Unfälle mit Schulbus und Schweinetransporter

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Sechs Schulkinder befanden sich in diesem Kleinbus, der sie zur Schule bringen sollte.

Was der Black-Friday im positiven Sinne für alle Schnäppchen-Jäger ist, dürfte dieser Freitag für die Einsatzkräfte eher ein schwarzer Freitag mit vielen Einsätzen gewesen sein. In der Nacht alarmierten die Sirenen zunächst die Feuerwehren in der Gemeinde Dötlingen. Gemeldet wurde undefinierbarer Brandgeruch und Rauchschwaden im Ortsteil Klattenhof. Doch die herbeigeeilten Feuerwehrleute konnten keinen Brandherd feststellen. 

 

 

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Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Kleinbus mit den Schülern nach dem Zusammenstoß um.

Doch die Ruhe währte nicht lange. Kurz vor Beginn der Schule wurden die Feuerwehren, Notarzt und zwei Rettungswagen sowie ein Großaufgebot von Polizei nach Neerstedt an die Brettorfer Straße gerufen.  Ein Kleinschulbus besetzt mit sechs Schülern der Sprachheilschule Neerstedt prallte  kurz vor Schulbeginn von Brettorf kommend auf der Brettorfer Straße in Sichtweite des Kreisels an der Landesstraße 872 frontal auf einen entgegenkommenden Gülle-Lastzug. Zum Glück war das Lkw-Gespann leer. Dadurch konnte der LKW-Fahrer noch ausweichen. Zum Zusammenstoß kam es dann aber doch. Dabei wurde der Kleinbus durch die Wucht auf die Seite gekippt.  Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Dötlingen  bargen die zum Glück nur leicht verletzten Schüler aus dem Autowrack. Sie wurden notärztlich versorgt,  die Feuerwehr überreichte, die für solche Fälle mitgeführten Stoffbären und Schulleiter Jürgen Möhle machte sich direkt vor Ort einen Blick über die Lage. Die Brettorfer Straße blieb für die Bergung der Unfallfahrzeuge voll gesperrt. 

 

 

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Der Anhänger eines Lastzuges mit Schlachtschweinen kippte wahrscheinlich nach einem Reifenplatzer um.

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Nicht alle Schweine überlebten den Unfall auf der B 213.

Nur drei Stunden später erwischte es einen Schweinetransporter aus dem Bassumer-Raum kommend. An der Kreuzung Gut Altona, ebenfalls in der Gemeinde Dötlingen kippte der Anhänger des Lkw-Zuges beim Linksabbiegen von der Wildeshauser Straße auf die Umgehungsstraße – wahrscheinlich nach einem Reifenplatzer – nach rechts um. Der Anhänger und das Zugfahrzeug waren zu dieser Zeit mit Schweinen für den Transport in den Schlachthof besetzt. Damit begann für die Tiere im Anhänger eine lange Warteprozedur, bis sie aus der misslichen Lage befreit und auf einen anderen Lkw umgeladen werden konnten. Nicht alle Tiere überstanden den Unfall. 31 Schweine mussten unter Aufsicht des Kreisveterinärs noch vor Ort getötet werden oder waren schon beim Unfall direkt verendet.

 

Ein Filmbeitrag auf nwzonline.de zum Schulbus-Unfall in Neerstedt

 

 

 


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