser. Ein schöner Augenblick, auch im Kontext zum Bibelgarten.

Dirk Ilgner, Sprecher des Pfingstclub „Lustige Pfingstbrüder“: Man wolle mit dieser Aktion ein Zeichen setzen, um auch andere Gildeclubs dazu zu ermuntern, sich für Wildeshausen zu engagieren. Der Gildeclub übernahm die Patenschaft für die Pumpe und wird sich in Zukunft um den technischen Zustand  kümmern. Außerdem führt Andreas Meyenburg ein „Pumpenbuch“, in dem alle Ereignisse von Reparatur bis Inbetriebnahme festgehalten werden.

 


Polarisierend: Der Wolf im Landkreis Oldenburg

Wolf-Infoabend-Kreis-Benno-Voigt

Brigitte und Benno Voigt sahen den Wolf aus nächster Nähe und schossen ein Foto. Kommentar: Ein fantastischer Moment beim Spaziergang mit dem eigenen Hund

 

 

Der Mensch und der Wolf. Eine polarisierende Geschichte, ein Verhältnis das über  Jahrhunderte die Menschen aber auch das Tier in Atem hielt und jetzt mit der Rückkehr des Wolfes auch im Landkreis Oldenburg neuen Nährstoff erhielt. Das Wildtier wandert in seinen einst angestammten Lebensraum zurück. Dabei ruft es die unterschiedlichsten Reaktionen und Emotionen bei uns Menschen hervor. Oft ist dieses mangelnder Aufklärung und unzureichenden Öffentlichkeitsarbeit geschuldet.

Dem versuchte jetzt der Landkreis Oldenburg mit einer Informationsveranstaltung im Kreishaus an der Delmenhorster Straße in Wildeshausen zu begegnen. An die 250 Interessierte lockte das Thema Wolf an.

 

 

 

Folgende Referenten bzw. Diskussionsteilnehmer schilderten nach der Begrüßung durch Landrat Carten Harings zunächst in Positonen und Fachvorträgen ihre Meinung und ihr Fachwissen. Die Moderation lag in den Händen von Stefan Löchtefeld, e-fect dialog evaluation consulting eG Oldenburg.

 

  • „Einschätzung der aktuellen Situation aus Sicht von Landwirten und Tierhaltern“  Ingo Wachtendorf, Vorsitzender des Ortslandvolkes Hude-Vielstedt
  • „Sorgen und Herausforderungen aus Sicht von Schaf- und Ziegenhalter e.V.“ –    Heiko Schmidt, Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems e.V.
  • „Der Wolf – eine Begegnung – Augenzeugen berichten“ – Brigitte und Benno Voigt, Spaziergänger und Rentner.
  • „Die Position der Landesjägerschaft sowie Stimmungsbild in der Jägerschaft“ – Helmut Blauth, Vizepräsident der Landesjägerschaf Niedersachsen und stellvertretendeser Vorsitzender der Jägerschaft Oldenburg-Delmenhorst.
  • „Die Arbeit der Wolfsbeauftraften im Landkreis Oldenburg“ – Carsten Sauerwein und Gerhard Frensel, Wolfsbeauftragte im Landkreis Verden.
  • „15 Jahre Erfahrungen aus Sachsen: Bevölkerung, Wild und Wolf“Vanessa Ludwig, Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz.
  • „Der Wolf – Einblicke in das Zusammenleben mit dem neuen Nachbarn“ Frank Faß, Leiter des Wolfcenters Dörverden und Wolfsbeauftragter im Kreis Verden.

 

Wolf-Infoabend-Kreis-Runde

Diskussionsrunde im Kreishaus zum Thema Wolf

 

Ingo Wachtendorf:  

Der Landwirt und Ortslandvolkvorsitzende berichtete aus seinem eigenen Betrieb mit Rinderhaltung und –zucht  mit Schwerpunkt in der Freilandhaltung. Kleinflächige Weiden in 15 Tiergruppen würden seiner Meinung nach die Mindestschutzanforderungen nahezu unmöglich machen. Ein Schutzzaun in einer Höhe von einem Meter würden bei einer Gesamtlänge von 20 Kilometern rund 200 000 Euro an Investittionen bedeuten. Das sei nach Aussage des Landwirtes wirtschaftlich nicht leistbar. Auch bemängelte Wachtendorf die Nachweispflicht, die in Niedersachsen gelte und das zum Teil Monate lange Warten, bis einwandfrei festgestellt sei, ob ein Wolf die Tiere gerissen habe.  Außerdem fürchtet er auch die Folgekosten, die  durch ausgebrochene Tiere anfallen können.

 

Heiko Schmidt:

Heiko Schmidt vom Landesverband der Schafzuchtbetriebe und -halter berichtete, dass zwischen 33000 bis 44000 Schafe in Weser-Ems zum Großteil auf 2000 Kilometer Deichlinie gehalten werden. Viele der 300 bis 400 Betriebe  würden im Nebenerwerb  arbeiten. Die Mindestschutzanforderungen würden sich an der Küste und in der Weser-Marsch kaum umsetzen lassen. Auf Deichen wandern Touristen durch die Tierherden. Eine Lösung des Problems sei für diesen Teil der Schafhaltung nicht zu sehen. Am besten würde eine Wolfsfreiheit an Küstendeichen und der Wesermarsch seien, erklärte die Landesverbandsvorsitzenden.

 

Helmut Blauth:

Aus Sicht der Jägerschaft ist der Fall derzeit klar: Der Wolf unterliegt nicht dem Jagdrecht. Erst ab einer sichergestellten Population von 1000 Tieren im Bereich Deutschland/Polen, könne über eine Aufnahme ins Jagdrecht durch politische Entscheidung erfolgen. Der Vizepräsident der Landesjägerschaft Niedersachsen berichtete von unterschiedlichen Meinungen unter den Waidmännern. Einige Jäger seinen der Meinung, der Wolf würde das Wildbret wegfressen und die Bejagung erschweren, weil die Tiere sich umorientieren würden. Andere sind sich sicher, der Wolf würde die Biodiversität sichern und fördern. Die Meinungen seien aber oft von der Betroffenheit abhängig. Blauth verwies zugleich auch auf den Arbeitskreis Wolf der Landesregierung und Wildtiermanagement der Landesjägerschaft.

 

Carsten Sauerwein und Gerhard Frensel:

Als relativ gut aufgestellt sieht Carsten Sauerwein die Wolfsberatung in Niedersachsen und im Landkreis Oldenburg. Neben Sauerwein ist auch Gerhard Frensel im Kreis unterwegs. Beide  erledigen die Arbeit im Ehrenamt und erklärten:  Wenn ein Wolf oder ein Tierriss gesichtet bzw. gefunden wird, sollte möglichst schnell eine Benachrichtigung erfolgen. Das sei auch über die Polizei möglich.  Die Wolfsberater sichern dann den Tatort, nehmen Spurenund  auch DNA-Proben, um Sicherheit zu erlangen, ob wirklich ein Wolf für den Riss verantwortlich sei. Faken, die auch für die Erstattung durch das Land wichtig seinen, meinte Sauerwein. Gleichzeitig erklärte er, dass die Wolfsbeauftragten keine Wolfsexperten seien, sondern durch die Landesjägerschaft geschulte Jäger. Gerhard Frensel erklärte daneben die Dokumentation mit Befund, Beratung, Prävention und Aufklärung. Als Beispiel führte er den Tierriss Anfang Februar in Bargloy an. Wie jetzt bestätigt wurde, ergaben die Untersuchungen,  dass es ein Wolf war, der das Tier riss.

 

Brigitte und Benno Voigt

Noch immer fasziniert sind Brigitte und Benno von der unerwarteten Begegnung mit dem Wolf.  Während eines Spaziergangs mit dem eigenen Cockerspaniel trat der Wolf unvermittelt hinter den Spaziergängern aus dem Dickicht und blieb stehen. Abstand nur vier Meter. Eher ungewöhnlich. „Für uns war das ein Jungtier, das einfach neugierig war“, so Brigitte Voigt. Kaum hatte ihre Mann den Fotoapparat heraus, trollte sich das Tier auch schon wieder. „In etwas weiterem Abstand fing er dann an mit dem Stock zu spielen an und verschwand.“ Das Paar hatte keine Angst, sondern eher Achtung und Respekt. „Wenn ich den Aufwand heute hier sehe, möchte ich lieber noch einmal dem Wolf begegnen“, meinte Benno Voigt mit einem Augenzwinkern.

 

Frank Faß:

Frank Faß vom Wolfscenters in Dörverden kennt die Lebensgewohnheiten der Wildtiere aus eigener Anschauung bestens. Wölfe können bis zu 100 Kilometer ohne weiteres im Stück zurücklegen und zeigen danach keine Ermüdungserscheinungen. Ein Territorium hat 200 bis 300 Quadratkilometer Fläche, je nach Vorkommen der Beutetiere. Hat ein Jungwolf einen Paarungspartner gefunden, werden nach der Ranzzeit im Januar bis März und einer Tragzeit von 63 Tagen bis zu elf Welpen geboren. Jungtiere trennen sich im Alter von ein bis zwei Jahren vom Sozialgefüge Rudel und gründen eine eigene Familie mit einem eigenen Revier.

 

Vanessa Ludwig:

Im Jahr 2000 wurde das erste Wolfsrudel in der Lausitz gesichtet, so Vanessa Ludwig.  Kontaktperson in Wolfsfragen in Sachsen. Vorher hab es keine Erfahrungen mit dem Wildtier gegeben. Man stand dort ganz am Anfang.  Ein Wolfsmanagement wurde erarbeit und verstärkt auf Aufklärungs gesetzt. Das Land richtete einen Topf für Entschädigungszahlen ein und definierte als Voraussetzung Mindestschutzmaßnahmen. Die heute vorkommenden Wölfe seien aus West-Polen eingewandert und würden mit den deutschen Wölfen eine Population bilden. In Niedersachsen bildet das Rudel in Munster die Grundlage. „Wer sich mit dem Wolf intensiv beschäftigte käme bald zur Erkenntnis, dass der Wolf nichts Besonderes ist. Das Wildtier  war lange abwesend und nicht mehr in den Köpfen vorhanden. Er ist ein heimisches Wildtier, an das wir uns wieder gewöhnen müssen“, so Vanessa Ludwig.

 

Wolf-Infoabend-Kreis-Runde-III

Der Vizepräsident des Landesjägerschaft Niedersachsen, Helmut Blauth, hört den Ausführungen von Frank Faß (Wolfscenter Dörverden) zusammen mit Vanessa Ludwig (Kontaktperson für Wolfsfragen in der Lausitz) zu.

 

Fakten und Daten rund um das Wildtier Wolf:

 

Wolfsmonitoring: Die Landesjägerschaft betreibt das Wolfsmonitoring im Auftrag des Umweltministeriums und indirekt des Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). 40 Wolfsbeauftragte in Niedersachsen und die Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft, Die Landesjägerschaft betreibt das Wolfsmonitoring im Auftrag des Umweltministeriums und indirekt des Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). 40 Wolfsbeauftragte in Niedersachsen und die Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft, Dr. rer. nat. Britta Habbe, gehen allen Hinweisen nach. Bei ihnen können Begegnungen und Vorkommnisse wie Tierrisse, Unfälle und gemeldet werden. Darauf werden die Einzelfälle bis ins Detail auch über DNA-Analyse erforscht. Ergebnisse fließen auch in das Wildtiermanagement der Landesjägerschaft ein. Per Internet können Vorkommen, Sichtungen und Risse eingesehen werden.

 

 

Schutzmöglichkeiten für Nutztierhalter: Zum Mindestschutz, der auch vom Land gefördert wird, zählen Maschen-Elektrozäune oder feste Zäune mit mindestens 1,20 Meter Höhe. Alternative Möglichkeiten stellen Herdenschutzhunde dar. Schon vor Jahrtausenden wurden besondere Rassen zum Schutz von Vieh vor Raubtieren eingesetzt. Dazu gehören der Pyrenäen-Berghund in Frankreich, der Komodor und Kuvasz in Ungarn, der Polski Owczarek Podhalanski (Tatrahund) in Polen oder der Maremann-Abruzzese  (Maremma) in Italien. Allerdings:  Die in der Herde lebenden Hunde kosten rund 2000 Euro pro Tier und müssen gepflegt und versorgt werden. Außerdem lassen sie auch Menschen nicht an die Schafe, wenn sie ihnen nicht bekannt sind. Daneben wird das Halten von Eseln in der Herde als weitere Schutzfunktion angegeben.

 

 

Verhalten, wenn man vor einem Wolf steht:  Zunächst einmal Ruhe bewahren ist oberstes Gebot. Langsam den Rückzug antreten. Dabei kann geredet, gerufen oder geklatscht werden. Auf gar keinen Fall rennen. Sich den Ort der Begegnung merken. Meldung an den Wolfsberater machen. Falls möglich ein Foto aus sicherer Entfernung, 20 bis 30 Meter Abstand sind normal, machen. Auf gar keinem Fall dem Wolf folgen.

 

 

Verhalten beim Fund eines toten TieresDen Tatort nicht verändern. Keine Hunde an den Kadaver lassen. Nichts anfassen. Alles absperren. Benachrichtigung an Wolfsberater oder Polizei, bei verletzten Tieren auch den Tierarzt informieren.

 

 

Verbleib des im Landkreis gesichteten WolfesDer vermutete Jungwolf ist vor 14 Tagen wieder zurück zu seinem Ausgangspunkt in der Nähe von Nienburg gewandert Seitdem fehlt jede Spur von dem Tier. Nicht ungewöhnlich für einen jungen Wolf, der auf Wanderschaft geht und das Umfeld erkundet. Der Wolf war Wildeshausen in einer Wohnsiedlung gesichtet worden. Auch das sei nach Meinung der Fachleute durchaus mal möglich. Die Tiere würden sich verlaufen, aber schnell eine Siedlung wieder verlassen. Den Jungwolf verschlug es sogar bis nach Groningen. Von dort kehrte er in einer Schleife wieder zurück zum Ausgangspunkt.

 

 

Nahrungsquellen und Beutetiere von Wölfen:  In Deutschland ernähren sich die Wölfe überwiegend von den drei Schalentierwildarten Rehwild, Rotwild und Schwarzwild. 50 Prozent macht das Rehwild im Speiseplan aus. Gefressen werden aber auch Aas, Früchte, Kleinsäuger. Nutztiere sind bei den Beutetieren mit unter einem Prozent zu finden. Das hätten Erhebungen und Untersuchungen gezeigt, erklärte Frank Faß und weiter  „Es werden sich in Niedersachsen noch mehr Wölfe ansiedeln. Da bin ich mir sicher.“ Gleichwohl sei die Frage, inwieweit eine Steuerung notwendig ist, wie zum Beispiel zur Sicherung der Schafe auf den Deichen.

 

 

Umgang mit auffällige Wölfen: Wenn sich immer wieder Wölfe bis auf wenige Meter dem Menschen nähern oder ausschließlich Nutztiere reißen, müsse gehandelt werden, stellte Frank Faß vom Wolfscenter dar. An erster Stelle stehe das Einfangen, Tragen eines Senderhalsbandes, Wiederauswilderung und Vergrämung. Hilft das alles nichts, müsse eine Entnahme (Abschuss) aus der Natur erfolgen. Ganz wichtig ist auch die Abklärung, warum ein Wolf sich so auffällig verhält. So ging für das Rudel in Munster das Gerücht um, dass Soldaten die Wölfe gefüttert hätten. Eine unbestätigte Vermutung, die aber untersucht wird. Sollte sich der Verdacht bestätigten, muss gehandelt werden.

 

 

Tourismus und WolfsvorkommenAls eindeutig positiv für den Tourismus habe sich das Wolfsvorkommen in der Lausitz herausgestellt, so  Vanessa Ludwig. Ob das begrüßenswert sei, sei damit eine andere Frage.  Es sei zwar nicht belegbar, aber viele wollen sehen, wo die Wölfe heute leben. Es gibt inzwischen den Wolfsradweg, Führungen zu den Hinterlassenschaften der Wildtiere und viel Information. Letzteres bringt auch Aufklärung über das Wolfsvorkommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nordlichter siegen in DM Beachhandball 2014

Beachhandball-alleIn der Kreisstadt Wildeshausen. Landkreis Oldenburg/Niedersachsen, ermöglichte  Handball-Organisator Wolfgang Sasse die ersten German Open in 2014 im Beachhandball. Dafür wurde eigens auf einer riesigen Parkfläche feinster Sandstrand aufgefahren. Eingebettet war die Veranstaltung in ein Aktionswochenende unter der Überrschrift „Wildeshausen bewegt sich“.
Am Ende hatten die Gastgeber bei den Herren die Nase vorn. Es siegte das Team „Nordlichter Oldenburg“ und nahm als Deutscher Meister im Beachhandball Pokal und Fahrkarte nach Gran Canaria in Empfang. Dort wurde im November EHF Champions Finale ausgetragen. Die Nordlichter kamen dort auf den siebten Platz. Ein gutes Abschneiden, das auch MdB Astrid Grotelüschen live miterlebte, denn sie machte dort mit der Familie gerade Urlaub. Mit von der Partie war auch der Frauensieger des TSV Ismaning, Die „Brüder“ schafften den Sieg bei den Frauen.

 

DM Beachhandball 2014 in Wildeshausen –  Ergebnisse:

 

MÄNNER.

  • „Nordlichter Oldenburg“
  • „12 Monkays Köln“
  • „Sand Devils Minden“
  • „SG Schurwald“

 

FRAUEN:

  • „Brüder“, TSV Ismanig
  • „CAIPiranhas“ , Erlangen
  • „BonnBons“, Bonn
  • „Beach Queens OWL“

 

 


Wo Pferde sich selbst beschäftigen können

Aktivstall-Enrico-Stefanie-Knauer

Stefanie Knauer mit „Enrico“ beim Rundgang im Aktivstall-Steinloge

Langsam trotten einige Pferde aus dem geräumigen offenen Stall heraus. Entspannt aber neugierig schauen sie auf die Besucher, die den Weg in ihre Anlage gefunden haben. Stefanie Knauer streichelt ihre Schimmelstute „Joy“, achtet darauf, dass der 21-jährige „Enrico“, das Pferd ihres Mannes nicht zu aufdringlich wird und blickt in Richtung der anderen 18 Pferde, die hier auf der Aktivstall-Anlage in Steinloge in der Gemeinde Großenkenten/Landkreis Oldenburg ihr Zuhause haben.

Ein Pferde-Zuhause, dass es in dieser Form in deutschen Landen bisher nur selten gibt. Ein Pferdehaltungsprojekt, das zugleich der Wunschtraum von Stefanie und Christian Knauer ist, die die besondere Haltung der 20 Pferde  in den vergangenen zwei Jahren realisiert haben.

Die beiden gebürtigen Pferdeliebhaber sind gebürtige Oldenburger. 2002 kauften die Eheleute das Anwesen mit Wohnhaus und Stallung an der Buchenallee in Steinloge. 2010 starteten Knauers ihr ehrgeiziges Projekt, nachdem sie sich über die  Aktivstallhaltung ausgiebig informiert hatten. Aus sieben Pferden sind heute 20 geworden.

Aktivstall-Bewegungsplatz

3 000 Quadratmeter Auslauf und verschiedene Futterstellen stehen für die Pferde zur Auswahl

Auf 3 000 Quadratmetern können sich die Pferde frei bewegen. Zum Schutz gegen Extremwetter und zur Ruhe gibt es eine offene Bewegungshalle. Mehrere Futterstellen sind über das Gelände mit verschiedenen Untergründen von Sand bis Kies oder tiefem Boden verteilt. Die Rauhfutterhütten mit Heu öffnen sich jeder Stunde. Dabei senkt sich ein Netz auf das Heu herunter, um die schnelle Futteraufnahme  zu verhindern. Stroh steht in Raufen zur freien Verfügung. Jedes Tier hat einen elektrischen Chip, denn das Kraftfutter, individuell abgestimmt, wird alle zwei Stunden über den Tag in Kleinstportionen angeboten. Die Pferde kennen das. Auch der Zugang zur Weide, ist  nur durch einen chip-gesteuerten Weidetorstand möglich.

Foto 15 - 5 PK

Das Übersichtsbild wurde von Stefanie Knauer zur Verfügung gestellt

Aber nicht nur den Pferden, sondern auch den Besitzern soll es auf der Anlage gut gehen. Ein Aufenthaltsraum mit Küchenzeile für 27 Personen, Sattel-, Decken- und Futterkammer gibt es ebenso, wie großzügige Parkplätze und einen 20 mal 60 Meter großen Reitplatz, der nahezu durch einen Textilbelag das ganze Jahr über genutzt werden kann. Waschplatz mit Warmwasser und Anbindemöglichkeiten zum Putzen sind selbstverständlich. Natürlich unter Dach.

„Die Nachfrage ist groß. Langsam füllt sich eine Warteliste“, erklärte Stefanie Knauer . „Für uns ist das hier unser Leben. Jede freie Minute an Freizeit verbringen wir auf der Anlage. Aber das macht auch Spaß, denn Pferden geht es sichtlich “, so die gelernte Tierarzthelferin, die ihren Job aufgeben musste, da der Betriebsie sie voll verlangt.

 

 

Hier geht es zur Internetseite der Aktivstallanlage in Steinloge


Man-Trailing: Nur die gute Nase zählt

Heimann-IIIWas macht denn der Hund da am frühen Morgen in der Stadt? Ingrid Del Re aus Höven, Hannelore Glunde aus Wardenburg und Sabine Kuck-Ziemer aus Moorbeck streicheln liebevoll ihre artig wartenden Hunde auf dem Gildeparkplatz in der Kreisstadt Wildeshausen (Bild unten). Heute ist „Man-Trailing“: Eine sportliche Spurensuche mit Hund, Frauchen oder Herrchen, mitten in der Stadt.

 

 

„Man-Trailing? Was ist denn das fragt eine zufällig vorbeikommende Passantin. Die Erklärung hat Oliver Heimann, Betreiber einer Huntdeschule in Moorbeck in der Gemeinde Großenkneten schnell zur Hand:  Es geht um die Suche einer zuvor versteckten Person, die der vierbeinige Partner nur mit seinem Geruchssinn findet. Wie das geschieht und welchen Spaß Mensch und Tier dabei haben, das zeigten  Heimann und die Teilnehmer an diesem Vormittag im Januar 2014 bei typisch norddeutschem Schmuddelwetter.

Heimann ist so etwas wie ein Hundepflüsterer. Ein neumodischer Begriff, der durch die Medien geistert, aber eigentlich das Training und Miteinander  zwischen Mensch und Tier beschreibt. Seit  25 Jahren führt der Hundeausbilder in der Gemeinde Großenkneten erfolgreich seine eigene Hundeschule.  Doch das ganze Herzblut des Hundetrainers liegt im Sporttrailing mit den vierbeinigen Freunden.

Sabine Kuck Ziemer (Bild links oben)  hatte ihre erst zweieinhalb Jahre alte Neufundländer-Hündin „B.J.“ mitgebracht. „B.J.“ merkt man ihre Jugend noch an. Sie schnüffelt hier, markiert dort und doch hat sie den Geruch und damit die Spur von Hannelore Glunde schon längst aufgenommen. Die Wardenburgerin ist bereits 80 Jahre alt und freut sich, als erste als menschliches Suchobjekt mitmachen zu können. Heimann „versteckt“ sie im Umfeld des Stadthauses.

Schäferhündin (8) Hanka  von Ingrid Del Re aus Höven, ist von der schnellen Sorte. Auch gelegte Spurfinten in Sackgassen, Türen in einer Passage und Straßenwechsel sind für sie kein Hindernis. Heimann: „Sie macht das alles im Ausschlussverfahren.“ Die Hündin läuft eine Strecke. Erkennt die Sackgasse, kehrt um, nimmt die Geruchsspur erneut auf, bis sie ihr Ziel erreicht.“

Aber auch „Tommy“ der neuneinhalbjährige Boarder-Collie-Mischling  hat heute seine große Stunde. Mindestens so angespann wie er ist auch sein Frauchen. „Tommy kann einem manchmal auf die Palme treiben. Er steht dann bis zu fünf Minuten auf der Stelle und seine Nase arbeitet, saugt alles förmlich auf. Das kann dauern, bis es dann auf einmal unvermittelt losgeht“, so Hannelore Glunde.

 

 

 

Heimann-II

 

Wie Oliver Heimann erklärt, führt das Man-Trailing ins Jahr 1473 zurück . Anfang 1900 tauchte in Europa das Trailing auf. Seit den 90er Jahren ist es als Sporttrailing populär geworden. „Es geht hier nicht um das Fährten lesen mit den Hunden, sondern um das Aufspüren durch Geruchsspuren, die überall  sein können.  Belegte Fälle haben Hunde noch nach einem Jahr eine Person finden lassen“, so Heimann.

 

 Seit 2009 bietet die Hundeschule Heimann das Man-Trailing mit großem Erfolg an. Es werden auch gemeinsame Reisen ins Ausland unternommen.

 

 

www.hundeschule-heimann.de

Bericht in der Nordwest-Zeitung v. 7. Januar 2014


11. Kohlfahrt De Marne – Dötlingen

11.-Parnterkohl-De-Marne-Doet-Koeni
100 Freunde aus den Niederlanden kamen am 15. Februar 2014 zur Partnerschaftskohlfahrt zwischen den Gemeinde De Marne in den Niederlanden und Dötlingen in Niedersachsen/Landkreis Oldenburg. Bürgermeister Heino Pauka mit Gattin Angela hießen Koos Wiersma und Ehefrau Tiny sowie Han Bos von der Gemeindeverwaltung De Marne willkommen.

 

Nach der offiziellen Begrüßung durch Heino Pauka, für den es die letzte Kohlfahrt als Bürgermeister sein wird, bedankte sich Koos Wiersma mit einer De-Marner Armbanduhr bei den Verantwortlichen der AG Dötlinger Vereine. Fortan tickt die Zeit an den Armgelenken auf Holländisch. Und auch einen kleinen Schnaps wünschte er allen Beteiligten, „aber niet tevell“, wie er augenzwinkernd hinzufügte.

Nach der Kaffeetafel stießen  100 Teilnehmern aus Dötlingen hinzu und die Kohlfahrt konnte ihren Lauf nehmen. Das war dann auch der Augenblick, an dem beiden Bürgermeister Pauka und Wiersma den Bollerwagens übernahmen und eine fast endlos erscheinende Kolonne durch das Dorf Dötlingen in Bewegung setzten.  Kohlstrecke war ein Rundgang durch das Naherholungsdorf, so wie es sich die Gäste den Niederlanden gewünscht hatten.

 

Hier zum Videoclip

 

Noch bevor das Kohl-Büffet nach dem Kohlgang im örtlichen Schützenhof eröffnet werden konnte, hielt Pauka seine Ansprache.  „In den letzten Jahren lag der Fokus auf Jugendarbeit und zuletzt auf Kunst. Ich hoffe, dass es uns in nächster Zeit gelingt, Schüler und Jugendliche wieder zusammenzubringen“, ermunterte Pauka zur Intensivierung der Partnerschaft. Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung, dass die Partnerschaft noch lange währt.  In der Provinz Groningen und anderen Regionen stehen die Signale auf Fusion. So wollen die Niederlanden im ganzen Land Geld sparen.  „Sollte es soweit kommen, dann wäre mein größter Wunsch, dass wir unsere Partnerschaft auch im größeren Rahmen weiterpflegen. Was gut ist und sich bewährt hat, sollte nicht dem Finanzdiktat zum Opfer fallen.“

 

Am Rande hatten Koors Wiersma und Han Bos von einer angestrebten Gemeindereform berichtet. „Aus 23 Gemeinde sollen sechs Gemeinde in unserer Provin

11.-Parnterkohl-De-Marne-DoetKarnei

z werden“, sagte der De Marner Bürgermeister. Dann würde eine Großgemeinde mit 100 000 Einwohnern und mit 96 Dörfern entstehen.  Bis zum Jahresbeginn 2018 soll der Prozess beendet sein. Bis 2016 ist Wiersma regulär Bürgermeister De Marnes. Eine Verlängerung bis 2018 wird wohl folgen. In der neuen Großgemeinde wird es dann nur noch einen Bürgermeister geben und die Verwaltungen zusammengefasst werden. Ende des Jahres gibt es eine endgültige Entscheidung.

Daneben stehen in De Marne die Vorzeichen ganz auf Gemeenteraadsverkiezingen, wie die Gemeinderatswahl auf Niederländisch heißt. Die Wahl wird am 19. März über die Verteilung der Mandate entscheiden.

 

Zum Kohlkönigspaar wurde der Feuerwehrmann Willem Bos aus De Marne  und Margrit Mutke aus Neersedt in der Gemeinde Dötlingen gewählt.  Mit Polonaise, angeführt durch Prinz I. vom C.V. Oldeclooster, de noordelijkste carnevalsverening van Nederland und flotter Tanzmusik vom Haus-DJ Stefan Stolle, feierten die Kohlgänger bis Mitternacht. Danach stand die Heimreise für die De Marner mit dem Bus an.

 

 


Eine Tote und vier Verletzte nach Unfallcrash

Unfall-Asche-Tote-0114Die klassische Vorfahrtmissachtung war wohl Ursache für einen folgenschweren Unfall in der Gemeinde Dötlingen/Landkreis Oldenburg. In der Ortschaft Aschenstedt übersah  nach dem Stand der Dinge bei der Unfallaufnahme ein 61-jähriger Autofahrer aus Hude die Vorfahrt eines Geländepritschenwagens, der sich aus Richtung Wildeshausen auf der L 872 der Kreuzung näherte. Der Huder war dagegen mit seinem Wagen von der B 213 kommend an die Kreuzung gefahren und übersah dabei den Geländewagen. In dem saßen Fahrer und Beisitzer, die ebenfalls verletzt wurden.

Durch die Aufprallwucht hatte sich der Geländewagen gedreht und schleuderte in einen weiteren Pkw, der aus Neerstedt kommend in den Kreuzungsbereich fuhr. Die Insassen des letzteren PKW, eine 68-Jährige und ein 71-Jähriger aus Dötlingen, blieben aber zum Glück unverletzt.

 

Bei dem Unfall verstarb eine 72-Jährige auf der Rücksitzbank des Wagens des 61-Jährigen noch an der Unfallstelle. Der eingeklemmte Fahrer (61) wurde aus dem Fahrzeugwrack unter großem Einsatz der Wehren aus Neerstedt, Dötlingen und der Tagbereitschaft der Brettorfer Wehr befreit. Zugleich sicherten die Blauröcke mit ihren Feuerwehr-Fahrzeuge die Unfallstelle ab. Ein weiterer Insasse im Alter von 79 Jahren musste ebenfalls schwer verletzt ins Krankenhaus. Zur Unglücksstelle wurde auch der Rettungshubschrauber aus Bremen gerufen. Ferner waren fünf Notartzwagen vor Ort und auch ein Großaufgebot an Polizei.

 

Die Kreuzung blieb für etwas zweieinhalb Stunden voll gesperrt. Grund dafür waren auch die umfangreichen Arbeiten der Polizei, die den Unfall zu rekonstruieren suchte.

 

 

 


610. Gildefest Wildeshausen im Filmdoku

Gildecover-neuDer Gildefilm III „Das 610. Gildfest“ ist fertig. Der Freie Journalist, Autor und Filmemacher Peter Kratzmann überreichte bereits das erste Exemplar an den Oberst der Wildeshauser Schützengilde Ernst Frost im Beisein von den Offizieren der Wildeshauser Schützengilde Siegbert Schmidt und Manfred Wulf. Es ist bereits der dritte Gildefilm in Folge. Alle Dreh-, Foto- Schnitt- und redaktionellen Arbeiten lagen in den Händen von Peter Kratzmann. Aus dem weit über zwölf Stunden umfassenden Bildmaterial ist der neue  Gildefilm 2013 entstanden.

Auf dem Foto v.l. Manfred Wulf, Siegbert Schmidt, Peter Kratzmann, Ernst Frost

 

Mit einer Länge von etwa 150 Minuten ist der Streifen mit insgesamt 32 Kapiteln nicht nur sehenswert, sondern zugleich auch eine Dokumentation des traditionellen Gildefestes in der Kreisstadt Wildeshausen. Auch im 610. Jahr seines Bestehens hat dieses Traditionsfest nicht an seiner Originalität verloren. Entgegen aller Strömungen halten die Gildemitglieder an den Statuten und damit an der Gilde, so wie sie von Generation zu Generation Bestand hat, fest.

 

Erstmals ist in der Filmdokumentation auch das Schaffermahl enthalten vor dem besonderen Hintergrund, dass  Gregor Gysi von denLinken als Festredner wieder ausgeladen wurde. Neu zu sehen ist auch Atmosphäre um 5 Uhr am Himmelfahrts-Morgen beim Ausmarsch der Freiwilligen Feuerwehr zu den Ehrungen in der Lehmkuhle. Auch die beiden Gildefigurenmacher Gerrit Finke und Uwe Dölemeyer kommen zu Wort. Daneben sind zahlreiche Interviews von Gilde-Offiziellen bis hin zu Besuchern aus dem Umland eingebaut.

Ein besonderes Highlight ist die Auftaktveranstaltung auf der Burgwiese mit dem unter die Haut gehenden Highland Cathedral in voller Länge, dass die Crossed Swords Pipe Band zusammen mit dem Musikkorps anstimmte. Nicht fehlen darf das Musik- und Höhenfeuerwerk aus verschiedenen Perspektiven. Bewegende Momente versprechen auch die Krönung des Gildekönigs Jörg Schilling und vor allem des Kinderkönigs Tim-Mattes Wulf sowie des Schaffers Christian Harting

 

Die Filmdokumentation ist zu einem Preis von 18 Euro zu haben. Verkaufsstellen sind bei Axel Großmann (Tabakwaren und Lottoannahmestelle) sowie in der Geschäftsstelle der Nordwest-Zeitung in Wildeshausen oder direkt bei Peter Kratzmann.

 

→ www.wildeshauser-schuetzengilde.de

→ Das schrieb die Nordwestzeitung am 3. Dezember 2013

→ Das schrieb die Wildeshauser Zeitung/Kreiszeitung Syke am 3. Dezember 2013

→ Das schrieb die Sonntagszeitung am 8. Dezember 2013

→ Das schrieb der Weser-Kurier am 12. Dezember 2013


Kunst und die Tiere – Otto Pankok und Horst Janssen

Pankok-120-J-Annette-BurgerPankok-120-J-Denizel-BirigitSie kannten einander nicht. Horst Janssen war auch kein Schüler Otto Pankoks und  dennoch haben beide Künstler viel gemeinsam. Am 25. Mai 2013 fand die Vernissage für eine Ausstellung ganz besonderer Art unter der Überschrift „Art verwandt“ statt. Über 60 Kunstfreunde hatten sich in der Galerie im Heuerhaus im Ort Dötlingen in gleichnamiger Gemeinde im Landkreis Oldenburg eingefunden. Sie alle wollten sich nicht nur ein Bild vom Schaffen des ehemaligen Dötlinger Kunstmalers Otto Pankok im Vergleich mit Horst Janssen machen, sondern auch die einführenden Worte zur Vernissage  und zu den verbindenden Momenten der beiden Maler hören.

 

Galeristin Sibylle Rob freute sich nicht nur über die außergewöhnliche Ausstellung mit den beiden „großartigen Tiermalern“, sondern auch über das große Echo, welches die Ausstellung zum 120. Geburtstags Pankoks schon im Vorfeld erhalten hatte. Mit einer Interpretation von Mussorgsky „Bilder einer Ausstellung“ gab Prof. Günter Berger der Vernissage den passenden musikalischen Rahmen.

Beiratsvorsitzender der Dötlingen Stiftung Harald Meyer würdigte die Anstrengungen von Thea Freiberg, Gerti Essing und Sibylle Rob, um eine derartige Ausstellung eröffnen zu können. Zudem begrüßte er Bürgermeister Heino Pauka, der sich selbst als Liebhaber von Werken der beiden Künstler bezeichnete.

Nicht nur Parallelen in der Motivwahl sondern auch die individuelle Entwicklung der Darstellung macht die Ausstellung zu einem Kunsterlebnis.  Kunstwissenschaftl

Pankok-120-J-alle

erin und Kuratorin des Horst-Janssen Museum in Oldenburg, Birgit Denizel und Annette Bürger, die eigens aus dem Pankok-Museum in Hünxte angereist war, stellten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus. Angedacht war im Vorfeld, dass Pankoks-Tochter Eva zur Ausstellungseröffnung nach Dötlingen kommen sollte, doch aus Krankheitsgründen konnte sie nicht anreisen.

Während Birgit Denizel darauf verwies, das Janssen einfach nur ganz Auge war und entsprechend die Tiermotive zeichnete, diese aber auf der Suche nach einem eigenen Stil oft wie weggeworfen, zerzaust oder morbide darstellte, und als Tiere u. a. Ratten, Mäuse und räudige Köter bevorzugte, zeigte Annette Burger Otto Pankok als Kunstmaler auf, der Mensch, Tier und Natur in der Abhängigkeit darstellte. Ob das gesunde oder geschundene Tier, den Menschen bei der Arbeit, aber auch deren Würde und Respekt, Pankok habe dieses in seine Arbeiten stets einfließen lassen. „Dabei hat er eher eine Haltung als einen Stil mit seinen Werken verbreitet“, so Annette Burger.

 

 

Nach der Eröffnung bestand Raum für Fragen und vor allem die vergleichende Besichtigung der Arbeiten beider Künstler. Bis zum 7. Juli ist die Ausstellung „ART verwandt“ in der Galerie zu sehen. Die Otto Pankok Ausstellung zum 120. Geburtstag des Künstlern im Horst Janssen Museum in Oldenburg „Von der Landschaft gezeichnet“ ist bereits beendet.

 

 

 

 

 

HÖREN SIE DIE GRUßWORTE UND REDEN IM PODCAST.

 

> Begrüßung durch Galeristin und Gastgeberin Sibylle Rob

 

>Prof. Günter Berger Bilder einer Ausstellung Otto Pankok – Horst Janssen

 

> Ansprache Beiratsvorsitzender der Dötlingen Stiftung Harald Meyer 

 

> Grußwort des Bürgermeisters der Gemeinde Dötlingen Heino Pauka

 

> Einführung in die Arbeiten Horst Janssens durch Birgit Denizel

 

> Einführung durch Annette Burger (Pankok-Museum in Hünxte)

 

 


König Schilling und Schaffer Harting vorgestellt

Gilde_Schaffer-Christian-HartingGilde_Koenig-Joerg-SchillingDas Regengildefest 2013 der Wildeshauser Schützengilde wird wohl gleich in mehrfacher Hinsicht in Erinnerung bleiben. Zum einen ging Christian Harting (links im Bild) aus einem Feld von insgesamt 27 Kontrahenten als Gildekönig 2013 hervor, zum anderen stand auch der der neue Schaffer der Wildeshauser Schützengilde sprichwörtlich im Regen. Auf der Empore vor dem historischen Rathaus nahm er die Huldigung des Volkes entgegen und genoss zugleich einen kräftigen Schluck aus dem Schafferpokal.

 

Trotz der anhaltenden Regenschauer gestaltete sich das Königsschießen im Krandel auf dem Papagoy in 32 Meter Höhe spannend. In den ersten beiden Durchgängen musste  jeweils umgeschossen werden. Jan-Peter Biernoth und Frank Leibscher schieden aus. Gegen 19 Uhr standen die Finalteilnehmer fest. Timo Poppe, Michael Müller, Sven Krischel und Jörg Schilling hatten es nun in der Hand. Um 19.50 Uhr fiel der Papagoy.

Der neue Gildekönig 2013 wurde  Jörg Schilling aus Wildeshausen. Jörg Schilling ist verheiratet. Mit seiner Frau Anika hat er vier Kinder und ist selbständiger Unternehmer in der Lebensmittelbranche. Jörg Schilling ist Mitglied der Kompanie Huntetor und Mitglied im Gildeclub „Schwarz Grün“.

 

 

Um Mitternacht ließ sich dann Christian Harting als neuer Schaffer feiern. Er wurde am 17.07.1977 in Wildeshausen geboren und ist in Rechterfeld aufgewachsen. Seine Eltern betreiben seit 23 Jahren in Wildeshausen ein Optik- und Schmuckgeschäft. Nach Abschluss der Handelsschule in Lohne machte er eine Ausbildung zum Augenoptiker in Vechta und zum Hörgeräteakustiker in Löningen. Von 2002-2003 besuchte er die Augenoptikermeisterschule in Diez und von 2003-2004 die Hörgeräteakustikmeisterschule in Landau.

 

Nina Harting wurde am 25.03.1975 in Backnang bei Stuttgart geboren und ist im Alter von v ier Jahren mit ihren Eltern nach Oldenburg gezogen. Nach dem Besuch des Gymnasiums machte sie in Oldenburg eine Ausbildung zur Augenoptikerin. Nach der Ausbildung zog es sie zunächst für einige Jahre ins Ruhrgebiet und anschließend an die Meisterschule für Augenoptik in Diez, wo sie in 2003 ihren heutigen Mann kennenlernte. Ihre Eltern: Wilfried (Dipl. Ing.) und Elke (Fotografin, 2007 verstorben) Delles.

 

2004 zogen Christian und Nina Harting nach Wildeshausen und Christian trat sofort in die Wildeshauser Schützengilde ein. Im selben Jahr eröffnete das Paar das eigene Optiker- und Akustikgeschäft „Harting Hören & Sehen“ in Wildeshausen. Christian und Nina heirateten 2006 und leben mit ihren beiden Kindern Carlotta (5 Jahre) und Ole (2 Jahre) in der Christine-Teusch-Straße 3 in Wildeshausen. Für beide gilt der Leitspruch: „Wildeshausen ohne Gilde wäre nicht Wildeshausen!“

 

 


Buschreiter Gast der Waldreitschule

Reit-WRS-KSM-VS-BehrensHanno Naber, Vorsitzender des Kreisreiterverbandes Stadt und Land Oldenburg freute sich nach mehrjähriger Pause wieder Kreismeister ehren zu können. Veranstalter der Kreismeisterschaft 2013 war die Waldreitschule Dötlingen. Kreismeisterin in der A-Vielseitigkeit konnte  Miriam Conrad vom gastgebenden Verein in der Klasse A werden In der E-Vielseitigkeit  holte  Barbara Lascheit von der Reit- und Fahrschule Oldenburg den Kreismeistertitel.

 

Für die mit Heimrecht startende Miriam Conrad reichten nach Dressur, Springen und Busch 36 Punkten zum Titelgewinn. In  der A-Gesamtwertung kam die Dötlingerin auf den Rang zwei und musste nur Laura Henninga vom RFV Leer-Bingum auf Faysa“ mit einer Gesamtpunktzahl von 34,50 Zählern an sich vorbeilassen. Dritter in der Gesamtwertung konnte Tomke Baum (43,50) vom RV Ganderkesee werden.

 

 

Vizekreismeister der Klasse A wurde dagegen Michelle Brunner, die für den RV Ahlhorn in Dötlingen auf „Surprise“ im Vielseitigkeitssattel saß. Sie heimste 50,40 Strafpunkte ein und damit den Vizetitel ein. Dritte um die Kreismeisterschärpe wurde Tanja Schulz, ebenfalls für den RV Ahlhorn startend. Ihr Punktekonto wies 82,20 Zähler auf.

 

 

Mit 39,10 Strafpunkten schaffte die Oldenburgerin Barbara Lascheit auf „Donna Liesa“ in der Kreismeisterschaft der Klasse E das beste Gesamtergebnis auf und sicherte sich damit Gold. Gleichzeitig konnte sie Dritte in der Gesamtwertung in der Klasse E werden. Vortritt musste sie der Siegerin Michaela Hupens  (36,00) auf „Coolmann“ vom RuFV Rheiderland  lassen. Auf Platz zwei in der Gesamtabrechnung kam Anneke Langelage (37,50) vom RFV Neuenkirchen/Bramsche.Margarete Hilke Hinrichs (45,20) auf „Mr. Beam“ vom RV Höven konnte dagegen Vizekreismeisterin werden. Den dritten Rang um den Kreistitel sicherte sich die Jugendwartin des Kreisreiterverbandes Isabell Eilers von der Reit- und Fahrschule Oldenburg auf ihrem Nachwuchspferd „Roya Blue“ mit 45,80 Punkten.

 

Fotos hier im Preview. Originalbilder können hier bestellt werden.

 

Ergebnisse Vielseitigkeit Klasse A und E in Dötlingen:

 

→ A-Vielseitigkeit

→ E-Vielseitigkeit

 


Alternatives Schaffermahl mit Gysi

Gysi-Fisch-II

 

Kreszentia Flauger von den Linken im Kreis Oldenburg führte die Gründe der AusladungGregor Gysis zum Schaffermahl der Gilde noch einmal an und betonte, dass sie sich über die vielen gekommenen Bürger freue. Und um es gleich vorwegzunehmen, es waren so viele, dass die 500 Fischbrötchen bei weitem nicht reichten. Vorsichtige Schätzung gingen von 700 bis 800 Wildeshausern auf dem Marktplatz aus.

 

Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi sprach von einem holprigen Weg von Berlin nach Wildeshausen, denn wie hätte es sonst sein können, dass Gregor Gysi erst jetzt in der Kreisstadt angekommen sei. Gysi ließ sich als wortgewandter Redner und Rhetoriker nicht lumpen, unterließ aber die große Schelte in Richtung Gilde. Einen Seitenhieb gab es aber dann doch, denn es sei eigentlich nicht einzusehen, dass es nur Hauptmänner in der Gilde gebe. Immerhin dürften die Frauen ja auch servieren.

 

Aber auch auf aktuelle bundesweite Themen hob der Bundestagsabgeordnete ab. Etwa wie auf Dauerbrenner  Mindestlohn oder Steuerflucht. Für die Zuhörer war es schwierig, sich den angesprochenen Argumenten zu entziehen. Beifallsrufe und reichlich Beifall genoss Gysi sichtlich. Auch das Bad in der Menge, als er die Fischbrötchen an die Frau oder den Mann brachte.

 

HIER DIE REDEN HÖREN:

 

 

Begrüßungsansprache von Prof. Dr. Kian Shahidi

Alternative Schaffermahls-Rede von MdB Gregor Gysi


Launige Reden zum Schaffermahl

Gilde-2013-Schaffermahl-KreienborgViel Wellen schlug das Schaffermahl 2013 im Vorfeld in diesem Jahr. Gregor Gysi, ausgeladene Spitze der Linken, Diskussionen in den Gildereigen, Schlagzeilen, Fotos und Bilder bewegter Art. Doch am Ende musste der Bundespolitiker dem Schaffermahl fern bleiben. Politiker vor einer Wahl seien nicht vorgesehen, hieß es offiziell von Gildeseite. Stattdessen kam als Festredner Landesfeuerwehrpräsident Hans Graulich in die Wittekindstadt und er hielt was er versprach, eine launige Rede um Politik im großen und kleinen, Banken(will)kür,  Historisches als Denkansatz und eine gehörige Portion an Kalauern, die ganz nach der Kragenweite der Schaffermahlteilnehmer war.

 

Da lässt sich viel zitieren, schreiben und auch nachdenken. Am besten ist aber immer das gesprochene Wort, das gilt und ist Maßstab für weitere Diskussionen. Wer sich ein eigenes Wort-Bild machen möchte, kann hier die Reden von Bürgermeister Dr. Kian Shahidi, Festredner Hans Graulich und Gildeoberst Ernst Frost bei der Verleihung der Gilde-Oskar noch einmal im Original hören.

 

HIER DIE REDE HÖREN

 

Rede: General Dr. Kian Shahidi

Rede: Landesfeuerwehrpräsident Hans Graulich

Rede: Gildeoberst Ernst Frost

 


BSH: Vom Streuobst zum Bio-Apfelsaft

Streuobst-IIStreuobstwiesen haben nicht nur einen ästhetischen Wert, sondern vor allem auch einen Nutzen für Menschen und Tiere. Dr. Remmer Akkermann von der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e.V. (BSH) und Jochen Schritt, Geschäftsführer von Kornkraft Hosüne begüßten 20 Interessierte, die mehr über einen Zusammenschluss von Obstbaumwiesen-Betreibern erfahren wollten.  Zu dem ersten Austausch und Festellung eines Meinungsbildes waren auch der Geschäftsführer von Naturkostsäfte Voelkel in Höhbeck, Stefan Voelkel, und Kirstin Wiegmann vom Bio-Streuobstverein Elbtal e.V. gekommen.

 

 

Dr. Akkermann freute sich nach der Zusammenkunft über ein positives Meinungsbild.  Nach einer ersten Vorstellung, bei der sich zeigte, dass viele Landbesitzer schon einen eigenen Weg mit Obstbaumbepflanzungen beschritten haben, drängte siche eine Interessenbündelung geradezu auf. Das alles vor dem Hintergrund einer Bio-Zertifizierung.

Dahinter steht neben dem eigenen Antritt der BSH, die zwölf Obstbaumwiesen mit etwa 1.000 Bäumen bewirtschaftet und schon mit der Ernte in 2012 1.000 Flaschen Bio-Apfelsaft in Zusammenarbeit mit einem Naturkostladen vermarkten konnte, ein gemeinschaftliches Modell, um am Markt stark auftreten zu können.

Der Ablauf ist dreigeteilt: Als Ansprechpartner steht die BSH für alle Interessierten zur Verfügung. Wer Obst abgeben möchte, wird dieses künftig voraussichtlich an drei Samstagen im Herbst auf dem Gelände der von Kornkraft Hosüne erledigen können. Von hier aus wird das Obst zum Betrieb Naturkostsaft Voelkel transportiert und anschließend über Kornkraft vermarktet.

„Hinter allem steht der Anspruch einer Bio-Zertifizierung. Das Produkt ist mehr Wert und steht für einen gesunden Nahrungsstandard“, betonte Dr. Akkermann.

 

 

Während des ersten Treffens einigten sich die Gekommenen darauf, im März eine weitere Versammlungstermin folgen zu lassen. Bis dahin soll eine mögliche Satzung für den zu gründenden Verein erarbeitet worden sein. „Die Satzung wäre dann die Basis für eine Vereinsgründung“, so Akkermann.

 

 

Bis dahin können sich noch weitere Obstbaumwiesen-Besitzer bei der BSH (04407/5111) melden. „Uns liegt daran, die Daten zu erfassen, um einen Überblick zu erhalten. Schon im Hinblick auf die Zusammenhänge von Obstbäumen für die Imkerei.“ Außerdem könnte eine weitere positive Folge eine Erstellung einer Wanderoute von Obstbaumwiese zu Obstbaumwiese sein. Doch dies ist zunächst Zukunftmusik.

 

 

 

Mehr lesen unter:

www.bsh-natur.de

www.kornkraft.com

www.voelkeljuice.de

 

 


Filmpremiere fand großen Anklang

Premiere-Film-EntenteEine Silbermedaille auf europäischer Ebene zu erlangen, ist eine stolze Leistung. Auch oder gerade für ein kleines Dorf in der Wildeshauser Geest im Landkreis Oldenburg in Niedersachsen. Wenn dieses dann noch im Wettbewerb Entente Florale Europe in der Konkurrenz von elf Dörfern aus verschiedenen europäischen Ländern gelingt, dann ist dies ein ganz besonderer Erfolg.

 

Wie es dazu kam und welch beschwerlicher Weg beschritten werden musste, dass zeigt die Filmdokumentation in gut 200 Minuten und 19 Kapiteln. Durch den Film führt das dreiköpfige Team, bestehend aus Eckehard Hautau, Walter Ulrich und Olaf Schachtschneider. Sie leiteten die Geschicke der bis zu 70 ehrenamtlichen Helfer und der Gartenbaubetriebe in der Gemeinde Dötlingen. In Interviewform bringen sie auch eine Schlussbetrachtung ein. Die Filmkokumentation wurde daher auch im Auftrag des Bürger- und Heimatvereins Dötlingen erstellt.

 

Verbunden ist damit auch ein Ausblick, denn es gibt noch einen weiteren Wettbewerb, der für die Dötlinger passen würde: Der Wettbewerb wird von der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung getragen. Hier konnte 2012 der Mitbewerber im bundesweiten Dorerneuerungswettbewerb Waffensen eine Medaillei bzw. europäischen Dorfernuerungspreis 2012 erreichen.

 

Hier sehen die Dötlingen noch einen Ansatzpunkt, da der Wettbewerb mehr auf die Dorferneuerungs-Kampagnen in den einzelnen europäischen Länder abgestimmt ist.

www.landentwicklung.org

 

Bericht der Nordwest-Zeitung vom 20. Dezember 2012

Bericht der Wildeshauser Zeitung / Kreiszeitung Syke vom 20. Dezember 2012

 

 


250 Euro-Spende für 7 Zwerge e. V.

Spende-Gilde-2011-grossIm Jahr 2011 hatte der Freie Journalist und Filmemacher Peter Kratzmann, die erste Filmdokumentation über das Gildefest in der Kreisstadt Wildeshausen erstellt. Die Dokumentation brachte er als Freier Jouranlist heraus. Beim Verkauf der DVDs war ein Euro von jedem Exemplar für den gemeinnützigen Verein „7-Zwerge e.V.“ bestimmt. Den Betrag aus dem Verkauf rundete Kratzmann auf die Summe von 250 Euro auf, die am Stand des Vereins auf dem Weihnachtsmarkt in Wildeshausen überreichte.

 

Das Geld ist für wohltätige Zwecke im nahen Umfeld der Wildeshauser Schützengilde bestimmt. Vorsitzender Heiko Bock nahm den Betrag gerne in Empfang. Der Verein unterstützt jedes Jahr zahlreiche Projekte, in den das Kinderschützenfest der Gilde untersützt wird. Vor allem geht es auch darum Kinder und Jugendlichen aus sozialschwächeren Familien eine Teilnahme am Kinderschützenfest der Gilde zu ermöglichen.

 

Auch aus dem neuen „Gildefilme 2012“ soll dem Verein wieder ein Euro zu gute kommen. Allerdings kommt das Geld dann von der Gilde selber, denn den neuen Gildefilm stellte Kratzmann im Auftrag der Schützengilde Wildeshausen her, die damit auch alle Rechte besitzt.

 

Bericht der Wildeshauser Zeitung / Kreiszeitung Syke vom 9. Dezember 2012

 

Bericht der Nordwest-Zeitung vom 15. Dezember 2012

 


SCW knüpft an Turnschau-Erfolg an

SCW-III-Turnschau-IINach „Annabell im Traumland“ (2008) und die Reise mit der Zeitmaschine „Timemixus“ (2010) bot auch die dritte Turnschau des Sport-Club Wildeshausen im November 2012 vor rund 600 Zuschauern und damit vollen Rängen eine Mischung, aus Schau, Turnakrobatik und Licht- sowie Toneffekten. Erneut hatte sich die 22-Jährige Tatjana Volk mit den Mitgliedern der Turnabteilung ein buntes Spektakel einfallen. Sehr zur Freude des Vorsitzenden Detlef Mentel, der auch Bürgermeister Dr. Kian Shahidi begrüßte.

 

Den Auftakt machten die Minis des Mittwochtanzens. Ab dem Alter von vier Jahren können die Kinder zum Leistungsturnen kommen, ein Schulkinderturnen gibt es daneben auch für Schulkinder von sechs bis zehn Wochen.

 

In bunter Reihenfolge wechselten sich die Bilder und Szenen ab. Gezeigt wurden die Ausbildungsstufen im Rahmen des Tages-Themas „Das Pratkikum auf der Baustelle“. Neben den „Los Besitos“, den Kindern des Leistungsturnens der Mittelstufe, der Stepp-Aerobic-Gruppe unter der Leitung von Claudia Volk, der Modern- und Jazztanz-Gruppe „Estrellas“, dem Kindergartenturnen und den bereits mehrfach ausgezeichneten Mädchen von „Sonadora“ im Alter von 12 bis 19 Jahren war es auch die die Senioren-Gruppe Fit 50+, die ihre Körperertüchtigung als Baustellenmitarbeiter demonstrierten.

 

Nach der Pause ging es nahtlos im Programm weiter. Leistungs- und Kinderturnen, die Gruppen „Bilantas“, Jancapis“, „Movido“ und die SCW-Einradgruppe gaben weiteren szenischen Einblick in ihren Ausbildungsstand. Mit einer Choreografie im Akrobatik- und Showbereich der Mädchengruppe „Melonaras“ und einem mitreißenden Lichtermeer von Taschenlampen schloss sich der Kreis und stellte auch das Schlussbild der Turnschau dar.

 

 

 


Zweite Ausgabe Wildeshauser Geest ist da

Die Zeitschrift für Kultur, Geschichte, Tourismus, Heimat und Natur „Wildeshauser Geest“ Nr. II ist erschienen. Das im Verlag CULTURCONmedien erscheinende Heft beinhaltet die Teilnahme des Geestdorfes Dötlingen im internationalen Wettbewerb „Entente Florale Europe“. Im niederländischen Venlo erhielt die Ortschaft als einzige teilnehmende Gemeinde Deutschlands im Rahmen der Floriade 2012 die Silbermedaille.

 

 

Weitere Themen ist der „Winter auf der Geest“, „Entschleunigung an den Ahlhorner Fischteichen“, „Andacht auf dem Hochsitz“ und „Theater zwischen Wiesen und Feldern“.

 

 

 

Das Heft kann unter Culturcon medien, Choriner Str. 1, 10119 Berlin, Tel.: 030/34398440, Fax 030/34398442, Mail info@@culturcon.de, www.culturcon.de bestellt werden.

Auch ein Abo wird für die schönsten Seiten der Wildeshauser Geest angeboten.


Ralf Grössler stellt Gospeloratorium „Going home“ vor

WILDESHAUSEN.  „Going home – Auf dem Weg ins Gelobte Land“ ist der Titel des zweiten symphonischen Gospeloratoriums nach „Prince of Peace, das ebenfalls aus der Feder des Wildeshauser Kantors und Komponisten Ralf Grössler entstammt. Die Uraufführung am 5. Oktober in der Alexanderkirche in Wildeshausen feierte das Publikum mit lautstarkem Beifall und Fußgetrommel. Die Botschaft und die Geschichte des Volkes Israels auf dem Weg in das Gelobte Land kam an.

 

Monumental, voller stimmungsvoller fast eruptiver Gospelgesänge und dann wieder leise fast mit nachdenklich stimmenden Tönen so wirkten die vier Teile des Oratoriums zwei Stunden auf das Premierenpublikum ein.

Die beiden Solisten Dennis Legree (Bariton) als Mose und Jan Dinger (Tenor) als Josua sangen und spielten die vier Parts gekonnt. Auch die beiden Chöre der Kantorei und des Gospelchor „Joyful Voices“ und das  Symphonic Gospel Orchestra setzten das Thema unter der Gesamtregie von Ralf Grössler professionell um. Nach dem Konzert blieb Grössler ganz Profi und bezeichnete die Premiere als gelungen aber bei weitem noch nicht perfekt. „Zu verbessern gibt es immer etwas.“

 

Alle Fotos im Preview hier

 

Was die Zuscher hörten und sahen gefiel. Da wurde geklatscht, im Rhythmus mitgeswingt oder auch einmal die Augen geschlossen.  Die Beleuchtung, mal blutrot oder blau wie Wasser, unterstrich die vier Kapitel des israelischen Volkes auf dem Weg zum Gelobten Land.

Der erste Teil „Der Aufbruch“ beginnt fast etwas beklemmend mit Galeerenpauken und für Ohren fast schmerzhaften Akkorde. Ein Symbol für die Sklaverei. Doch Mose verkündet dem Volk die Freiheit. Im zweiten Oratoriumsteil wird der Weg unter dem Titel „Unterwegs“ intonisiert. Unter der Führung Gottes geht es durch die Wüste – bei Nacht unter der Feuersäule,  am Tag unter der Wolkensäule.

Nach der Pause wird im dritten Part die „Suche nach Orientie-rung“ beschrieben. Basis ist der Luther-Choral „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ gesungen von den beiden Chören. Von der Empore schallt es dagegen „We’ve got a new Good“. Josua ruft das Volk zusammen. Mose tritt auf, verkündet das erste Gebot.

„Nach Hause kommen“ ist der vierte und letzte Oratoriumsabschnitt benannt.

Das Finale „This ist the day“ beginnt mit einem Hymnus aus der Requiem-Liturgie „Mögen Engel dich zum Paradies geleiten..“. Die Chöre besingen im Schlussteil das Leben nach dem Tod. Die Freude, das Geborgen seinen machen sich musikalisch Luft.

 

Grösslers Laufbahn begann bereits vor 30 Jahren in Fürstenfeldbruck. Als er als Kirchenmusiker in den Dienst der Kirche eintrat. Für dieses Dienstjubiläum erhielt er nach dem Konzertabend im Rahmen eines kleinen Empfangs die Ehrenurkunde.

Mehr zu Ralf Grössler unter www.ralf-groessler.de

 

 

Impressionen von der Uraufführung des Gospeloratoriums Going home – Auf dem Weg ins Gelobte Land von Ralf Grössler

 

 

© Für den FAIREN UMGANG – Auf alle FOTO-, FILM-UND WORTBEITRÄGE besteht der URHEBERSCHUTZ: Das UNERLAUBTE HERUNTERLADEN VON DATEIEN ist ohne ausdrückliche GENEHMIGUNG  NICHT ERLAUBT. Jeder nicht  genehmigte DOWNLOAD WIRD NACH DEM URHEBERSCHUTZRECHT GEAHNDET.

 

 

Artikel in der Nordwest-Zeitung – Oldenburg Land v. 8. Oktober 2012

Artikel in der Nordwest-Zeitung – Oldenburg/Kultur  v. 8. Oktober 2012

Konzert in Göttingen am 14. Oktober 2012

Artikel in der Evangelischen Zeitung v. 12. Oktober 2012

 


600 beim Schöpfungstag auf Burginsel

DELMENHORST – Vor 600 Gläubigen verschiedener Konfessionen eröffnete Enno Konukiewitz , Pastor der evangelischen Kirchengemeinden in Delmenhorst im Namen seiner Amtskollegen wie dem Methodisten-Pfarrer Rudi Grützke, dem katholischen Pfarrer Hubert von der Heide, dem syrisch orthodoxen Priester Simon Eka und dem Baptisten-Pfarrer Christian Richter den ökumenischen Gottesdienst zum Schöpfungstag auf der Burginsel.

 

Thema und Antritt des Schöpfungstages sind die aktuellen Probleme, die die Menschheit und die Erde bedrohen. Klimawandel, der Wachstumswahn und Massentierhaltung waren da  nur einige Stichpunkte, die in der Open-Air-Veranstaltung betrachtet wurden. Wie gefährdet das Leben auf unserem Planet ist, zeigte Gastredner, Diakon und MdB von Bündnis 90/Die Grünen, Thilo Hoppe aus Aurich, in seinem Vortrag auf. Der Begriff Schöpfung umfasse alle Geschöpfe Gottes. „Wenn wir heute aber von Umwelt reden, dann steht der Mensch im Mittelpunkt. Tiere und Pflanzen nehmen eine Randrolle ein.“ Der Mensch trage die Verantwortung für alles Leben auf der Erde. „Doch die Realität sieht anders aus. Täglich sterben 30 Pflanzen- und Tierarten aus. 250 Tiere stehen auf der roten Liste. Die bunte Schöpfung Gottes wird immer ärmer. Umdenken und neues Handel sind gefragt, denn die Flut ist schon da, die alles wegreist“.

 

Auch wenn er hier als Grünen-Politiker oft gesehen werden, rede er auch im Sinne der Kirche. Verlust von Vielfalt, Umwelt und Natur bedeute Handlungsbedarf. Damit stellte  Hoppe den nicht mehr wegzudiskutierenden Klimawandel in den Mittelpunkte. Schon im Jahr 2030 könnte die Polkappen eisfrei sein. Mit einem erhöhten Wasserspiegel von einem Meter sei noch in diesem Jahrhundert zu rechnen.  Die ersten Auswirkungen seien schon zu spüren: In Bangladesch ist die Landfläche bereits um 15 Prozent geschrumpft. In der Südsee gibt es erste Umsiedlungen für Inselbewohner. „Wenn wir Menschen es nicht schaffen, die Erderwärmung auf zwei Grad zu minimieren, werden die Kipppunkte für das Klima schonb 2030 erreicht. Dann droht der chaotische Klimawandel, deren Auswirkungen niemand absehen kann.“

„Seit aber Täter des Wortes und nicht Hörer, die sich selbst betrügen.“ Mit dem Satz des Jacobus beschreibt der 54-Jährige die Probleme bei der Umsetzung des Klimaschutzes. „Wir leben in zwei Welten, die nicht zusammenpassen.“ Der „Ethik des Genugs“ mit Selbstbeschränkung und Verzicht, stehe der Wachstumswahn, den die Werbung täglich vorgaukelt, gegenüber. Ein ungehemmtes Wachstum sei wie ein Krebsgeschwulst und zerstöre am Ende alles um sich herum.

 

 

Eingas  hatte Delmenhorsts Oberbürgermeister Patrick de La Lanne aufgerufen, den Frieden der Religionen zu bewahren, der grundlegend für den Weltfrieden sei. Außerdem rief er zur Mäßigung im Umgang mit Meinungsfreiheit und künstlerischer Freiheit angesichts der Reaktionen auf das Mohammed-Video auf.

 

 

 

Mehr zum Thema in der Evangelischen Zeitung 

Für Bilder bitte hier klicken

 

 


Europa reicht Dötlingen die Silber-Plakette

VENLO „Dötlingen is awarded a Silver Medal.“ Juryleiterin Inka Truxova übergab während der feierlichen Bekanntgabe der Plaketten-Gewinner im internationalen Wettbewerb „Entente Florale Europe“ in der Kategorie „Dörfer“ silbernes Edelmetall an die Abordnung aus dem Wildeshauser Geestdorf Dötlingen.

 

 

Die Stunde der Entscheidung am Freitagabend, 14. September 2012,  in der „Villa Flora“ auf dem Floriade-Gelände im niederländischen Venlo bescherte den rund 50 angereisten Dötlingern zunächst etwas Ernüchterung. Statt dem erwarteten Gold gab es „nur“ eine Silber-Medaille. Für die Dötlinger erst auf den zweiten Blick ein schöner Erfolg. Nach der ersten Enttäuschung stellte sich dann aber schnell die Freude über das Erreichte ein. Und immerhin, die Konkurrenz aus den elf Teilnehmerländern hattees  in sich.

 

Juryleiterin Inka Truxova sparte in ihrer Laudatio nicht mit schönen Worten. Sie bezeichnete Dötlingen als ein attraktives Dorf mit rund 1.500 Einwohner in Norddeutschland. Sprach von der Herausforderung durch 200.000 Tagestouristen und 35.000 Übernachtungsgäste und den damit verbundenen Möglichkeiten für die weitere Entwicklung.

 

 

Impressionen aus Venlo Niederlande und von der Preisverleihung Entente Florale Europe..

 

 

© Für den FAIREN UMGANG – Auf alle FOTO-, FILM-UND WORTBEITRÄGE besteht der URHEBERSCHUTZ: Das UNERLAUBTE HERUNTERLADEN VON DATEIEN ist ohne ausdrückliche GENEHMIGUNG  NICHT ERLAUBT. Jeder nicht  genehmigte DOWNLOAD WIRD NACH DEM URHEBERSCHUTZRECHT GEAHNDET.

 

 

 

Lobend erwähnte sie die ehrenamtlichen Aktivitäten für eine kollektive Begleitung der Zukunftsaufgaben und stellte die Dötlingen Stiftung, die Gartenkultour und die Dorfgemeinschaft als vorbildlich dar.  Ebenso ging sie auf die natürlichen Gegebenheiten ein, mit öffentlichen Gärten und Grünflächen und vielen verschiedenartigen Privat-Gärten, altem Baumbestand sowie dem verzweigten Wege- und Radwegenetz.

 

Mit der Silbermedaille in der Kategorie von neun teilnehmenden  Dörfern steht Dötlingen in guter Gesellschaft. Zwei Goldmedaillen wurden in dieser Bewertung vergeben. Dazu fünfmal Silber und einmal Bronze.

Eine Goldmedaille ging an das Dorf Gamlitz in Österreich, das auch den Sonderpreis „Green Space und Health“ erhielt. Über die  zweite Goldmedaille konnten sich Vertreter der Ortschaft Abbeyshrule in Irland freuen.

 

Neben Dötlingen erhielten Lövó (Ungarn), Saviglino (Italien), Ermelo (Niederlande), Cerklje na Gorenskem (Slovenien) Silber. Bronze ging an das Dorf Drmoul (Tschechische Republik). Die Medaillen-Vergabe richtete sich an der Punktvergabe aus. Ab 85 Punkten wurde Gold, ab 75 Silber und ab 65 Bronze verteilt.

 

In der Kategorie der nominierten Städte konnten sich die Vertreter der Stadt Rustington in Großbritannien freuen. Die Stadt erhielt auch den Sonderpreis „Dr. Lucija Cikes Prize“, um den sich auch der Lopshof/NORLE beworben hatte. Ebenfalls Gold ging an Bristol, Dwingeloo (Niederlande) und Hoogstraten (Belgien). Die Silbermedaille wurde den Städtevertretern aus Fürstenfeld (Österreich) nebst Sonderpreis „Prize Active Ageing“, Uherské Hradiste (Tschechische Republik), Százhalombatta (Ungarn), Clonmel (Irland), Sordevolo (Italien) ausgehändigt. Über Bronze freuten sich  La Louiére (Belgien), Osijek (Belgien), und  Ptuj (Slowenien).

 

 

Pressespiegel:

Bericht in der Nordwest Zeitung v. Freitag, 14. September 2012

Bericht in der Nordwest Zeitung v. Samstag, 15. September 2012

Bericht in der Nordwest Zeitung, Lokales v. Samstag 15. September 2012

Bericht in der Sonntagszeitung v. 16. September 2012

Bericht in der Nordwest Zeitung v. Montag, 17. September 2012

Bericht in der Nordwest Zeitung v. 18. September 2012

Bericht Taspo vom 31. Juli 2012

 

Mehr Infos:

→ Seite von Entente Florale Europe  http://www.entente-florale.eu/

Siegerliste (Quelle Entente Florale Europe)

 

 

 

FOTOS ANSCHAUEN:

Alle Fotos hier. Bitte klicken!

 

 

 

 

 

 

 

 


Neu: Regionalzeitschrift WILDESHAUSER GEEST

Bernd Oeljeschläger, Verleger und Publizist sowie Inhaber des Culturcon-Verlages Berlin/Wildeshausen, stellte Anfang  Mai sein neuestes Produkt, die Zeitschrift WILDESHAUSER GEEST im Kreishaus des Landkreises Oldenburg vor. Iris Gallmeister, stellvertretende Geschäftsführerin des Zweckverbandes  Naturpark Wildeshauser Geest sowie Erster Kreisrat, Carsten Harings, der in Vertretung des erkrankten Landrat Frank Eger erschienen war, stellten die Zeitschrift WILDESHAUSER GEEST im Kreishaus in Wildeshausen an der  Delmenhorster Straße 6 den Medien vor. Geplant ist eine Veröffentlichung pro Jahr von bis zu drei Ausgaben. Darunter ein Themenheft. Informiert wird über Land und Leute. In der ersten Ausgabe darunter über das Golddorf Dötlingen, das sich auf dem Weg zum Europa-Dorf aufgemacht hat und im Wettbewerb Entente Florale Europe im Sommer punkten will. Die Jury wird am 14. Juli erwartet. Peter Kratzmannn macht in seinem Vortrag auch einen Schlenker zum Tourismus und die Künstlerszene in Dötlingen. Außerdem schildert er den Weg des kleinen Dorfes bis zum Emfpang der  Goldmedaille in Berlin.

 

 

Bernd Oeljeschläger stellt die neue Zeitschrift WILDESHAUSER GEEST vor.

 

 

© Für den FAIREN UMGANG – Auf alle FOTO-, FILM-UND WORTBEITRÄGE besteht der URHEBERSCHUTZ: Das UNERLAUBTE HERUNTERLADEN VON DATEIEN ist ohne ausdrückliche GENEHMIGUNG  NICHT ERLAUBT. Jeder nicht  genehmigte DOWNLOAD WIRD NACH DEM URHEBERSCHUTZRECHT GEAHNDET.

 

 

 

 

 

Das schrieb die Lokalpresse: 

 

Delmenhorster Kreisblatt v. 05. Mai 2012

→  NWZ v. 05. Mai 2012:

→  Wildeshauser Zeitung v. 05. Mai 2012:

 

 

 


Zukunftstag beim Freien Journalisten

Silke Trautmann möchte Journalistin werden, weil sie gerne schreibt und fotografiert. Über das Berufsbild informierte sie sich bei dem Freien Journalisten Peter Kratzmann während eines Ein-Tages-Praktikums. Dazu schrieb sie ihre Eindrücke nieder und berichtete in einem Kurzvideo

 

 

 

 

Silke Trautmann möchte gerne Journalistin werden.

 

 

© Für den FAIREN UMGANG – Auf alle FOTO-, FILM-UND WORTBEITRÄGE besteht der URHEBERSCHUTZ: Das UNERLAUBTE HERUNTERLADEN VON DATEIEN ist ohne ausdrückliche GENEHMIGUNG  NICHT ERLAUBT. Jeder nicht  genehmigte DOWNLOAD WIRD NACH DEM URHEBERSCHUTZRECHT GEAHNDET.

 

 

 

Wer, wie, wo, was, wann? – Das ist die Frage?

 

 

Heute ist Zukunftstag, 26.April 2012, und ich befinde mich im Büro des freien Journalisten Peter Kratzmann.

Silke Trautmann ist mein Name, ich bin 14 Jahre alt, besuche das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ahlhorn und überlege später beruflich auch als Journalistin/Fotografin tätig zu werden.  Der Zukunftstag findet einmal im Jahr statt, damit Mädchen und Jungen für einen Tag einen bestimmten Beruf entdecken und besuchen können. Es  handelt sich sozusagen um ein Minipraktikum.

Heute beobachte ich Peter Kratzmann bei seiner Arbeit, gucke ihm ein wenig über die Schulter und schreibe beispielsweise diesen Bericht. Schon früh klingelte immer wieder das Telefon, während wir ein Einführungsgespräch zu dem heutigen Tag führten und er mir einiges über seine Arbeit erzählte. Ein Artikel musste noch beendet und verschickt werden, mehrere neue Aufträge kommen rein, Peter Kratzmann ist, soweit ich das beurteilen kann, ein ziemlich beschäftigter Mann.

Seine Arbeit als freier Journalist besteht aus drei großen Themenbereichen, Foto, Film und Report. Auf seiner Internetseite kann man seine Tätigkeiten verfolgen, Berichte sind zu finden, ebenso kurze Videos und Fotos. Letztere kann man auch käuflich erwerben. Er beschäftigt  sich ebenso mit Internetreport, richtet den Inhalt einer Seite her, schmückt diese mit Texten, Videos und Bildern.

Er arbeitet viel für die Nordwest Zeitung in Oldenburg (Redaktion Wildeshausen), hat grade das durchaus spannende „24 Stundenprojekt“ fertiggestellt, in welchem er zu jeder Stunde (von 0 Uhr an) eine Einrichtung besucht und die Arbeit bzw. ein Berufsbild kurz vorstellt. Auftragsarbeiten für die NWZ, aber auch für andere Zeitungen bestimmen seinen Alltag.

Seine Arbeitszeiten sind sehr flexibel, mal hat er Aufträge die früh morgens stattfinden, teilweise aber auch spät abends Ereignisse, über welche er berichten soll. Als Journalist arbeitet man oftmals wenn andere frei haben.

Nach wie vor interessiert mich der Beruf des Journalisten sehr und ich könnte mir durchaus vorstellen später in diesem Gebiet zu arbeiten. Der Tag hat mir viel über den Alltag eines freien Journalisten gezeigt. Er gefällt mir. Etwas störend finde ich die verschiedenen Arbeitszeiten, vor allem dass man oft auch, wenn andere frei haben, tätig ist und teilweise eine Sieben-Tage Woche hat. Sobald man sich daran gewöhnt hat, sind diese Umstände denke ich aber nicht mehr so störend und der Beruf macht einem sehr viel Spaß.  Im Großen und Ganzen war dieser Tag sehr lehrreich und interessant.


Francisco beschert Bianca Renzel „Stadtflitzer“

Wildeshausen. Die Gassen des Weihnachtsmarktes auf dem Wildeshauser Marktplatz waren vollends mit  Menschen gefüllt, als „Glücksfee“ Francisco Delgado Guzmann (16) aus Mexiko den Namen des Hauptgewinners der Weihnachtstombola des Rotary-Club Wildeshausen zog. Er weilt zurzeit als Austauchsschüler in der Familie von Angelika und Volker Görtz-Teplinski in Ahlhorn. Am Ende war es eine Gewinnerin, die er zog, denn auf dem Los stand der Name von Bianca Renzel aus Riede. Sie durfte sich über einen flotten Stadtflitzer der Marke Chrysler im Gegenwert von 14.000 Euro freuen.

 

 

Zuvor hattte der derzeitige Rotary-Präsident, Lut Riedel, sich bei den 12.000 Loskäuferinnen und -käufern aus nah und fern bedankt. Nicht nur am Stand der Rotarier  auf dem Weihnachtsmarkt, sondern auch in den Mitgliedsbetrrieben des Handels- und Gewerevereins Wildeshausen wurden die Lose verkauft. Der Erlös fließt in verschiedene Rotary-Projekte.

 

 

 

© Für den FAIREN UMGANG – Auf alle FOTO-, FILM-UND WORTBEITRÄGE besteht der URHEBERSCHUTZ: Das UNERLAUBTE HERUNTERLADEN VON DATEIEN ist ohne ausdrückliche GENEHMIGUNG  NICHT ERLAUBT. Jeder nicht  genehmigte DOWNLOAD WIRD NACH DEM URHEBERSCHUTZRECHT GEAHNDET.

 

 

Durch das Showprogramm am Tag vor Heiligabend führte der Sänger, der einst von Dieter Bohlen produzierten Boygroup „Touché“, Martin Scholz. Der 37-jährige war aus der benachbarten Hansestadt Bremen angereist und stellte auch sein neuestes Stück „Wenn Du gehst, dann geh für immer“ vor. Für weitere Show und Unterhaltung sorgten das Musikkorps Wittekind,, die Blockflötengruppe der St. Peter-Scvhule sowie Schüler der Holbeinschule mit Gedichten. Achim Oestmann, 13 Jahre alt, trug daneben ein Gedicht von Joachim Ringelnatz vor. Im Anschluss standen die Geschäfte in der Innenstadt für das „Late-Night-Shopping“ offen.


Filmdokumentationen, Fotos und Wort für den richtigen WEB-Auftritt

Ein Internetauftritt ist nur so gut wie sein Inhalt. Es reicht schon lange nicht mehr nur ein gutes Design zu realisieren, soll mit der Seite auch wirklich der rote Faden gefunden und das Wesentliche auf den Punkt, ins Bild oder den Film gebracht werden.

Seit Jahren sieht der Freie Journalist hier einen nicht unbeachtlichen Teil seiner journalistischen Arbeit. Ob die kurze oder knappe Meldung oder die Reportage verbunden damit der Blickfang in professioneller Fotografie  und /oder Filmbeitrag.

Ein Beispiel für eine heutige moderne Webseite ist unter dem Linke www.hof-hoffrogge.de zu finden. Film-, Foto- und Wortbeiträge stammen in wesentlichen Teilen von Peter Kratzmann.


Bürgerbus mit Schampus getauft

WILDESHAUSEN. Die erste Vorsitzende des Vereins „BürgerBus Wildeshausen e. V.“, Renate Hocke (7.v.l.), sprach am Samstagvormittag im historischen Rathaussaal von einem „ganz großen Moment“. Damit hob sie auf die offizielle Einweihung des ersten Bürgerbusses in der Kreisstadt ab.  Erschienen waren zur Taufe unter anderem. Bürgermeister  Dr. Kian Shahidi (3.v.r.), Stefan Bendrien (ZVBN, 3.v.l.) Angelika Rogge (LNVG, 2.v.l.), Harald Wrede (DHE, 5.v.l.) und Helmut Fokkena (Weser-Ems-Bus, 4.v.l.).

 „Den Willen das Projekt zu realisieren bekundeten Bürger bereits 2003“, so die BürgerBus-Vorsitzende. „Aber erst Anfang 2009 wurde es im Herbst konkret.“ Der Verein BürgerBus wurde gegründet. Von da an galt es zur organisieren, gesetzliche Bestimmungen zu verstehen und sie umzusetzen. Letztendlich konnten diese Hürden mit Hilfe von Stefan Bendrien vom Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen und begeisterter Förderer der BürgerBus-Initiativen geschafft werden. Mit den Delmenhorst Harpstedter Eisenbahnfreunden wurde ein Konzessionär gefunden. Die Weser-Emsbus Oldenburg kam als VBN-Partner mit ins Boot. Seit zwei Wochen fährt der Bürgerbus in Wildeshausen. „In der ersten Woche mit 60 Fahrgästen. In der zweiten mit 66. Wenn die Steigerung wöchentlich bei zehn Prozent liegt, können wir zufrieden sein“, so Renate Hocke.

Auch Bürgermeister Shahidi stand die Freude „über den besonderen Tag“ ins Gesicht geschrieben. „Sie können Stolz  auf das Erreichte sein.“ Shahidi bezeichnete den Bürgerbus als ein großes Stück Mobilität, die wichtig für das Gemeinschaftsleben sei und denen helfe, die nicht auf Auto oder Fahrrad zurückgreifen könnten.

Seit 1997 sei über ein Verkehrskonzept gesprochen worden. Aber Kosten und Organisation schienen zu hoch, so der Bürgermeister. Am 25 Februar 2007 gab es eine Infoveranstaltung. Die SPD-Fraktion stellte einen Antrag. Den Durchbruch habe aber die Info-Veranstaltung mit Stefan Bendrien gebracht. Shahidi rückblickend: „Am 18. August 2010 stand ein tragfähiges Konzept. Am 16. Dezember 2010 beschloss der Rat die Anschaffung eines Bürgerbusses. Finanziell unterstützt durch 24.000 Euro. In den Folgejahren fließen jährlich 12.000 Euro. Der Quantensprung kam am 15. März als der Konzessionsvertrag mit der DHE unterzeichnet wurde.“

Die Jungfernfahrt des Bürgerbusses erfolgte unlängst am 28. August. „Ich habe die erste gelöste Einzelfahrkarte noch auf meinem Schreibtisch liegen. Abfahrt war um 7.41 Uhr“, erinnert sich der Bürgermeister zurück.

Nach dem Festakt im Rathaus ging es zur Taufe auf den Marktplatz. Mit Schampus wurde der BürgerBus durch Renate Hocke und Shahidi getauft. Der Name? Noch unklar. Dazu will der BürgerBus-Verein noch eine Aktion ausschreiben.

Im Konvoi ging es mit allen Bürgerbussen nach einem Imbiss zum Abschluss durch die Stadt. Zum Auftakt der Taufe hatte die Wildeshauser Formation „accompasso“ aufgespielt.

 

 

 

© Für den FAIREN UMGANG – Auf alle FOTO-, FILM-UND WORTBEITRÄGE besteht der URHEBERSCHUTZ: Das UNERLAUBTE HERUNTERLADEN VON DATEIEN ist ohne ausdrückliche ERLAUBNIS NICHT ERLAUBT. Jeder nicht  genehmigte DOWNLOAD WIRD NACH DEM URHEBERSCHUTZRECHT GEAHNDET.

 

 


800 Jahre Gr. Ippener mit Party und Zapfenstreich

 Bürgermeister Georg Drube hatte eingangs die Begrüßung der Gäste im Festzelt übernommen. In einem kurzen Abriss schilderte er die Geschichte Gr. Ippeners von der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1211 bis zum heutigen Tag. Da war die Rede von dem Adeligen Aldagus de Ippenerde, der die Urkunde des Stifts Bassum bezeugte, und auch von den Namen Cornethe und Selete, die ebenfalls in der Urkunde genannt werden. „Deshalb können wir auch zusammen mit Köhren und Kirchseelte in diesem Jahr auf die 800-jährige Ortsgeschichte zurückblicken.“

Ferner verwies Drube auf die umfangreiche Chronik „800 Jahre Groß Ippener“ und bedankte sich für die Erstellung. „In der Chronik fällt auf, dass sich hier 500 Jahre lang nicht all zuviel verändert hat. Dagegen ist es in den letzten 100 und besonders 50 Jahren zu großen Veränderungen gekommen.“ Viele Höfe seine aufgegeben worden oder umgenutzt. Obwohl die Landwirtschaft noch eine große Rolle spiele, seien im Gewerbegebiet an der A1 viele Arbeitsplatze geschaffen worden und auch die eingenommen Steuern seien beachtlich.

„Einen breiten Raum in der Chronik nehmen die Vereine ein. Durch sie haben wir eine intakte Dorfgemeinschaft. In Groß Ippener lässt es sich gut leben.“ Drube verwies auf die Leistungen der Gemeinde. Auch auf die neue Sporthalle bzw. Mehrzweckhalle, die in Kooperation mit dem Turn- und Sportverein,  dem Tennisclub, Schützenverein und der Krieger- und Soldatenkameradschaft gebaut wird und nächstes Jahr fertig sein soll.

Er bedankte sich bei den Mitgliedern des Arbeitskreises für die Ausrichtung der Jubiläumsveranstaltung, aber ebenso bei den ehrenamtlichen Erbauern der Ortsschilderhäuschen. „Wie ich finde, sind die sehr gut gelungen. Sie sind ein Blickfang und sollen nach dem Jubiläum stehen bleiben.“

„Geschichte schreiben nicht nur die Großen, sondern alle, die in einem Ort ihre Spuren hinterlassen und seine Tradition prägen“, sagte Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes. „Vieles, was diesen Ort lebens- und liebenswert macht, wurde durch die Bürger erreicht.“ In Notlagen sei gemeinsam gehandelt worden, wenn es z. B. brannte, „Und wenn es heute im übertragenen Sinne brennt, dann finden die Bürger von Groß Ippener genau wie früher zusammen. Ich bin ganz sicher, dass dieses in Zukunft weiter gelingen wird.“

Als Überraschung brachte er nicht nur einen Scheck im Namen aller Gemeinden der Samtgemeinde mit, sondern auch Julia und Tiana Niehaus sowie Jonas und Jannes Pleus, die in sich ihren Reim auf das Jubiläum macht hatten.

 

Im Anschluss ging es zum Großen Zapfenstreich mit Serenade hinaus auf den Sportplatz. Begleitet von einem lauen Sommerlüftchen feierten die zahlreich Gekommenen das Musikkorps Wittekind und den Spielmannszug Wildeshausen nach der Ausführung. Krönender Abschluss des Festabends war ein großes Feuerwerk.

Während am Sonntagvormittag Pastorin Elisabeth Saathoff zum Gottesdienst ins Festzelt einlud und von 12 bis 16 Uhr ein zünftiger Frühschoppen mit musikalischer Begleitung durch die „ Klosterbachtaler“ sowie Spaß am Spielmobil „Easy Truck“ für die Jüngsten das Fest beschloss, galt es am Samstagnachmittag ein schweißtreibendes Programm bei 28 Grad Celsius zu absolvieren.

Die Ippener Vereine sowie Feuerwehr und Kindergarten hatten einen attraktiven Aktionsnachmittag auf die Beine gestellt.

Zum Programm gehörte auch der Auftritt von verschiedenen Jazz-Tanz-Gruppen des TSV Gr. Ippener unterstützt durch die Ballett-Mädchen des HTB. Vorgestellt wurden die Gruppen von Andrea Kaldewey. Gymnastikvorführung im Zelt, Kaffee und Kuchen sowie das Menschenkicker-Turnier gehörten zum Programm. Aber auch Ju-Jutsu-Vorführungen, Kinderturnen, Schnuppertennis, Luftgewehrschießen, Schießkino, Wasserspiel, Hüpfburg und der Luftballonweitflug.

Schönstes Sommerwetter bildete den passenden Rahmen für die 800-Jahrfeier.

 

© Für den FAIREN UMGANG – Auf alle FOTO-, FILM-UND WORTBEITRÄGE besteht der URHEBERSCHUTZ: Das UNERLAUBTE HERUNTERLADEN VON DATEIEN ist ohne ausdrückliche ERLAUBNIS NICHT ERLAUBT. Jeder nicht  genehmigte DOWNLOAD WIRD NACH DEM URHEBERSCHUTZRECHT GEAHNDET.

 

 

 


Gorch Fock ist zweites Zuhause

Kiel. Daniel Gildehaus sind schon lange Seebeine gewachsen. Der aus der beschaulichen Geest-Gemeinde Dötlingen im Landkreis Oldenburg stammende Oldenburger Jung ist Obermaat auf Deutschlands bekanntestem Marine-Schiff, der Gorch Fock. Sie hat ihren Heimathafen in Kiel im Marinestützpunkt. Jüngst sorgte das Segelschulschiff durch zwei tödliche Schiffsunglücke mit Kadettinnen für Aufsehen.
Die gesamte Ausbildungspraxis kam auf den Prüftisch. Zwischenzeitlich wurde der Kapitän Schatz vom Dienst befreit, später wieder rehabiliert. Der Ruf des stolzes der Deutschen Marine und der Deutschen aber hat gelitten. Das merkt auch die Mannschaft. Eine große Weltreise nach Australien wurde gestrichen. Zuletzt fuhr die Gorch Fock zur Hansesail nach Rostock und liegt jetzt wieder im Heimathafen.
Die Grundsätze der Ausbildung an Bord werden neu überdacht und in die Praxis umgesetzt. Das dauerte und bringt Dienst im Hafen. Nicht gerade das, was sich eine Seemann vorstellt.

 

Einen ausführlichen Bericht über die Arbeit von Daniel Gildehaus finden Sie hier: Nordwest-Zeitung vom 26. Juli 2011


Neues Theater Wildeshausen hat Premiere

Wildeshausen. Es gibt sie noch, junge Leute, die in ihrer Freizeit nicht nur vor dem PC oder TV hocken, sondern kreativ tätig sind. Im Kino Lindenhof-Lichtspiele in Wildeshausen zeigte eine Gruppe von vier Darstellerinnen und einem Darsteller, wie Improvisationstheater auch das Publikum begeistern kann. In dem Stück „Die Huntestraße“ spielen Mona Mechernich, Maike Niemann, Vanessa Helms und Janine Clauseneine Frauen-WG, in der der Hausbesitzer Jan Kratzmann mal unter Alkohol, mal als penibler Eigentümer auftritt. Natürlich kommt da auch das Verhältnis Mann und Frau nicht zu kurz, aber auch die Marotten der Damen. Die eine verdient sich den Fressorden, die andere ist eine fast schrullige ordnungsliebende Hausdame, die andere schwebt auf einer Kosmetikwolke und die letztere knackt so manche männliche Schale aus Partymaus.
Die Handlung gab Kino-Betreiber Thomas Ahrens per Funk vor. Er hatte das Kino auch kostenlos für die Aufführung zur Verfügung gestellt.

 

Jan Kratzmann inszenierte mit einigen der Darstellerinnen schon ein Filmprojekt der Hauptschule Wildeshausen in 2010. „Drei (T)äter keine Spur“ war ein Projekt der Schulfilm-AG und lockte in mehreren Aufführungen junge und alte Zuschauer in das Kino der Kreisstadt.
Mit dem Theaterprojekt wurde Neuland betreten. Die Kulisse wurde von Kratzmann selbst erstellt. Er steuerte auch die Beleuchtungstechnik bei, führte Regie und trat auch selber auf.
Im August soll es eine Forsetzung des Stücks geben. Auch dann wird wieder auf ein volles Haus mit erneut über 60 Zuschauern gehofft.

© Für den FAIREN UMGANG – Auf alle FOTO-, FILM-UND WORTBEITRÄGE besteht der URHEBERSCHUTZ: Das UNERLAUBTE HERUNTERLADEN VON DATEIEN ist ohne ausdrückliche ERLAUBNIS NICHT ERLAUBT. Jeder nicht genehmigte DOWNLOAD WIRD NACH DEM URHEBERSCHUTZRECHT GEAHNDET.


Ministerin Aigner überreicht Goldmedaille

Mit einer Abordnung von 50 Vertretern aus der Gemeinde Dötlingen nahmen die Dötlinger am 28. Januar 2011 an der Abschlussveranstaltung des 23. Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ teil. Unter 3.300 bundesweit teilnehmenden Dörfern erhielt die Ortschaft in der Wildeshauser Geest im Oldenburger Land zusammen mit sieben anderen Dörfern aus dem gesamten Bundesgebiet die Goldmedaille. Insgesamt wurden 30 Ortschaften mit Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet.

Die Dötlinger blieben drei Tage in der Hauptstadt Berlin. Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Günter Graf führte die Dötlinger durch den Reichstag, aber auch andere Sehenswürdigkeiten und kulturelle Veranstaltungen der Großstadt konnten besucht werden.

→ Mehr in der Nordwest-Zeitung:

Sonderseite am 31. Januar 2010

Hintergrundbericht am 1. Februar 2010

 


Bühnenzauber nach Blaumeier-Art

SANNUM/PK – „Bühnenzauber“ heißt nicht nur das neueste Projekt des „Vereins für Kunst und Kultur zu Huntlosen“ sondern war jetz im wahrsten Sinne des Wortes auch auf der Bühne im Festsaal des Hauses Sannum der Stiftung Gertrudenheim am Sonntag,16. Januar, um 19 Uhr erstmals zu sehen. Die Premiere versprach nicht nur Unterhaltung, sondern zugleich auch eine Bühne, auf der sich 21 Menschen mit und ohne Behinderungen treffen und je nach Fähigkeiten und Neigungen ein künstlerisches Projekt mit Magie, Theater, Musik und Maskenspiel präsentieren konnten.

Die künstlerische Leitung hat Waldo Bleeker. Am vorigen Sonntagnachmittag trafen sich die Mitglieder des Ensembles im Veranstaltungssaal des Hauses Sannum, um für die Premiere zu proben. „Seit dem vergangenen Herbst studieren wir die einzelnen Szenen und Abläufe ein“, erklärte Bleeker, der schon verschiedene andere Stücke wie zum Beispiel das Straßenmusiktheaterprojekt „Der schattige Weg zur Sonne“ oder „Bezahlt wird nicht oder Träume sind kostenlos!“ nach Dario Fo mit dem Ensemble die „Randblüten“ in 2009  ins Szene setzte. Dazu kommen Inszenierungen des Jugendtheaters „Wir“. Immer dreht es sich um integrative Kunst. Ganz im Sinne des Blauschimmel Theaters. Die blaue Kunst schreibt nicht ein Stück vor, sondern lässt das Stück aus den Ideen der Darsteller entstehen und weiterführen. Genau hier setzt auch Waldo Bleeker an.

Zusammen mit Manuela Wittl, zuständig für Theater und Magie, sowie Ulrike Meyer vom Haus Sannum, die den hauseigenen Chor leitet,  war ein abwechslungsreiches Programm zu sehen und zu hören

. Die Darsteller sind überwiegend durch Behinderungen beeinträchtigt. Sie kommen aus den Einrichtungen des Gertrudenheims in Sannum und Sandkrug. Magie bildet bei „Bühnenzauber“ den Schwerpunkt. Zehn Zaubertricks wurden gezeigt; der Chor begleitete die Aufführung; auch ein kleines Orchester war dabei. Eingebaut sind auch zwei Maskenspiele. Bleeker: „Ziel ist es dabei, Begegnung zu schaffen, den Dialog herzustellen und gemeinsam ein Theaterstück, ausgehend von den Ideen der Teilnehmer, zu erarbeiten.“


Dötlingen – Künstler der Gegenwart

Das Kunstbuch

Das Kunstbuch

Peter Kratzmann ist Autor des Buches „Dötlingen – Künstler der Gegenwart“, das von der Dötlingen Stiftung herausgegeben wurde und im Verlag CULTURCONmedien erschienen ist. In dem ersten Werk aus der Feder des Freien Journalisten wird die aktuelle Kunstszene des Ortes mit insgesamt 28 örtlichen Künstlern in den Genres Malerei, Installationen, Objekte sowie Kunsthandwerk, Literatur und Musik dargestellt.

Auf knapp 100 Seiten werden die Kunstrichtungen, Vita der Künstler und ihre Techniken beschrieben. Das Buch ist reich bebildert und bietet eine Überlick über die zeitgenössischen Kunstrichtungen in der ehemaligen Künstlerkolonie Dötlingen, wo einst so bekannte Maler wie Müller vom Siel weilten und dem Dorf in der Region eine besondere Bedeutung verliehen.

Das Erscheinen des Buches im Jahr 2008 erfuhr von der regionelen Presse eine überaus gute Beachtung. Einen Pressespiegel bieten die verschiedenen angefügten Beiträge.

Das Buch ist unter der ISBN 978-3-941092-07-5 gelistet und im Handel frei bestellbar.

Pressespiegel:

Dankschreiben:

Bestellung:

→ CULTURCONmedien