Wild essen mitten im Wald

Forsttour-Wildessen-Bötefür

Mitten im Herbstwald schmeckte das Wildessen am besten. Foto: Kratzmann

Die Speisenkarte gab einiges her: Wildragout in Pilzrahm-Sauce mit Rotkohl und Kartoffeln oder Servietten-Knödel. Das leckere Wildessen tischte Gastronom und Koch Thomas Bötefür, Inhaber des Schützenhofes „Unter den Linden“ in Dötlingen, aus eigener Küche den 32 Teilnehmern der fünften kulinarischen Forsttour „Essen gehen im Dötlinger Holz“ mitten auf einem Waldweg am Geveshauser Kirchweg am Sonntagmittag auf. Es war schon die fünfte Forsttour dieser Art, die Waidmann Friedrich Hollmann zusammen mit dem Gastronom Thomas Bötefür im Rahmen der Wildwochen organisiert hatte.

„Das ist heute die bislang größte Teilnehmergruppe“, freute sich Bötefür. Dabei blickte er dankbar beim Auftischen der Hauptmahlzeit durch die Baumwipfel. „Wir haben wirklich Glück, dass dazu das Wetter so mitspielt, denn bei Regen ist das Erlebnis doch etwas eingeschränkt.“

Ähnlich ideale Verhältnisse wünschen sich Hollmann und Bötefür für die zweite noch folgende Forsttour, für die sich 27 Teilnehmer angemeldet haben und damit ebenfalls für eine gute Beteiligung sorgen.

Treffpunkt für die Tourteilnehmer war zuvor der Schützenhof gewesen. Von dort führte die Strecke zum Morgenland. An der alten Eiche wartete eine stärkende heiße Wildbouillon. Durch Wald und Flur führte der Weg im Anschluss zu den Dachsbauten, die Hollmann erklärte und schließlich zur Mittagsstation mit dem Wildessen unter freiem Himmel. Nach der Essenspause war der Weg zum Infomobil der Jägerschaft nicht weit. Hier konnten Exponate der heimischen wildlebenden Tiere bestaunt werden. Auf dem Rittrumer Kirchweg führte der Rückweg zurück zum Schützenhof, wo der kulinarische  Abschluss schon wartete. Gereicht wurde Bötefürs bekannter Apfelstrudel mit Vanillesoße.

 

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