Sturmtief Sebastian bläst aus vollen Backen

Am Heideweg in Dötlingen machten dicke Eichenäste die Weiterfahrt unmöglich

Ganze Arbeit im negativen Sinn leistete das Sturmtief Sebastian. Auch im Binnenland fegte es mit orkanartigen Böen durch Wald und Flur und hinterließ dabei nicht zu übersehende Spuren.

So wie in der Gemeinde Dötlingen im Landkreis Oldenburg. Dort waren die Wehren wie fast überall im Kreis im Dauereinsatz. Am Nachmittag erreichte Sebastian die volle Stärke und damit purzelten auch viele Bäume wie Streichhölzer um. Da halfen dann nur noch Motorsäge und körperlicher Einsatz der alarmierten Feuerwehrleute.

Zerrupfte Äste , abgerissenes Laub und Zweige lagen auf den Straßen entlang der waldreichen Gegend in Dötliingen.

In der Ortschaft Dötlingen erwischte es erst eine Eiche auf dem Heideweg. Abgerissene große Äste versperrten die Straße. Ein Fall für die Feuerwehr, wie auch auf der Kreuzung in Altona an der B 213, Wildeshauser Straße. Auch hier versperrte ein Baum die Straße. 

In Aschenstedt hatte ein abgebrochener Ast den Radweg versperrt. Nur einige Beispiele, die sich weiter fortsetzen lassen, denn die Einsatzliste ist lang. Das führte in der Großleitstelle zum  Einberufen von mehr Personal, um die eingehenden Meldungen weiterzuleiten. Überall, wo die umgestürtzte Bäume zum Problem wurden, mussten die Einsatzkräfte schnell hinbeordert werden. Einsätze, die sich in den Dienststunden der Freiwilligen Feuerwehren niederschlagen werden.

Auf 512 Einsätze bezifferte die Großleitstelle (GOL) das Einsatzaufkommen am 13. September 2017. Das ist die Bilanz des Sturmtages mit dem Durchzog der Tiefdruckfront Sebastian. An einem normalen Mittwoch schlagen zehn bis zwölf Einsätze zu Buche.  Das zeigt die blaue Linie der Grafik. Die rote Grafiklinie das Aufkommen dieses Sturmtages. 


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