Tombola-Erlös für Orgelförderverein

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Eine neue KIrchenorgel für die Alexanderkirche soll angeschafft werden.

Es tut sich was in Sachen Spenden und Sponsorengeldern für den Orgelförderverein Alexanderkirche Wildeshausen. Immer mehr Unternehmen wollen ein Beitrag leisten und damit etwas gutes für Wildeshausen tun. Die Kirchenorgel und die Alexanderkirche in Wildeshausen bietet sich dabei als anerkanntes Förderprojekt über Konfessionen und Politik hinaus an. Nordmann in Wildeshausen hat sich jetzt in den Kreis der Förderer eingereiht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erste gute Nachricht: Zu einer Adventstombola mit 1.000 Gewinnen lädt der Zisch-Getränke-Großmarkt ein. Die Preise lassen sich sehen. Von Fahrrad, Sony-Tablets, Werder Trikots, Adidas Bälle oder Action Kameras  gibt es tolle Preise zu gewinnen. . Die Gewinnausgabe findet am 22. Dezember im Zisch-Getränke-Großmarkt an der Bargloyer Straße in Wildeshausen statt. Nur dort gibt es auch die Lose für die Tombola. Jedes Los kostet 1,50 Euro, vier Lose 5 Euro.

 

 

Die zweite gute Nachricht: Der komplette Erlös der Tombola fließt dem Orgelförderverein Wildeshausen zu. Das Geld soll für die neue Orgel für die Alexanderkirche ausgegeben werden. Roland Damme, Geschäftsführer von Nordmann Getränke:  „Als alteingesessenes Wildeshauser Familienunternehmen möchten wir etwas Gutes für Wildeshausen tun.“

 

 

 

Hintergrund: 

Die Kleuker-Orgel in der Alexanderkirche bedarf dringend einer Sanierung. Die Beton-Empore würde die Kirchengemeinde Wildeshausen lieber heute als morgen umbauen und der Wunsch nach einer Freilegung der Rosette im Mauerwerk über dem Eingangsbereich ist damit eng verbunden

Unter dem Motto „Eine Vision soll Wirklichkeit werden“ hatte der Sonderausschuss Orgel im Kirchengemeinderat die Gründung eines Orgelfördervereins zum Neubau einer Orgel und zum Umbau der Orgelempore nebst Freilegung der historischen Rosette im Westwerk der Alexanderkirche in Wildeshausen vorangetrieben.

 

Am 2. Juni 2008 hatte der Gemeindekirchenrat erstmals einen Beschluss für das genannte Vorhaben gefasst. Am 13. Januar 2014 wurde die Beschlussfassung bestätigt und der Sonderausschuss mit den Mitgliedern Pastor Markus Löwe, Kantor Ralf Grössler, den Gemeindekirchenratsmitgliedern Gerlinde Plate und Ute Schoffers sowie den in den Sonderausschuss berufenen Mitgliedern Ralf Müller und Franz Duin erneut beauftragt.

 

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In die Jahre gekommen ist die Kleuker-Orgel in der Alexanderkirche Wildeshausen.

Warum eine Sanierung der Orgel nicht in Frage kommt hat dazu Kantor Ralf Grössler dargestellt. Die aus den 70er Jahren stammende Kleuker Orgel sei in einem schlechten Zustand und beim Spielen schwer kalkulierbar geworden. Für die Windladen wurden Kunststoffe verwendet, die mittlerweile marode sind.  Ein weiterer Mangel seien u. a. die nicht mehr ausfallsicheren Elektromotoren. Kantor Grössler benutzt die Orgel seit Jahren nicht mehr für Konzerte.

 

Der Finanzplan gibt für das Gesamtvorhaben eine Investitionssumme von 825 000 Euro an. Der Eigentümer der Kirche, der Oberkirchenrat Oldenburg steuert 68 000 Euro als Zuschuss zur Orgel bei und noch einmal 50 000 Euro als Baukostenzuschuss. Die bezahlten Planungskosten belaufen sich auf 5 000 Euro. Der Verkauf der alten Kleuker-Orgel wird mit rund 50 000 Euro eingeplant, die vorhandenen Eigenmittel mit bislang 72 000 Euro beziffert. „Der verbleibende Restbetrag von 630 000 Euro soll durch Spenden und Sponsoring zusammenkommen“, betonte Duin weiter. Inzwischen ist der Förderverein auf gutem Weg und holt auch immer mehr Geschäftsleute ins Boot. 

 

Als Orgelbauer wurde Gerald Woehl aus Marburg mit ins Boot geholt. Der Orgelbauerbetrieb gilt als namhafter Fachbetrieb. Unter anderem stellte die Firma Woehl die Bach-Orgel“ in der Thomaskirche in Leipzig 2000 auf.

 

 

 


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