Schützengilde macht Kantorsbrunnen flott

Kantorsbrunnen-Lustige-Pfingstbrueder

Die „Lustigen Pfingstbrüder“ wollen künftig den Kantorsbrunnen vor dem Remter der Alexanderkirche pflegen.

Kantorsbrunnen-III

Die Lustigen Pfingtbrüder zeigen den alten Hub, der neu konstruiert wurde.

Der Kantorsbrunnen vor dem Remter der Alexanderkirche in Wildeshausen liefert wieder bestes Trinkwasser. Möglich machte dieses  eine Gemeinschaftsaktion des Gildeclubs die „Lustigen Pfingstbrüder“, der evangelichebn Kirchengemeinde Wildeshausen und der Nachbarn. Mit vereinten Kräften und dem handwerklichem Geschick von Gerd Tschöpe und Stefan Piening gelang es ,die historische Pumpe am Remter wieder in Ganz zu setzten. Das dies belang zeigte der Schluck aus dem Wasserglas von Franz Duin, Alt-Bürgermeister und Mitglied des Gemeindekirchenrates.  „Die gute Nachricht ist, dass das Wasser erstklassiger Qualität hat. Das haben Untersuchungen ergeben“, ergänzte Duin.

 

 

Wie Franz Duin dazu ausführte, befand sich damals die Kantorswohnung  an der Südseite des Remters und die Küsterwohnung an der Nordseite. Der 1854 in den Bücher der Stadt erwähnte Brunnen war nur einer von 17  öffentlich genutzt Privat-Brunnen. Die Wassergüte wussten auch viele Bürger aus Zwischenbrücken zu nutzen. Sie holten das kostbare Nass zum täglichen Bedarf hier am liebsten. Duin weiter: Der Brunnen dürfte einer der ersten sein und sei sicher auf einen Zeitpunkt um 1720 datiert.

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Beim Eintragen in das Pumpenbuch der „Lustigen Pfingstbrüder“ Karl-Heinz Piening, Gerd Tschöpe, Andreas Meyenburg und Franz Duin.

Pastorin Beatrix Konukiewitz erinnerte an die  Bedeutung des Brunnes im Alltag der Menschen. Heute sei hier  ein Ort des Ausruhens und des Kraftschöpfens in Verbindung mit dem angrenzenden Bibelgarten an.

Zum Hintergrund: 1967 wurde die Pumpe abgebaut und dank des damaligen Küsters Erich Siemer seinerzeit wieder aufgebaut. Nun stellten die „Lustigen Pfingstbrüder“ die Restaurierung vor. Der alte und funktionsunfähige Ansaugzapfen wurde  handwerklich aus einem Kunststoffblock gedreht, mit Lederlappen versehen und an die alte Hubstange angesetzt. Der Kupferauslauf, der behütet beim Nachbarn Piening über Jahre lagerte, war voll funktionsfähig und konnte seinen Dienst sofort wieder aufnehmen. Nach wenigen Pumphüben floss das Wasser. Ein schöner Augenblick, auch im Kontext zum Bibelgarten.

Dirk Ilgner, Sprecher des Pfingstclub „Lustige Pfingstbrüder“: Man wolle mit dieser Aktion ein Zeichen setzen, um auch andere Gildeclubs dazu zu ermuntern, sich für Wildeshausen zu engagieren. Der Gildeclub übernahm die Patenschaft für die Pumpe und wird sich in Zukunft um den technischen Zustand  kümmern. Außerdem führt Andreas Meyenburg ein „Pumpenbuch“, in dem alle Ereignisse von Reparatur bis Inbetriebnahme festgehalten werden.

 


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